Intramuskulär

Aus CK-Wissen
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Applikation eines Wirkstoffes mit einer Spritze in einen Muskel; intramuskulär heißt wörtlich „in einen Muskel hinein“. Gespritzt wird zum Beispiel in den Deltamuskel am Oberarm (Musculus deltoideus) oder in den mittleren Gesäßmuskel (Musculus gluteus medius); die Nadel soll dabei kein Blutgefäß treffen.[1][2]

Beispiele: Impfstoffe, Schmerzmittel, Beruhigungsmittel.

Soll ein Wirkstoff langsam und gleichmäßig über längere Zeit in den Körper gelangen (Depotwirkung), gibt es dafür besondere Zubereitungen, sogenannte Depotpräparate: Der Wirkstoff löst sich dann nur langsam im Gewebe und gelangt erst nach und nach ins Blut.[3]

Einzelnachweise

  1. ↑ Intramuskulär. DocCheck Flexikon. Abgerufen am 23. September 2026. Wörtlich: „Intramuskulär bedeutet wörtlich "in einem Muskel" oder "in einen Muskel hinein".“
  2. ↑ Intramuskuläre Injektion. DocCheck Flexikon. Abgerufen am 23. September 2026. Wörtlich: „Unter einer intramuskulären Injektion versteht man die Injektion in einen Muskel, beispielsweise den Musculus gluteus medius oder den Musculus deltoideus.“ Und: „Bei der Aspiration wird der Spritzenstempel kurz zurückgezogen, um sicherzustellen, dass mit der Kanüle kein Blutgefäß getroffen wurde.“
  3. ↑ Depotpräparat. DocCheck Flexikon. Abgerufen am 23. September 2026. Wörtlich: „Ein Depotpräparat ist ein Arzneimittel, dessen spezielle Galenik bewirkt, dass der in ihm enthaltene Wirkstoff über einen längeren Zeitraum freigesetzt wird.“ Und: „Die Kristalle lösen sich im Gewebe nur langsam auf, so dass der in ihnen enthaltene Wirkstoff nur verzögert resorbiert wird und ins Blut gelangt.“