Parasympathikus

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Der Parasympathikus ist der Antagonist des Sympathikus, siehe dazu auch vegetatives Nervensystem.

Im Gegensatz zu dem katabolen Charakter seines Antagonisten dominiert der Parasympathikus die Ruhe- und Erholungsphasen dazwischen.

Herzfunktion und Atmung verlangsamen sich und Prozesse wie die Verdauung werden aktiviert. Die parasympathischen Aktivitäten sind anabol geprägt.

Beim Cluster-Kopfschmerz ist der Parasympathikus an den Begleitzeichen der Attacke beteiligt. Welche das sind (Tränen, rotes Auge, laufende Nase), steht mit Quellen unter Vegetatives Nervensystem: Begleitzeichen. In einer Studie von 2018 ließen sich Tränenfluss und eine laufende Nase durch eine Reizung der Nasenschleimhaut auslösen; das reichte aber nicht, um eine Clusterattacke hervorzurufen. Die Autoren folgern, dass für die Entstehung einer Attacke ein Anteil im Gehirn entscheidend ist.[1] Die elektrische Stimulation eines parasympathischen Nervenknotens hinter der Nase (Ganglion sphenopalatinum) kann beim chronischen Verlauf Attacken behandeln und seltener machen; siehe SPG-Stimulation.[2]

Einzelnachweise

  1. ↑ Möller M, Haji AA, Hoffmann J, May A (2018). "Peripheral provocation of cranial autonomic symptoms is not sufficient to trigger cluster headache attacks". Cephalalgia 38 (8): 1498–1502. doi:10.1177/0333102417738248. PMID 29082823.  Im Wortlaut: „a central component is crucial to attack generation“.
  2. ↑ May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. (2023). "European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache". Eur J Neurol 30 (10): 2955-2979. doi:10.1111/ene.15956. PMID 37515405.  S. 2970 im Wortlaut: „SPG stimulation was efficacious in treating attacks and in reducing attack frequency in patients with chronic cluster headache.“

Externe Links