Restschmerz: Unterschied zwischen den Versionen
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Beschreibt die verbleibenden Schmerzen nach einer Cluster-Attacke, als sekundäre (zweitrangige) Folge des primären (erstrangigen) Schmerzgeschehens im Schmerzareal. | Beschreibt die verbleibenden Schmerzen nach einer Cluster-Attacke, als sekundäre (zweitrangige) Folge des primären (erstrangigen) Schmerzgeschehens im Schmerzareal. | ||
Ein Teil der Betroffenen hat in der aktiven Phase zwischen den Attacken einen dauernden, aber leichten Hintergrundschmerz. Die europäische Leitlinie von 2023 beschreibt ihn, nennt dafür aber keine Behandlung.<ref name="EAN2023">{{cite journal |author=May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. |title=European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache |journal=Eur J Neurol |volume=30 |issue=10 |pages=2955-2979 |year=2023 |pmid=37515405 |doi=10.1111/ene.15956}} S. 2958 im Wortlaut: „A proportion of patients report a constant but mild background pain between attacks during the symptomatic period“. Eine Behandlung dieses Hintergrundschmerzes kommt in der Leitlinie nicht vor.</ref> | |||
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== Einzelnachweise == | |||
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Aktuelle Version vom 24. September 2026, 09:01 Uhr
Beschreibt die verbleibenden Schmerzen nach einer Cluster-Attacke, als sekundäre (zweitrangige) Folge des primären (erstrangigen) Schmerzgeschehens im Schmerzareal.
Ein Teil der Betroffenen hat in der aktiven Phase zwischen den Attacken einen dauernden, aber leichten Hintergrundschmerz. Die europäische Leitlinie von 2023 beschreibt ihn, nennt dafür aber keine Behandlung.[1]
Wer gegen den Restschmerz regelmäßig Schmerzmittel nimmt, sollte das mit dem Arzt besprechen. Werden Schmerzmittel wie ASS, Diclofenac, Metamizol oder Paracetamol an 15 oder mehr Tagen im Monat über mehr als drei Monate genommen, kann ein Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch entstehen.[2] Die meisten Menschen mit diesem Kopfschmerz haben eine Migräne oder einen Kopfschmerz vom Spannungstyp, nur eine kleine Minderheit einen Cluster-Kopfschmerz.[3] In einer Fallserie mit 17 Menschen mit Cluster-Kopfschmerz und einem solchen Dauerkopfschmerz hatten 15 selbst Migräne oder Migräne in der Familie.[4]
Einzelnachweise
- ↑ May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. (2023). "European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache". Eur J Neurol 30 (10): 2955-2979. doi:. PMID 37515405. S. 2958 im Wortlaut: „A proportion of patients report a constant but mild background pain between attacks during the symptomatic period“. Eine Behandlung dieses Hintergrundschmerzes kommt in der Leitlinie nicht vor.
- ↑ ICHD-3, deutsche Fassung, 8.2.3 Kopfschmerz zurückzuführen auf einen Übergebrauch von Nicht-Opioid-Analgetika, am 23.09.2026 gelesen: Kopfschmerz an 15 oder mehr Tagen im Monat bei vorbestehender primärer Kopfschmerzerkrankung als Folge eines regelmäßigen Übergebrauchs von Nicht-Opioid-Analgetika an 15 oder mehr Tagen im Monat über mehr als 3 Monate.
- ↑ ICHD-3, deutsche Fassung, 8.2 Kopfschmerz zurückzuführen auf einen Medikamentenübergebrauch, Kommentar, am 23.09.2026 gelesen. Im Wortlaut: „Patienten mit einer primären Kopfschmerzerkrankung haben meist 1. Migräne oder 2. Kopfschmerz vom Spannungstyp (oder beides); nur eine kleine Minderheit hat andere primäre Kopfschmerzerkrankungen wie 3.3 Clusterkopfschmerz oder 4.10 neu aufgetretener täglicher anhaltender Kopfschmerz.“ Die Nummer 3.3 steht so in der Quelle; der Cluster-Kopfschmerz ist in der ICHD-3 sonst unter 3.1 eingeordnet.
- ↑ Paemeleire K, Bahra A, Evers S, Matharu MS, Goadsby PJ: Medication-overuse headache in patients with cluster headache. Neurology 2006; 67(1): 109–113. PMID 16832088, doi:10.1212/01.wnl.0000223332.35936.6e. Zusammenfassung zu 17 Betroffenen im Wortlaut: „The common denominator in 15 patients was a personal or family history, or both, of migraine.“
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