PPI
Protonenpumpen-Inhibitor / Protonenpumpen-Hemmer
In den Belegzellen des Magens werden permanent Protonen gebildet und in den Magen abgegeben, je mehr, desto saurer ist der Mageninhalt. Durch einige Schmerzmittel wird die schützende Magenschleimbildung vermindert, was zu einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) durch Säurewirkung führen kann.
Der PPI zerstört diese Protonenpumpen zum Teil, was die Säureproduktion eindämmt. Nach circa drei Tagen haben sich die Protonenpumpen dann wieder neu gebildet, das ist momentan die wirksamste Methode zur Säurehemmung.
In Deutschland erkrankten im Jahr 2023 etwa 5.580 Frauen und 9.040 Männer an einem bösartigen Tumor des Magens (Magenkrebs). Die Erkrankungsraten gehen seit Jahrzehnten zurück; als wichtigster Risikofaktor gilt eine Infektion des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut: Magenkrebs, abgerufen am 23.09.2026. Im Wortlaut: „Etwa 5.580 Frauen und 9.040 Männer erkrankten im Jahr 2023 an einem bösartigen Tumor des Magens.“; „Seit Jahrzehnten ist in Deutschland – wie auch in anderen Industrienationen – ein stetiger Rückgang der Erkrankungs- und Sterberaten an Magenkrebs zu beobachten.“; „Wichtigster Risikofaktor für Magenkrebs ist eine bakterielle Infektion des Magens mit Helicobacter pylori.“
Externe Links
- http://www.bfarm.de/DE/Pharmakovigilanz/mitteil/protonenpumpeninhibitoren.html 26.07.2012
- aerzteblatt.de 26.05.2010: Protonenpumpeninhibitoren: FDA warnt vor Frakturrisiko.
- http://www.clinicum.at/mm/magenschutz.pdf
- https://de.wikipedia.org/wiki/Protonenpumpenhemmer