Chronic fatigue syndrome

Aus CK-Wissen
Version vom 24. September 2026, 09:01 Uhr von Cezary (Diskussion | Beiträge) (Fachliche Durchsicht: 1 Stelle berichtigt oder ergänzt, mit Einzelnachweisen)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Abkürzung: CFS, manchmal auch als chronisches Erschöpfungssyndrom bezeichnet. Eigenständiges Krankheitsbild unklarer Ätiologie und Pathogenese, tritt häufig in der Lebensmitte auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Kennzeichnend ist eine starke, vorher nicht gekannte Erschöpfung, die durch Ruhe und Erholung kaum besser wird. Schon nach leichten körperlichen oder geistigen Tätigkeiten können die Beschwerden zunehmen. Die Beschwerden bestehen länger als drei bis sechs Monate, und eine andere Ursache dafür wurde nicht gefunden.[1]

Nächtliche Attacken können beim chronischen Cluster-Kopfschmerz und in langen Episoden zu Schlafmangel und starker Erschöpfung führen. Das allein ist aber kein CFS: Für diese Diagnose darf keine andere Ursache der Beschwerden gefunden worden sein, und Schlafmangel durch die Attacken wäre eine solche Ursache.[1] Für die Anerkennung als Behinderung zählt der Grad der Behinderung (GdB). Die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) ist dagegen ein Maß der gesetzlichen Unfallversicherung und betrifft die Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit.[2]

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Beschwerden und Diagnose bei ME/CFS. gesundheitsinformation.de. Im Wortlaut: „Eine starke, vorher nicht gekannte Erschöpfung (Fatigue), die durch Ruhe und Erholung kaum besser wird.“; „Die Beschwerden bestehen länger als 3 bis 6 Monate.“; „Es wurde keine andere Ursache für die Beschwerden gefunden.“
  2. ↑ § 7 Abs. 1 SGB VII: „Versicherungsfälle sind Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten.“ Die MdE regelt § 56 SGB VII. Einzelheiten auf der Seite Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE).


Diese Seiten sind von Nichtmedizinern geschrieben und ersetzen keinen Arztbesuch. Angaben können fehlerhaft oder veraltet sein – prüfen Sie Wichtiges in den genannten Quellen nach. Bitte beachten Sie die Hinweise zu Gesundheitsthemen und zum Datenschutz sowie unsere Arbeitsweise.