Angehörige

Aus CK-Wissen
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Nächtliche Attacken zwingen Clusterpatienten das Bett zu verlassen um Sauerstoff zu inhalieren oder sich Triptan zu spritzen. Das bleibt vom Partner nicht unbemerkt. Man leidet mit.
Clusterpatienten verlassen während einer Episode ungern das Haus. Die allgegenwärtige Angst von einer Attacke überrascht zu werden und ohne Sauerstoff den Schmerzen ausgeliefert zu sein, hemmt stark die sozialen Kontakte.
Insgesamt verschlechtert sich das Zusammenleben zusehens.

Als Angehöriger sollte man in erster Linie die Krankheit akzeptieren. Kritik, wenn der geplante Besuch eines Musicals am Freitagabend ausfällt und man die "kleine" Summe in den Sand setzt, hilft keinem.

Hinweise von einem Betroffenem, wie man mit einem Betroffenen umgehen sollte:

  • Mach dir keine Sorgen um mich, ich mache mir ja auch keine
  • Du kannst während einer Attacke nichts für mich tun, außer:
  • Schone meine Nerven, indem du mich dann einfach in Ruhe lässt
  • Gib mir keine gut gemeinten Rat-Schläge, wenn du keine Ahnung hast
  • Ich möchte und brauche kein Mitleid von dir, Respekt genügt
  • Wenn du was zu mir sagst, bitte etwas Überlegtes und Sinnvolles
  • Dass das Ganze nicht schön ist, weiß ich auch ohne Hinweis darauf

Siehe auch: