Deja-vu

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Phonetisch: "Descha Wü". Jedem bekanntes Gefühl, eine aktuelle Situation bereits schon einmal erlebt zu haben, ohne dass es tatsächlich so ist.

Eine Erklärung nimmt einen winzigen Zeitunterschied an: Der Sehnerv sendet eine vom Auge erfasste Sinnesinformation an den zuständigen Bereich im Großhirn, und die bewusste Wahrnehmung in anderen Bereichen des Großhirns folgt etwas später. Gegen diese Erklärung spricht, dass auch ein blinder Mann Déjà-vu-Erlebnisse nach demselben Muster wie Sehende hatte.[1]

Einzelnachweise

  1. ↑ O'Connor AR, Moulin CJA (2006). "Normal patterns of déjà experience in a healthy, blind male: challenging optical pathway delay theory". Brain Cogn 62 (3): 246-249. doi:10.1016/j.bandc.2006.06.004. PMID 16890338.  Die Theorie der Verzögerung im Sehweg setzt voraus, „neuronal input from the optical pathways is necessary for the formation of the experience“; die Autoren folgern: „The fact that blind people can experience deja vu challenges the optical pathway delay theory“.

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