Ernährungsumstellung
Einige vom Cluster-Kopfschmerz Betroffene berichten von einer Verbesserung oder Linderung durch Ernährungsumstellung auf eine purin- und/oder histaminreduzierte Diät. Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Untersuchungen über eine Wirkung von Purin, Harnsäure oder Histamin reduzierter Ernährung bei Cluster-Kopfschmerz. In einer kleinen Beobachtungsstudie ohne Vergleichsgruppe mit fünf episodischen und sieben chronischen Cluster-Kopfschmerzpatienten besserten sich die meisten unter einer ketogenen Diät. Ob die Diät das bewirkt hat, lässt sich daraus nicht ablesen: Für die ketogene Diät fehlen aussagekräftige doppelblinde Studien, und eine Episode endet auch ohne Behandlung von selbst.[1] Die Autoren der Folgestudie von 2018 schreiben selbst: „The observational nature of our survey represents the main shortcoming of this report.“[2]
Ketogene Diät
Cherubino Di Lorenzo, Gianluca Coppola, Giulio Sirianni, Paolo Rossi und Francesco Pierelli berichteten im Herbst 2015 zum 1st Joint ANIRCEF-SISC Congress in Rom über eine positive Wirkung einer ketogenen Diät bei Cluster-Kopfschmerz.[3]
Für die dreimonatige Studie rekrutiert wurden zwölf Cluster-Kopfschmerzpatienten, die ansonsten medikamentös nicht erfolgreich therapierbar waren, darunter sieben Chroniker. Die Patienten erhielten eine ketogene "modifizierte Atkins-Diät" oder "Classic-Diät" gekennzeichnet durch ein 3:1-Verhältnis (75% Fett, 25% Nicht-Fett-Makronährstoffe). Während der Behandlung unterzog man die Patienten medizinischer Überwachung und Standard-Laborbluttests.
Die fünf episodischen Patienten reagierten bis zum Ende des ersten Monats der Behandlung alle vollständig auf die Diät. Drei wurden innerhalb von ein paar Wochen frei von Kopfschmerzen. Die beiden anderen hatten "Schatten" und milde Attacken bis zum Ende des ersten Monats. Alle fünf kehrten am Ende der drei Monate zu normaler Ernährung zurück, es traten danach keine weiteren Episoden auf.
Von den sieben chronisch betroffenen Patienten berichteten sechs eine schrittweise Verringerung der Schmerzattacken in Bezug auf die Anzahl und die Intensität. Am Ende der drei Monate der Studie hatten vier der Patienten keine Attacken mehr. Einer berichtete von "nur Schatten" und einer berichtete 2-3 Attacken pro Woche zu haben. Einer der Patienten, der bereits im ersten Monat der ketogenen Diät positiv reagiert hatte, kehrte zu normaler Ernährung zurück. Die Cluster-Kopfschmerzattacken kehrten bei ihm sieben Wochen danach zurück.
Aus einem weiteren Bericht derselben Arbeitsgruppe, Februar 2018:[4]
Achtzehn arzneimittelresistente CCH-Patienten unterzogen sich einer 12-wöchigen KD (Modified Atkins Diet, MAD), und die klinische Reaktion wurde in Bezug auf die Reaktion ausgewertet (≥50% Attackenreduktion).
Ergebnisse: Von den 18 CCH-Patienten galten 15 als Responder auf die Diät (11 erfuhren eine vollständige Auflösung der Kopfschmerzen und 4 hatten eine Reduktion der Kopfschmerzen um mindestens 50% in Bezug auf die durchschnittliche monatliche Anzahl der Attacken während der Diät). Die durchschnittliche monatliche Anzahl der Attacken für jeden Patienten zu Beginn der Studie betrug 108,71 (SD = 81,71); am Ende des dritten Diätmonats wurde sie auf 31,44 (SD = 84,61) reduziert.
Nitrat
Nitrat wird im Körper über Nitrit zu Stickstoffmonoxid umgebaut — einem körpereigenen Botenstoff, der die Blutgefäße weit stellt. Genau darauf beruht der Nitroglyzerin-Provokationstest: Nitroglyzerin ist ein Nitrat, das Stickstoffmonoxid freisetzt, und es kann während einer aktiven Clusterperiode eine Attacke auslösen. Das ist so verlässlich, dass es in der Forschung als Prüfreiz benutzt wird. Naheliegend ist deshalb die Frage, ob Nitrat im Essen dasselbe tut.
Nitrat in Lebensmitteln: dazu gibt es keine Untersuchung
Zu Nitrat aus Lebensmitteln beim Cluster-Kopfschmerz gibt es keine Untersuchung; die vorhandenen Arbeiten betreffen die körpereigenen Nitritwerte im Blut und im Nervenwasser, nicht das Essen.[5] Eine nitratarme Diät ist damit nicht begründet. Für eine purin- oder histaminarme Kost gilt dasselbe: Auch dazu gibt es beim Cluster-Kopfschmerz keine wissenschaftliche Untersuchung, nur Erfahrungsberichte.
Es gibt einen Einzelfallbericht von 2026 über einen 53-jährigen Betroffenen, bei dem Sojasoße und Essig regelmäßig innerhalb einer halben Stunde eine Attacke auslösten und deren Weglassen die Attacken beendete. Der Fall taugt aber nicht als Beleg: Es ist ein einzelner Mensch, und er erhielt gleichzeitig Prednison in einer Dosis von 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht — die Besserung kann genauso gut davon kommen. Die Autoren selbst schreiben, die Rolle von Sojasoße und Essig müsse erst noch bestätigt werden.[6]
Nitrat als Medikament: das ist der wichtige Teil
Praktisch bedeutsam ist Nitrat nicht auf dem Teller, sondern in der Tablette. Nitrate werden gegen Angina pectoris verschrieben, also gegen Brustschmerz bei verengten Herzkranzgefäßen. Dazu gibt es einen Bericht der Stockholmer Arbeitsgruppe um Karl Ekbom über acht Betroffene mit episodischem Cluster-Kopfschmerz, die gleichzeitig eine Angina pectoris hatten:
- Sechs von ihnen waren seit Jahren ohne Kopfschmerzen — und bekamen innerhalb weniger Wochen nach Beginn einer Behandlung mit lang wirkenden Nitraten (Isosorbiddinitrat, Isosorbid-5-mononitrat oder Nitroglyzerin mit verzögerter Freisetzung) wieder eine Clusterperiode.
- Diese Perioden waren schwerer und dauerten länger als die früheren, von selbst aufgetretenen.
- Umgekehrt berichteten drei Betroffene, dass ihre Angina-Anfälle während aktiver Clusterperioden deutlich zurückgingen; bei allen drei verlängerte sich die Belastungszeit bis zum Auftreten des Brustschmerzes.
Die Autoren vermuten einen gemeinsamen Mechanismus im Zentralnervensystem, der den Sympathikus dämpft und sowohl auf die Kopf- als auch auf die Herzgefäße wirkt.[7]
Was man damit macht: Wer Cluster-Kopfschmerz hat und ein lang wirkendes Nitrat gegen Herzbeschwerden verordnet bekommt, sollte diesen Zusammenhang kennen und ihn ansprechen. Das ist kein Grund, ein Herzmedikament eigenmächtig abzusetzen — es ist ein Grund, die Ärztin oder den Arzt davon wissen zu lassen, damit beides zusammen betrachtet wird.
Nitrattoleranz taugt nicht als Behandlung
Bei dauernder Nitratzufuhr wird der Körper gegen die Wirkung unempfindlich; das nennt man Nitrattoleranz — eine Gewöhnung, nach der dasselbe Mittel weniger ausrichtet. Daraus entstand der Gedanke, diese Gewöhnung gezielt herbeizuführen und so die Attacken abzustellen. Das ist geprüft worden: doppelblind, mit Scheinbehandlung und im Wechselverfahren, an neun Betroffenen mit chronischem Verlauf, die vier Wochen lang dreimal täglich 30 mg Isosorbid-5-mononitrat einnahmen. Die Gewöhnung trat ein — in den Hirngefäßen binnen 24 Stunden, in der Schläfenarterie der Schmerzseite nach sieben Tagen —, und der durch das Nitrat ausgelöste Kopfschmerz verschwand mit ihr. Auf die Häufigkeit der Clusterattacken hatte das keinen Einfluss.[8]
Daraus folgt zweierlei. Der Weg taugt nicht als Behandlung. Und: Der durch Nitrat ausgelöste Kopfschmerz ist nicht dasselbe wie die Clusterattacke — sonst hätten beide gemeinsam nachgelassen. Das Stickstoffmonoxid löst eine Attacke aus, erklärt sie aber nicht vollständig.
Siehe auch
- Trigger
- Erfahrungsbericht von Markus Bauer
- Wirkung von Medikamenten auf den Histaminabbau
- Ernährung und Cluster-Kopfschmerz im CK-Wissen Forum (Link entfernt, Stand 24.09.2026: unter der alten Forumsadresse steht heute eine Werbeseite)
- Histamin-Kopfschmerz? + Histamin-Intoleranz im CK-Wissen Forum (Archivkopie vom 04.08.2016)
- HISTAMIN !!!!!!!!!! im CK-Wissen Forum (Link entfernt, Stand 24.09.2026: unter der alten Forumsadresse steht heute eine Werbeseite)
- Renneberg-Diät im CK-Wissen Forum (Archivkopie vom 04.08.2016)
Literatur
Harnsäure
- Edith Renneberg: Clusterkopfschmerz, Schmerzfrei durch Ernährungsänderung, Selbstverlag 2004, http://www.renneberg-online.de/ Bericht von Edith Renneberg (PDF-Datei)
- Rudolf Schwarz, Arnold Schulz: Frei von Kopfschmerz und Migräne. Heyne Verlag, März 1985. ISBN 3453412672
- Nepomuk Zöllner, Brigitte Zöllner: Diät bei Gicht und Harnsäuresteinen. Falkenverlag, Niederhausen, Juli 1997; ISBN 3806832056
- Ralph Bircher (Herausgeber): Handbuch Kopfschmerzen und Migräne. Bircher-Benner-Handbuch, Bd. 15. Bircher-Benner; 11. Auflage 1995, ISBN 3870530146
- Wolff, E (2009): Funktionsweisen von Gesundheitsberatung im Medienensemble. Das Modell "Bircher-Benner". In: Simon, M; Hengartner, T; Heimerdinger, T; Lux, A C.: Bilder, Bücher, Bytes. Münster. PDF-Datei 5,8MB
- Haig, Alexander (1896): Uric acid as a factor in the causation of disease. London, Churchill.
- Haig, Alexander / Bircher-Benner, Max: Harnsäure als ein Faktor bei der Entstehung von Krankheiten, ein Beitrag zu der Pathologie des hohen Blutdruckes, des Kopfschmerzes, der Epilepsie, der Geisteskrankheiten, der paroxysmalen Hämoglobinurie und der Anämie, der Brightschen Krankheit, des Diabetes, der Gicht, des Rheumatismus und anderer Störungen. Autorisierte Übersetzung der 7. englischen Ausgabe. 2. vermehrte deutsche Ausgabe von Max Bircher-Benner, Berlin 1910; Verlag von Otto Salle. Kostenlos im Volltext in der digitalen Bibliothek der Bayerischen Staatsbibliothek VI. Kapitel: Kopfschmerz
- Andersson, HI.; Leden, I. (Aug 2010). "Serum uric acid predicts changes in reports of non-gouty chronic pain: a prospective study among women with inflammatory and non-inflammatory pain.". Rheumatol Int. doi:. PMID 20803018. - Zuviel Harnsäure schmerzt, auch wenn Patienten keine Gicht haben. Ärzte Zeitung. 19.07.2011 (Stand 21.09.2026: nicht mehr erreichbar, Fehlermeldung 404)
Histamin
- AWMF-Leitlinie 061/030: Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin. Allergo J. 2012, 21(1): 22-28. Heutige Fassung: S1-Leitlinie, Version 3.0, Stand 31.07.2021, gültig bis 30.07.2026; laut Register „Seit > 5 Jahren nicht aktualisiert, Leitlinie wird aktuell überarbeitet“.[9]
- Reinhard Jarisch: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme Verlag 2004. ISBN 3-13-105382-8
- Laura Maintz, Thomas Bieber, Natalija Novak: Die verschiedenen Gesichter der Histaminintoleranz. Dtsch Arztebl. 2006; 103 (51–52):A 3477–83. PDF-Datei
- Maintz L, Novak N.: Histamine and histamine intolerance. Am J Clin Nutr. 2007 May; 85(5): 1185-96. Review. PMID 17490952, DOI.
- Wantke F, Götz M, Jarisch R.: Histamine-free diet: treatment of choice for histamine-induced food intolerance and supporting treatment for chronic headaches. Clin Exp Allergy. 1993 Dec; 23(12): 982-5. PMID 10779289 DOI. Comment.
- Wantke F, Götz M, Jarisch R.: Die histaminfreie Diät. Hautarzt. 1993 Aug; 44(8): 512-6. PMID 8376104.
Sonstiges
- Di Lorenzo C, Coppola G, Di Lenola D, Evangelista M, Sirianni G, Rossi P, Di Lorenzo G, Serrao M, Pierelli F (2018). "Efficacy of Modified Atkins Ketogenic Diet in Chronic Cluster Headache: An Open-Label, Single-Arm, Clinical Trial". Front Neurol 9: 64. doi:. PMID 29483892.
- Cherubino Di Lorenzo, Gianluca Coppola, Giulio Sirianni, Paolo Rossi, and Francesco Pierelli: Cluster headache improvement during Ketogenic Diet. Abstract O045 in 1st Joint ANIRCEF-SISC Congress, J Headache Pain. 2015; 16(Suppl 1): A99. https://doi.org/10.1186/1129-2377-16-S1-A99
- Di Lorenzo C, Coppola G, Bracaglia M, Di Lenola D, Evangelista M, Sirianni G, Rossi P, Di Lorenzo G, Serrao M, Parisi V, Pierelli F (2016). "Cortical functional correlates of responsiveness to short-lasting preventive intervention with ketogenic diet in migraine: a multimodal evoked potentials study". J Headache Pain 17: 58. doi:. PMID 27245682.
- Finkel, AG.; Yerry, JA.; Mann, JD. (Nov 2013). "Dietary considerations in migraine management: does a consistent diet improve migraine?". Curr Pain Headache Rep 17 (11): 373. doi:. PMID 24068338.
- Maria Sulindro-Ma, Charise L. Ivy and Amber C. Isenhart: Nutrition and Supplements for Pain Management. In: Contemporary Pain Medicine. Integrative Pain Medicine: The Science and Practice of Complementary and Alternative Medicine in Pain Management. Springer. ISBN 978-1-58829-786-0, DOI
- Pascual J, Oterino A (July 2010). "IgG-mediated allergy: a new mechanism for migraine attacks?". Cephalalgia 30 (7): 777–9. doi:. PMID 20647169.
- Alpay K, Ertas M, Orhan EK, Ustay DK, Lieners C, Baykan B (July 2010). "Diet restriction in migraine, based on IgG against foods: a clinical double-blind, randomised, cross-over trial". Cephalalgia 30 (7): 829–37. doi:. PMID 20647174.
- Arroyave Hernández CM, Echevarría Pinto M, Hernández Montiel HL (2007). "Food allergy mediated by IgG antibodies associated with migraine in adults". Rev Alerg Mex 54 (5): 162–8. PMID 18693538. http://www.nietoeditores.com.mx/download/alergia/septiembre-octubre2007/aler162-8.pdf.
Externe Links
Einzelnachweise
- ↑ May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. (2023). "European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache". Eur J Neurol 30 (10): 2955-2979. doi:. PMID 37515405. S. 2969: „valid double-blind studies are missing. The same holds true for ketogenic diet [136], clomiphene [137], and ketamine [138, 139].“ S. 2959: „Some of the response is natural history and attacks of cluster headache end, as do bouts of the episodic cluster headache, regardless of therapy, which undoubtedly demands the presence of a control arm in future studies“.
- ↑ Di Lorenzo C, Coppola G, Di Lenola D u. a.: Efficacy of Modified Atkins Ketogenic Diet in Chronic Cluster Headache: An Open-Label, Single-Arm, Clinical Trial. Front Neurol. 2018; 9: 64 (vollständiger Beleg im Abschnitt Ketogene Diät), Abschnitt Diskussion, am 23.09.2026 gelesen.
- ↑ Cherubino Di Lorenzo, Gianluca Coppola, Giulio Sirianni, Paolo Rossi, and Francesco Pierelli: Cluster headache improvement during Ketogenic Diet. Abstract O045 in 1st Joint ANIRCEF-SISC Congress, J Headache Pain. 2015; 16(Suppl 1): A99. https://doi.org/10.1186/1129-2377-16-S1-A99
- ↑ Di Lorenzo C, Coppola G, Di Lenola D, Evangelista M, Sirianni G, Rossi P, Di Lorenzo G, Serrao M, Pierelli F (2018). "Efficacy of Modified Atkins Ketogenic Diet in Chronic Cluster Headache: An Open-Label, Single-Arm, Clinical Trial". Front Neurol 9: 64. doi:. PMID 29483892.
- ↑ Suche in Europe PMC am 21.09.2026, in Titeln und Kurzfassungen, mit den Begriffen Nitrit, gepökeltes und verarbeitetes Fleisch sowie Nitrat aus der Ernährung.
- ↑ Jiao S, Zhen N (2026). "Episodic cluster headache with suspected giant cell arteritis, sinusitis-related headache, and dietary triggers: a case report". Front Pain Res (Lausanne) 7: 1884385. doi:. PMID 42564221. Frei zugänglich.
- ↑ Ekbom K, Sjöstrand C, Svensson DA, Waldenlind E (2004). "Periods of cluster headache induced by nitrate therapy and spontaneous remission of angina pectoris during active clusters". Cephalalgia 24 (2): 92-98. doi:. PMID 14728704. Fallserie von acht Betroffenen, Karolinska Institutet, Huddinge.
- ↑ Christiansen I, Iversen HK, Olesen J (2000). "Induction of nitrate tolerance is not a useful treatment in cluster headache". Cephalalgia 20 (5): 445-454. doi:. PMID 11037740. Doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie im Wechselverfahren.
- ↑ Registereintrag 061-030 „Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin" bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Version 3.0, Stand 31.07.2021, gültig bis 30.07.2026, Hinweis „Leitlinie wird aktuell überarbeitet", abgerufen am 21.09.2026.
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