Arteria carotis

Version vom 24. September 2026, 09:44 Uhr von Cezary (Diskussion | Beiträge) (Links von http auf https umgestellt – nur Adressen, deren Server über https erreichbar ist (geprüft am 24.09.2026); dx.doi.org auf doi.org)

Arteria Carotis ist die medizinische Bezeichnung der Halsschlagader. Sie verläuft neben der Speiseröhre und der Luftröhre vom Brusteingang zum Kopf. Im Halsbereich lässt sich ihr Puls leicht ertasten. Beim Cluster-Kopfschmerz gilt sie nicht als einer der wichtigsten bekannten Bausteine der Entstehung;[1] wichtig wird sie bei der Abgrenzung zu anderen Erkrankungen, siehe unten.

Rechte Arteria carotis
aus Gray's Anatomy (1918)

Es gibt auf jeder Halsseite drei Abschnitte der Halsschlagader:

  • Die Arteria carotis communis (ACC), unterer, gemeinsamer Anteil der Halsschlagader
  • Die Arteria carotis interna (ACI), innere Halsschlagader für die Gehirnversorgung
  • Die Arteria carotis externa (ACE), äußere Halsschlagader zur Versorgung des Kopfes und der oberen Halsorgane Kehlkopf, Schilddrüse und Rachen.


Siehe auch: Sinus Cavernosus.

Halsschlagader und Cluster-Kopfschmerz

  • Rolle beim Cluster-Kopfschmerz: Eine Übersichtsarbeit von 2025 nennt als wichtigste bekannte Bausteine der Entstehung das trigemino-autonome System, den Hypothalamus, genetische Varianten und das mesolimbische System. Die Halsschlagader nennt diese Zusammenfassung nicht eigens.[1] Mehr dazu: Sinus Cavernosus und Cluster-Kopfschmerz Ursachen.
  • Wann die Halsschlagader wichtig wird: Ein ständiger einseitiger Schmerz im Stirn- und Augenbereich zusammen mit einem Horner-Syndrom (enge Pupille, hängendes Lid) kann laut der Internationalen Kopfschmerz-Klassifikation auf eine Erkrankung an der Halsschlagader hinweisen, zum Beispiel eine Dissektion (ein Einriss in der Gefäßwand).[2] Siehe Horner Syndrom.

Belege zu diesem Abschnitt:

  1. ↑ 1,0 1,1 Coppola G, Arruda MA, Ashina M u. a. (2025). "Hallmarks of primary headache: part 3 – cluster headache". J Headache Pain 26 (1): 196. doi:10.1186/s10194-025-02145-6. PMID 41039211.  Frei lesbar (PMC12490097). Im Wortlaut: „Key pathogenic characteristics include the activation of the trigeminal-autonomic system with the release of several neuropeptides, the involvement of the hypothalamus in regulating the circadian rhythm, genetic variants, and the mesolimbic system.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  2. ↑ ICHD-3 (deutsche Fassung), 13.9 Paratrigeminales okulosympathisches (Raeder-) Syndrom: „verursacht durch eine Störung in der mittleren Schädelgrube oder der A. carotis“; Kommentar: „…Hinweis auf eine Läsion der Fossa cranii media oder auf eine Dissektion der A. carotis.“ Gelesen am 23.09.2026.

Externe Links


Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einem Text, der zum Teil aus der freien Enzyklopädie Wikipedia übernommen wurde. Eine Liste der ursprünglichen Autoren befindet sich auf der Versionsseite des Wikipedia Artikels Arteria carotis.



  Diese Seiten sind von Nichtmedizinern geschrieben und ersetzen keinen Arztbesuch. Angaben können fehlerhaft oder veraltet sein – prüfen Sie Wichtiges in den genannten Quellen nach. Bitte beachten Sie die Hinweise zu Gesundheitsthemen und zum Datenschutz sowie unsere Arbeitsweise.