Triptan

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Auf einen Blick
  • Triptane sind neben Sauerstoff das Mittel der Wahl gegen die Cluster-Attacke. Tabletten wirken dafür zu langsam.
  • In Deutschland zugelassen sind nur zwei Formen: Sumatriptan 6 mg als Spritze unter die Haut und Zolmitriptan als Nasenspray mit 5 mg pro Sprühstoß. Beide wirken schnell, nach 3 bis 20 Minuten; die Spritze wirkt dabei deutlich zuverlässiger (Anwendung).
  • Nicht geeignet sind Triptane unter anderem nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall und bei Angina Pectoris.
  • Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Schwindel, Übelkeit, ein Engegefühl im Hals, Hitzewallungen und Herzklopfen (Nebenwirkungen).
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Die Triptane sind neben dem Sauerstoff das Mittel der Wahl zu Akutbehandlung des Clusterkopfschmerzes. Sie wirken spezifisch bei Migräne und beim Cluster-Kopfschmerz. Das heißt, dass sie bei anderen Schmerzen unwirksam sind.

Wirkungsweise und Anwendung

Aufgeklapptes graues Etui mit blauem Knopf; darin die Kartusche mit der Fertigspritze und der Injektionsstift.
Imigran®-Inject + GlaxoPen®

Die Triptane greifen in den Stoffwechsel des Serotonins ein, welches ein zentraler Botenstoff bei der Schmerzverarbeitung ist. Aufgrund der Heftigkeit der Cluster-Attacken und der Tatsache, dass sie häufig nur 30-60 Minuten anhalten, ist es wichtig ein Medikament anzuwenden, das möglichst schnell und effektiv wirkt.

Für den Cluster-Kopfschmerz sind in Deutschland nur zwei Darreichungsformen zugelassen: Sumatriptan 6 mg als Injektion unter die Haut[1] und Zolmitriptan als Nasenspray mit 5 mg pro Sprühstoß.[2] Für den Cluster-Kopfschmerz nennt die Fachinformation zwei Dosen: 5 oder 10 mg. Wirken 5 mg nicht ausreichend, kann nach der Fachinformation eine Dosis von 10 mg bei nachfolgenden Anfällen wirksam sein – das sind dann zwei Sprühstöße und damit bereits die zulässige Tagesgesamtdosis.[3] Sumatriptan als Nasenspray ist dagegen nur zur Behandlung der Migräne zugelassen und nicht für den Cluster-Kopfschmerz.[4]

Die deutsche Leitlinie formuliert es ebenso: „Für den Clusterkopfschmerz sind nur Sumatriptan in der parenteralen (s. c. Spritze) Applikationsform und Zolmitriptan-Nasenspray … zugelassen."[5] Beide zugelassenen Formen bieten den Vorteil, dass sie nicht erst den Magen-Darmtrakt passieren müssen, wodurch sie sehr viel schneller (3-20 Min.) wirken.

Die anderen verfügbaren Triptane (Rizatriptan, Naratriptan, Eletriptan, Frovatriptan, Almotriptan) stehen nur als Tabletten zur Verfügung. Tabletten wirken zu langsam, um eine Cluster-Attacke zuverlässig zu beenden; die Cochrane-Übersicht kommt zu dem Schluss, dass orale Darreichungsformen für die Cluster-Attacke „not appropriate" sind, und die europäische Leitlinie nennt für die Attacke die Injektion unter die Haut und das Nasenspray.[6][7]

Rizatriptan und Zolmitriptan sind auch als Schmelztabletten zur sublingualen Einnahme erhältlich. Der Eintritt der Wirkung von Zolmitriptan-Schmelztabletten kann gegenüber den herkömmlichen Tabletten verzögert sein.[8] Die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Plasmakonzentration nach der Gabe von Rizatriptan als Schmelztablette war im Vergleich zur normalen Tablette um 30-60 Minuten länger.[9]

Einzeldosis-Nasenspray: graues Sprühgerät mit Sprühspitze oben und dunkelblauen Fingerauflagen.
AscoTop® nasal 5mg

Bei Anwendung der Nasenspray sollte beachtet werden, dass sie in das zum Schmerz kontralaterale (gegenüberliegende) Nasenloch appliziert werden müssen, weil die Substanzaufnahme bei der, im Rahmen des Clusters auftretenden gleichseitigen Nasenschleimhautschwellung, erschwert ist.

Bei vor allem nächtlichen Attacken kann eine zeitlich begrenzte Einnahme von lang wirksamen Triptanen wie Frovatriptan oder Naratriptan am Abend versucht werden. Beide Substanzen haben eine lange Halbwertzeit, so dass es manchmal gelingt, die Attacken zu unterdrücken. Für den Cluster-Kopfschmerz ist keines der beiden Mittel zugelassen, und die Beleglage ist schwach; die europäische Leitlinie führt Frovatriptan als Möglichkeit zur kurzzeitigen Vorbeugung auf.[7] Das gehört deshalb in ärztliche Hand und ist kein Selbstversuch.

Eine Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration hat die Zahlen aus sechs Studien zusammengefasst. Fünfzehn Minuten nach einer Injektion von 6 mg Sumatriptan unter die Haut waren 48 % der Behandelten schmerzfrei und 75 % hatten keine oder nur leichte Schmerzen; unter Placebo waren es 17 % und 32 %. Für Zolmitriptan als Nasenspray waren es in der Dosis 10 mg – in Deutschland zwei Sprühstöße à 5 mg – nach 15 Minuten 12 % schmerzfrei und 28 % mit keinen oder leichten Schmerzen gegenüber 3 % und 7 % unter Placebo. Die Injektion wirkt in den ersten Minuten also deutlich zuverlässiger als das Nasenspray.[6] Vereinzelt wird berichtet, dass die Wirkung bei der Attackenkupierung nicht immer zuverlässig ist. Triptane dürfen nicht angewendet werden, wenn bereits Erkrankungen wie: Herzinfarkt, Angina Pectoris, Schlaganfall, TIA, schlecht eingestellter Bluthochdruck, arterielle Verschlusskrankheiten oder schwere Leber- oder Niereninsuffizienzen vorliegen. Schwangerschaft und Stillzeit sind bei Sumatriptan dagegen keine Gegenanzeigen. Nach der Fachinformation soll es in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter ein mögliches Risiko für das Kind überwiegt; in der Stillzeit kann das Kind geschützt werden, indem mindestens 12 Stunden nach der Anwendung nicht gestillt und die in dieser Zeit abgepumpte Milch verworfen wird.[10] Das Beratungszentrum Embryotox nennt Sumatriptan unter den Triptanen das Mittel der Wahl in der Schwangerschaft; seine Empfehlung ist für die Migräneattacke formuliert.[11] Mehr auf der Seite Schwangerschaft.

Sumatriptan als Spritze gilt bei Cluster-Kopfschmerz als sicher: Nach der europäischen Leitlinie von 2023 gibt es bei den meisten Betroffenen auch nach häufigem Gebrauch keine Hinweise auf einen Wirkverlust oder einen Rückprall-Kopfschmerz (Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch).[7][12] Insbesondere bei Cluster-Kopfschmerzpatienten mit einer persönlichen Migräne oder mit Migräne in der Familie kann ein Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch auftreten.[13]

Die Höchstdosis für Sumatriptan unter die Haut ist zweimal 6 mg innerhalb von 24 Stunden, mit mindestens zwei Stunden Abstand zwischen den Injektionen.[14] Wer mehr Attacken am Tag hat, braucht deshalb keine höhere Triptandosis, sondern Sauerstoff für alle Attacken – dafür gibt es keine Obergrenze – und eine wirksamere vorbeugende Behandlung oder eine Überbrückung.

In einer einjährigen Langzeitstudie überschritten einzelne Patienten diese Höchstdosis um ein Vielfaches, ohne dass Komplikationen auftraten.[15] Eine Empfehlung folgt daraus nicht: Sumatriptan verengt die Blutgefäße, und die oben genannten Gegenanzeigen gelten unverändert. Ob die Tagesdosis im Ausnahmefall überschritten werden kann – etwa bis eine vorbeugende Behandlung wirkt –, kann nur die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt im Einzelfall entscheiden.[16]

Übersicht

Derzeit werden in Deutschland folgende Triptane therapeutisch angewendet:


Tabelle von 2002 zu sieben Triptanen als Tablette (Sumatriptan, Zolmitriptan, Naratriptan, Rizatriptan, Almotriptan, Eletriptan, Frovatriptan): Einzeldosis, Bioverfügbarkeit, Zeit bis zum höchsten Blutspiegel, Halbwertszeit (2 Stunden bei Sumatriptan bis 26 bei Frovatriptan) und Ausscheidung.

Quelle

Allgemeine Nebenwirkungen der Triptane

  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Gefühlsstörungen
  • Engegefühl im Rachen und Halsbereich
  • Hitzewallungen
  • Herzklopfen
  • Blutdruckabfall

Wechselwirkungen

Am Beispiel der Sumatriptan-Spritze Imigran-Inject (Fachinformation Mai 2026):[17]

  • MAO-Hemmer, also Mittel, die den Abbau von Botenstoffen wie Serotonin bremsen (darunter manche Mittel gegen Depressionen), schließen Sumatriptan ganz aus: Es darf nicht gleichzeitig und nicht in den zwei Wochen nach dem Absetzen eines MAO-Hemmers angewendet werden.
  • Ergotamin-haltige Mittel und andere Triptane dürfen nicht gleichzeitig genommen werden. Nach ihnen sollen bis zu Sumatriptan mindestens 24 Stunden vergehen, nach Sumatriptan bis zu einem Ergotamin-Mittel mindestens 6 Stunden und bis zu einem anderen Triptan mindestens 24 Stunden.
  • SSRI oder SNRI (bestimmte Mittel gegen Depressionen): Zusammen mit Sumatriptan wurde „in seltenen Fällen“ ein Serotonin-Syndrom berichtet; ist die Kombination nötig, soll angemessen überwacht werden.
  • Johanniskraut: möglicherweise häufigere Nebenwirkungen.
  • Propranolol: Für Sumatriptan nennt die Fachinformation ausdrücklich keine Hinweise auf Wechselwirkungen; für andere Triptane kann das anders sein.[17]
  • Der Blutstiller Methylergometrin, ein Abkömmling des Mutterkorns wie Ergotamin: Risiko für Bluthochdruck und Verengung der Herzkranzgefäße.

Was Studien seit der Warnung der FDA von 2006 über das Risiko eines Serotonin-Syndroms fanden, steht auf der Seite FDA Warnung: Wechselwirkung Triptane und Antidepressiva.

Siehe auch

Externe Links

Literatur

  • Limmroth V.: Wirkungsmechanismus der Triptane: Wie wirken Sumatriptan & Co.? Pharmazie in unserer Zeit. 2002; 31(5): 458–461. DOI
  • Roberto, G.; Piccinni, C.; D'Alessandro, R.; Poluzzi, E. (Jan 2014). "Triptans and serious adverse vascular events: Data mining of the FDA Adverse Event Reporting System database.". Cephalalgia 34 (1): 5-13. doi:10.1177/0333102413499649. PMID 23921799. 
  • Thorlund, K.; Mills, EJ.; Wu, P.; Ramos, E.; Chatterjee, A.; Druyts, E.; Goadsby, PJ. (Oct 2013). "Comparative efficacy of triptans for the abortive treatment of migraine: A multiple treatment comparison meta-analysis.". Cephalalgia. doi:10.1177/0333102413508661. PMID 24108308. 
  • Stillman, MJ.; Tepper, S.; Tepper, DE.; Cho, L. (Jan 2013). "QT prolongation, Torsade de Pointes, myocardial ischemia from coronary vasospasm, and headache medications. Part 1: review of serotonergic cardiac adverse events with a triptan case.". Headache 53 (1): 208-16. doi:10.1111/j.1526-4610.2012.02300.x. PMID 23216317. 
  • Stillman, MJ.; Tepper, DE.; Tepper, SJ.; Cho, L. (Jan 2013). "QT prolongation, Torsade de Pointes, myocardial ischemia from coronary vasospasm, and headache medications. Part 2: review of headache medications, drug-drug interactions, QTc prolongation, and other arrhythmias.". Headache 53 (1): 217-24. doi:10.1111/j.1526-4610.2012.02299.x. PMID 23216298. 
  • Ostermann, K.; Juckel, G.; Roser, P. (Sep 2012). "Possible association of severe major depression with acute cessation of long-term excessive triptan use.". J Clin Pharm Ther. doi:10.1111/jcpt.12009. PMID 23016662. 
  • Seupaul, RA.; Wilbur, LG. (Sep 2011). "Evidence-based emergency medicine. Do triptans effectively treat acute cluster headache in the emergency department?". Ann Emerg Med 58 (3): 284-5. doi:10.1016/j.annemergmed.2011.02.013. PMID 21396737.  - Free full text.
  • Tepper SJ, Millson D.: Safety profile of the triptans. Expert Opin Drug Saf. 2003 Mar; 2(2): 123-32. Review. PMID 12904112 DOI.
  • Sheftell FD, Feleppa M, Tepper SJ, Rapoport AM, Ciannella L, Bigal ME (2004). "Assessment of adverse events associated with triptans--methods of assessment influence the results". Headache 44 (10): 978–82. doi:10.1111/j.1526-4610.2004.04191.x. PMID 15546260. 
  • Dodick DW, Silberstein S, Dahlöf CG.: Is there a preferred triptan? Headache. 2002 Jan; 42(1): 1-7. Review. PMID 12005269 DOI.
  • Dahlöf CG, Dodick D, Dowson AJ, Pascual J.: How does almotriptan compare with other triptans? A review of data from placebo-controlled clinical trials. Headache. 2002 Feb; 42(2): 99-113. Review. PMID 12005302 DOI.
  • Cologno, D.; Mazzeo, A.; Lecce, B.; Mundi, C.; Petretta, V.; Casucci, G.; d'Onofrio, F. (May 2012). "Triptans: over the migraine.". Neurol Sci 33 (Suppl 1): 193-8. doi:10.1007/s10072-012-1066-1. PMID 22644202. 

Einzelnachweise

  1. ↑ Fachinformation Imigran-Inject 6 mg/0,5 ml Injektionslösung, Stand Mai 2026, Abschnitt 4.1: „Akute Behandlung von Migräneanfällen mit und ohne Aura sowie Cluster-Kopfschmerz (Horton-Syndrom)".
  2. ↑ Fachinformation AscoTop Nasal 5 mg/Dosis Nasenspray, Stand Juni 2023, Abschnitt 4.1: „… und bei Erwachsenen zur Akutbehandlung von Cluster-Kopfschmerz". Eine Nasenspray-Stärke mit 10 mg ist in Deutschland nicht im Handel; 10 mg werden als zwei Sprühstöße gegeben.
  3. ↑ Fachinformation AscoTop Nasal 5 mg/Dosis Nasenspray, Grünenthal GmbH, Stand Juni 2023, Abschnitt 4.2, Unterabschnitt „Behandlung von Cluster-Kopfschmerz": „Die empfohlene Dosis … beträgt 5 oder 10 mg. Bei Patienten, bei denen keine ausreichende Wirkung mit der 5-mg-Dosis erreicht wird, kann eine Dosis von 10 mg bei nachfolgenden Anfällen wirksam sein. … Die Tagesgesamtdosis darf 10 mg nicht überschreiten. Innerhalb von 24 Stunden sollten nicht mehr als 4 Dosen Zolmitriptan 2,5 mg oder 2 Dosen Zolmitriptan 5 mg angewendet werden." Bei fachinfo.de
  4. ↑ Fachinformation Imigran Nasal mite 10 mg und Imigran Nasal 20 mg, Stand August 2025, Abschnitt 4.1: „Imigran Nasal ist indiziert zur akuten Behandlung von Migräneanfällen mit oder ohne Aura".
  5. ↑ Leitlinie „Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen", Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Stand 14.05.2015, gültig bis 13.05.2020. PDF-Datei beim AWMF-Register
  6. ↑ 6,0 6,1 Law S, Derry S, Moore RA (2013). "Triptans for acute cluster headache". Cochrane Database Syst Rev 7: CD008042. doi:10.1002/14651858.CD008042.pub3. PMID 24353996. 
  7. ↑ 7,0 7,1 7,2 May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. (2023). "European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache". Eur J Neurol 30: 2955-2979. doi:10.1111/ene.15956. 
  8. ↑ Fachinformation AscoTop® 2,5 mg/5 mg Schmelztabletten, Stand Juni 2024. Bei fachinfo.de
  9. ↑ Fachinformation MAXALT® lingua Schmelztabletten, Stand Juli 2018 (das früher hier verlinkte AMIS-Dokument des DIMDI ist nicht mehr abrufbar).
  10. ↑ Fachinformation Sumatriptan Heumann 100 mg Filmtabletten (PDF-Datei), Stand 08/2025, Abschnitte 4.3 und 4.6, am 23.09.2026 gelesen: „Das Arzneimittel sollte nur dann bei Schwangeren angewendet werden, wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter ein mögliches Risiko für das Kind überwiegt.“; „Säuglinge können vor einer Einwirkung geschützt werden, wenn das Stillen für mindestens 12 Stunden nach der Anwendung unterbrochen und Milch, die in diesem Zeitraum abgepumpt wird, verworfen wird.“ Ebenso Gelbe Liste: Sumatriptan: „Stillen sollte für mindestens 12 Stunden nach Anwendung unterbrochen werden. Während dieser Zeit abgepumpte Muttermilch sollte verworfen werden.“
  11. ↑ Embryotox, Charité – Universitätsmedizin Berlin: Sumatriptan, am 23.09.2026 gelesen: „Aus der Gruppe der Triptane ist Sumatriptan während der Schwangerschaft das Mittel der Wahl.“
  12. ↑ May A, Leone M, Áfra J, Linde M, Sándor PS, Evers S, Goadsby PJ.: EFNS guidelines on the treatment of cluster headache and other trigeminalautonomic cephalalgias. European Journal of Neurology. 2006; 13: 1066–1077. PMID 16987158, PDF-Datei. DOI
  13. ↑ Paemeleire K, Bahra A, Evers S, Matharu M, Goadsby P. Medication-overuse headache in cluster headache patients. Neurology. 2006; 67(1): 109–113. PMID 16832088.
  14. ↑ Gelbe Liste Pharmindex: Sumatriptan – Dosierung, abgerufen am 20.09.2026
  15. ↑ Göbel H, Lindner V, Pfaffenrath V, Ribbat M, Heinze A, Stolze H.: Akuttherapie des episodischen und chronischen Clusterkopfschmerzes mit Sumatriptan s.c. Ergebnisse einer einjahrigen Langzeitstudie. Nervenarzt. 1998; 69(4): 320-9. PMID 9606683. Zusammenfassung
  16. ↑ Goebel, H.: Die Kopfschmerzen., 2. bearb. Aufl. 2004, Springer Verlag, Berlin, Seite 536, ISBN 3-540-03080-8.
  17. ↑ 17,0 17,1 Fachinformation Imigran-Inject 6 mg/0,5 ml Injektionslösung (Sumatriptan), Stand der Information Mai 2026, Abschnitte 4.1, 4.3, 4.4 und 4.5, am 23.09.2026 gelesen. Anwendungsgebiet: „Akute Behandlung von Migräneanfällen mit und ohne Aura sowie Cluster-Kopfschmerz (Horton-Syndrom).“ Im Wortlaut: „Imigran-Inject darf nicht gleichzeitig mit Monoaminooxidase-Hemmern und nicht innerhalb von zwei Wochen nach Abbruch einer Therapie mit einem Monoaminooxidase-Hemmer angewendet werden.“; „In seltenen Fällen wurde über Patienten berichtet, bei denen nach der Einnahme eines selektiven Serotonin-Reuptake-Hemmers (SSRI) und von Sumatriptan ein Serotonin-Syndrom (einschließlich Bewusstseinsveränderungen, autonomer Instabilität und neuromuskulärer Störungen) auftrat. Von einem Serotonin-Syndrom wurde nach gleichzeitiger Behandlung mit Triptanen und Serotonin-Noradrenalin-Reuptake-Hemmern (SNRIs) berichtet. Wenn die gleichzeitige Behandlung mit Sumatriptan und einem SSRI/SNRI aus medizinischen Gründen notwendig ist, sollte der Patient angemessen überwacht werden“; „Bei gemeinsamer Anwendung von Triptanen und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, können möglicherweise häufiger Nebenwirkungen auftreten.“ Zu Ergotamin und anderen Triptanen (4.5): „Es wird geraten, nach der Anwendung von Ergotamin-haltigen Arzneimitteln oder einem anderen Triptan/5-HT1-Rezeptor-Agonisten mindestens 24 Stunden bis zur Anwendung von Sumatriptan zu warten. Umgekehrt wird empfohlen, nach der Anwendung von Sumatriptan mindestens 6 Stunden zu warten, bevor ein Ergotamin-haltiges Arzneimittel angewendet wird und mindestens 24 Stunden, bevor ein anderes Triptan/ein anderer 5-HT1-Rezeptor-Agonist angewendet wird.“; „Es gibt keine Hinweise auf Wechselwirkungen mit Propranolol, Flunarizin, Pizotifen oder Alkohol.“



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