Diskussion:Cluster-Kopfschmerz Datenbank und Tagebuch
Diskussion Zugang und Datensicherheit
Ähnlich einem Online Banking System. Der Nutzer druckt ein Formular aus und lässt sich vom behandelnden Arzt auf diesem Formular die Diagnose bestätigen. Das Formular sendet der Patient vorzugsweise an z.B. die DMKG oder an eine von der DMKG bevollmächtigte Stelle. Diese Daten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.
Die DMKG Stelle schickt dem Patienten einen Zugangscode für die Eingabe seiner Daten innerhalb eines Webportals. Innerhalb des Webportals sind alle Eingaben damit anonym, nur die DMKG Stelle könnte einen Rückschluss zwischen diesen Daten und der Person herstellen. Durch die ärztlich bestätigte Diagnose wird sichergestellt, dass nur Cluster-Kopfschmerz Patienten an dem Projekt teilnehmen.
Warum nicht völlig anonym?
- der Nutzer geht zum Arzt und lässt sich CK attestieren.
- er wählt ein Benutzernamen und Passwort aus und verschlüsselt beides irreversibel per md5-hash hashgenerator.de
- beides wird (z.B.) an die DMKG geschickt
- die schickt den verschlüsselten Benutzernamen und das verschlüsselte Passwort an den Admin des Webportals
- der legt den Nutzer als md5-hash an.
- der Nutzer kann sich dann mit seinem gewählten Benutzernamen und seinem Passwort anmelden.
Da eine md5-Verschlüsselung nicht reversibel ist, kann man keinerlei Rückschlüsse auf den Nutzer ziehen. Auch die DMKG weiß nicht, welcher Nutzer welche Daten eingibt, sondern nur wer teilnimmt.
Siehe auch md5 im Wikipedia
--Wolf-Dieter 15:46, 15. Jun. 2008 (CEST)
Warum so kompliziert? ;-)
Mit dem Attest und den Zugangsdaten könnte jemand der darauf Zugriff hat, z.B. die DMKG Stelle einen Rückschluss zwischen diesen Daten und der Person herstellen. Damit meine ich nicht, dass das jemand tun sollte, es wäre nur theoretisch möglich. Dazu müsste der-/diejenige der die Adressdaten und die Zugangsdaten hat zudem auch Zugriff auf die Datenbank haben. Dies sollte man vermeiden. Man könnte zudem die Vernichtung dieser Datensätze sicherstellen.
--Friedrich 17:37, 15. Jun. 2008 (CEST)
Das ist nicht komplizierter, nur einen Tick anonymer. Und je anonymer, desto mehr machen mit.
Wer die Zugangs- und Adressdaten hat, sollte nicht auswerten. Wer dann?
Oder soll die Auswertung gleich implementiert werden?
--Wolf-Dieter 18:01, 15. Jun. 2008 (CEST)
Zitat: "er wählt ein Benutzernamen und Passwort aus und verschlüsselt beides irreversibel per md5-hash"
- Nach tel. Klärung: Das System vergibt automatisch die verschlüsselten Daten, diese könnten z.B auf das Formular gedruckt werden ?
"Wer die Zugangs- und Adressdaten hat, sollte nicht auswerten. Wer dann?"
- Ein Statistiker ?
--Friedrich 19:26, 15. Jun. 2008 (CEST)
Die ärztliche Stelle muss den Teilnehmer nicht unbedingt über die erfolgte Freischaltung informieren, auch muss der Admin dies nicht der ärztlichen Stelle melden. Ich halte es für zumutbar, dass der Nutzer täglich versucht sich anzumelden. Erst wenn ein zu definierender Zeitraum überschritten wird, sollte er sich an die ärztliche Stelle wenden, damit nachgeforscht werden kann, weshalb die Anmeldung noch nicht erfolgt ist.
--Wolf-Dieter 18:17, 18. Jun. 2008 (CEST)
- Schöner fände ich es, wenn die Teilnehmer und die Teilnehmerinnen ein offizielles und freundliches Begrüßungsschreiben erhalten würden. Hast Du eine Idee, wie man das Problem "vergessenes Passwort" (und Nutzername?) ohne hinterlegte Emailadresse lösen könnte? --Libby 15:03, 19. Jun. 2008 (CEST)
- Ich stelle mir das so vor:
Der Teilnehmer geht auf eine neutrale hmtl-Anmeldeformular-beantrag-Seite. Dort gibt er seinen Namen und Adresse ein. Zudem gibt er noch einen frei wählbaren Benutzernahmen und ein Passwort ein. Dann wird das freundlich gechriebene Antragsformular gedruckt, mit Name und Adresse, aber statt dem Benutzernamen und dem Passwort jeweils ein von der Anmeldeseite automatisch generierter md5-hash.
Das Formular geht zum Hausarzt oder Neurologen zur Bestätigung der Diagnose. Der Teilnehmer (nicht Hausarzt) schickt das Schreiben an die ärtliche Stelle. Die mailt dem Admin, dass er einen Teilnehmer mit dem Benutzer-hash soundso und Passwort-hash xyz anlegen soll. Name und Adresse werden dem Admin nicht mitgeteilt. Somit hat nur die ärtliche Stelle das Wissen, welcher Teilnehmer welchen hash hat aber die eigegebenen Daten nicht mehr zuordnen kann. Der Admin kann zwar die Daten noch dem hash zuordnen, weiß aber nicht, welche Person sich dahinter versteckt. Nur zusammen wäre das möglich.
Wenn Passwort oder Benutzername vergessen wurden, muss genau dieser Weg wieder gegangen werden. Der User geht wieder auf die neutrale hmtl-Anmeldeformular-beantrag-Seite, wählt einen neuen Benutznamen und ein neues Passowort und schickt das wieder an die ärztliche Stelle. Die holt aus den abgelegten Anmeldeformularen den Teilnehmer heraus und schickt dem Admin die Nachricht, dass der alte hash xxxx gegen den neuen hash yyyy auszutauschen ist. Das sollte gehen.
--Wolf-Dieter 18:07, 19. Jun. 2008 (CEST)
Diskussion patientenübergreifende Datenanalyse
Die Datenbankauswertung muss programmiert werden. Das kann die DMKG nicht und ein Statistiker auch nicht.
Die Auswertung muss also von Anfang an mit berücksichtigt werden.
--Wolf-Dieter 20:11, 15. Jun. 2008 (CEST)
- Wenn die Daten, wie für eine Datenbank üblich, strukturiert vorliegen, dann kann man doch später jede beliebige Routine schreiben, um irgendwelche Hypothesen zu prüfen? Auswertung ist angewandte Statistik, das "Zauberwort" ist Signifikanz. Siehe auch Literatur hier, bzgl. der Auswertung würde ich die Online-Umfrage/Datenbank/Tagebuch ähnlich wie eine klinische Studie behandeln. --Friedrich 23:30, 15. Jun. 2008 (CEST)
- Ne, klar. Die Daten können jederzeit abgefragt werden. Nur ist die DB kein Excel-Sheet, sondern muss (z.B. per php-Abfrage) angezapft werden. Dann sind auch komplexe SQL-Quiries möglich. --Wolf-Dieter 20:15, 16. Jun. 2008 (CEST)
Mithilfe bei der Programmierung
Damit Chris nicht ganz alleine werkeln muss, biete ich hier mal meine Hilfe an:
Ich könnte die Antragsseite machen
Ich könnte die html-Seiten machen (mit templates?)
Ich könnte die Auswertung in php (mit-)machen
Weitere Helfer sind herzlich willkommen. Eine Arbeit wird sich schon finden. :-)
--Wolf-Dieter 18:23, 19. Jun. 2008 (CEST)
Hi,
ich würde das Projekt, um die maximale Portierbarkeit und Skalierbarkeit zu garantieren, gerne mit einem PHP-Framework verwirklichen Hast du eventuell schonmal mit cakephp gearbeitet?
--Chris 20:14, 19. Jun. 2008 (CEST)
Nee,
ich hab das bisher nur im Editor gemacht.
Ich werde es aber am WE mal hochladen und erste Schritte wagen.
--Wolf-Dieter 19:39, 20. Jun. 2008 (CEST)
Ist halb so stressig wies aussieht, keine Bange. Vorteil eines solchen Frameworks ist es z.B., dass alle Datenbankabfragen abstrahiert sind, man kann also innerhalb von Minuten z.B. die Datenbankengine (mysql zu oracle etc) wecheln. Nützlich, wenn mysql mal nicht mehr nachkommen sollte. Auch ist die Anwendungslogik strikt vom Layout der einzelnen Seiten getrennt, was an sich schonmal extreme Vorteile bietet. Und ausserdem bin ich ein fauler Mensch und mag kein komplettes Framework selber entwickeln :)
--Chris 19:33, 23. Jun. 2008 (CEST)
Projektstatus
Hallo zusammen! Wird an dem Projekt noch aktiv gearbeitet?
- Hallo Nbressem - Leider zurzeit nicht. Chris ist der Einzige hier, der diese Datenbank programmieren könnte und er musste das Projekt aus beruflichen Gründen zurückstellen. Wir hoffen noch, dass er irgendwann wieder Zeit dafür hat oder dass jemand kommt und dies programmiert.--Friedrich 19:59, 28. Aug. 2009 (UTC)