Cluster-Kopfschmerz und Schlaf

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Version vom 23. September 2026, 02:06 Uhr von Cezary (Diskussion | Beiträge) (Überblick Stand 2026 ergänzt: Schlafqualität, Messstudien, Schlafapnoe, Übersichtsarbeiten, Psilocybin (11 Quellen, alle am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft); Fachwörter erklärt; alter Platzhalter als Kommentar erhalten; Hassani 2010 Band 23 → 32 (laut Europe PMC))
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Überblick: Schlaf und Cluster-Kopfschmerz (Stand 2026)

Zusammenfassung vom 23.09.2026 nach den unten genannten Studien. Sie ersetzt keine ärztliche Beratung. Die ältere Literaturliste weiter unten bleibt vollständig erhalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei etwa zwei von drei Betroffenen kommen die Attacken zu festen Tageszeiten, meist nachts. So beschreiben es Ran und Kollegen 2023.[1]
  • Menschen mit Cluster-Kopfschmerz schlafen im Durchschnitt schlechter als Menschen ohne Kopfschmerz. Das zeigen Fragebögen und Messgeräte.[2][1][3]
  • Mehrere Studien fanden auch in der schmerzfreien Zeit (Remission) Veränderungen, zum Beispiel ein längeres Einschlafen.[4][1][3] Eine Aktigraphie-Studie fand in der schmerzfreien Zeit dagegen keine Unterschiede zu Gesunden.[5]
  • Ob Cluster-Kopfschmerz mit Schlafapnoe (Atemaussetzern im Schlaf) zusammenhängt, ist nicht geklärt. Die Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen (siehe unten).[6]
  • Die Forschung dazu ist klein: Eine Übersichtsarbeit von 2024 fand nur 12 Studien, die den Schlaf bei Cluster-Kopfschmerz mit Geräten gemessen haben.[6]

Fachwörter einfach erklärt

  • Polysomnographie (Schlaflabor-Messung): Man schläft eine Nacht oder mehrere Nächte im Schlaflabor. Geräte messen unter anderem Hirnströme, Atmung, Sauerstoff im Blut und Bewegungen. Einfach gesagt: Man sieht genau, wie tief und wie ruhig jemand schläft.
  • Polygraphie: eine einfachere Messung im Schlaf ohne Hirnströme. Sie dient vor allem der Suche nach Atemaussetzern.
  • Aktigraphie: ein kleines Messgerät, das wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird. Es zeichnet Bewegungen auf und schätzt daraus, wann jemand schläft und wann er wach ist. Vorteil: Man kann es zu Hause über Wochen tragen.
  • Einschlafdauer (Fachwort: Schlaflatenz): die Zeit vom Licht-Ausmachen bis zum Einschlafen.
  • Schlafeffizienz: der Anteil der Zeit im Bett, in der man wirklich schläft. 86 % heißt: Von 100 Minuten im Bett schläft man 86 Minuten.
  • REM-Schlaf: die Traumschlaf-Phase, in der sich die Augen schnell bewegen (REM steht für das englische „rapid eye movement“, also „schnelle Augenbewegungen“).
  • Schlafapnoe: Atemaussetzer im Schlaf. Bei der obstruktiven Form verlegen sich die oberen Atemwege. Bei der zentralen Form fehlt kurz das Atemsignal aus dem Gehirn.
  • AHI (Apnoe-Hypopnoe-Index): die Zahl der Atemaussetzer und Atemabflachungen pro Stunde Schlaf. Je höher, desto stärker ist die Atmung gestört.
  • Chronotyp: ob jemand von Natur aus eher früh (Frühtyp, „Lerche“) oder eher spät (Spättyp, „Eule“) schläft und wach ist.
  • Insomnie: Schlaflosigkeit, also Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen.

Was die Studien zeigen

Schlafqualität: Befragungen

Niederländische Befragung (de Coo und Kollegen, 2019): 478 Menschen mit episodischem und 147 mit chronischem Cluster-Kopfschmerz sowie 367 Menschen ohne Kopfschmerz füllten Fragebögen aus. Als „schlechte Schläfer“ galten:

  • bei chronischem Cluster-Kopfschmerz 71,4 % – also etwa 7 von 10,
  • bei episodischem Cluster-Kopfschmerz 48,3 % – also knapp die Hälfte,
  • in der Vergleichsgruppe 25,6 % – also etwa jeder Vierte.

Menschen mit chronischem Cluster-Kopfschmerz waren häufiger Frühtypen als die Vergleichsgruppe und konnten ihren Schlafrhythmus schlechter umstellen. Menschen mit episodischem Cluster-Kopfschmerz gaben mehr Schwierigkeiten an, mit zu wenig Schlaf zurechtzukommen. Als wahrscheinlichste Ursache nennen die Forschenden die nächtlichen Attacken.[2]

Schlaflosigkeit in der Episode und danach (Jennysdotter Olofsgård und Kollegen, 2025): Eine Online-Befragung ging an 701 Menschen mit Cluster-Kopfschmerz; 381 antworteten, 325 wurden ausgewertet.

  • Während einer Episode hatten 46,5 % – knapp jeder Zweite – eine mittelschwere bis schwere Schlaflosigkeit (Insomnia Severity Index, ein Fragebogen, ab 15 Punkten). In der schmerzfreien Zeit waren es 22,0 % – gut jeder Fünfte.
  • Eine schlechte Schlafqualität gaben während einer Episode 43,7 % an, in der schmerzfreien Zeit 22,0 %.
  • Wer seit 5 Jahren oder länger keine Episode mehr hatte, schlief insgesamt besser als jemand mit kürzerer Pause.

Die Forschenden folgern: Die Schlafstörungen werden in der Episode stärker und verschwinden in der schmerzfreien Zeit nicht ganz.[3]

Messungen mit Geräten

Schlaflabor (Lund und Kollegen, 2019): Menschen mit episodischem Cluster-Kopfschmerz wurden im dänischen Zentrum für Schlafmedizin mit Polysomnographie untersucht: 32 während einer Episode, 23 in der schmerzfreien Zeit. Zum Vergleich dienten 25 gesunde Menschen mit passendem Alter, Geschlecht und Body-Mass-Index (BMI, das Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße).

  • Zwischen Episode und schmerzfreier Zeit gab es in keinem Schlafwert einen Unterschied.
  • Die Attacken hingen nicht mit bestimmten Schlafphasen zusammen, auch nicht mit Atemaussetzern, Beinbewegungen oder kurzem Aufwachen.
  • Während der Episode dauerte das Einschlafen länger als bei den Gesunden (18,8 statt 11,7 Minuten), der erste Traumschlaf (REM-Schlaf) kam später (nach 1,7 statt 1,2 Stunden), und die Schlafeffizienz war niedriger (82,5 % statt 86,5 %).
  • In der schmerzfreien Zeit dauerte nur das Einschlafen länger (17,5 statt 11,7 Minuten).

Die Forschenden deuten das so: Die Schlafstörung besteht auch außerhalb der Episode weiter oder erholt sich nur langsam. Sie ist also nicht nur eine Folge der Attacken.[4]

Zwei Wochen Aktigraphie (Lund und Kollegen, 2019): Menschen mit episodischem Cluster-Kopfschmerz aus dem dänischen Kopfschmerzzentrum trugen zwei Wochen lang ein Aktigraphie-Gerät und führten ein Schlaftagebuch.

  • Während einer Episode (17 Personen, im Schnitt 2,3 Attacken pro Tag) lagen sie länger im Bett als 15 gesunde Vergleichspersonen (8,4 statt 7,7 Stunden) und schliefen auch länger (7,2 statt 6,6 Stunden).
  • In der schmerzfreien Zeit (11 Personen) gab es keine Unterschiede zu den Gesunden.
  • Bei fünf Personen kamen Attacken oder Aufwachen mehrere Nächte hintereinander zur selben Uhrzeit. Die Forschenden sehen darin eine Stütze für die Annahme, dass die innere Uhr oder die Steuerung des Schlafbedürfnisses an der Entstehung beteiligt ist.[5]

Aktigraphie und Schlaftagebuch (Ran und Kollegen, 2023): 50 Menschen mit Cluster-Kopfschmerz und 42 Vergleichspersonen trugen zwei Wochen lang ein Aktigraphie-Gerät.

  • Die Betroffenen lagen länger im Bett (8,1 statt 7,7 Stunden), schliefen aber nicht nennenswert länger (6,7 statt 6,5 Stunden; dieser Unterschied kann Zufall sein).
  • Sie brauchten länger zum Einschlafen – vor allem, aber nicht nur während einer Episode.
  • Sie fühlten sich beim Zubettgehen gestresster und insgesamt weniger ausgeruht.

Die Forschenden sehen darin Zeichen einer Schlaflosigkeit (Insomnie), während der Episode und in der schmerzfreien Zeit.[1]

Wo sich die Studien widersprechen: In der Aktigraphie-Studie von Lund schliefen die Betroffenen während der Episode länger als die Gesunden (7,2 statt 6,6 Stunden).[5] In der Studie von Ran war die Schlafdauer dagegen kaum verschieden (6,7 statt 6,5 Stunden).[1] Einig sind sich beide darin, dass die Betroffenen länger im Bett lagen.

Schlafapnoe: Atemaussetzer im Schlaf

Ob Cluster-Kopfschmerz und Schlafapnoe zusammenhängen, wird seit Jahrzehnten untersucht (siehe die ältere Literatur unten). Neuere Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen:

Evers und Kollegen (2014): 42 Menschen mit Cluster-Kopfschmerz (26 episodisch, 16 chronisch) wurden mit Polygraphie untersucht und mit 28 gesunden Menschen gleichen Alters, Geschlechts und BMI verglichen. Menschen mit episodischem Cluster-Kopfschmerz wurden zweimal gemessen: einmal in der Episode und einmal in der schmerzfreien Zeit.

  • In der aktiven Phase war ein Messwert für Atemstörungen im Schlaf erhöht (im Mittel 8,6 gegenüber 3,4 bei den Gesunden; die Studie nennt ihn „respiratory distress index“).
  • Die Kriterien für eine obstruktive Schlafapnoe erfüllten 29 % der Betroffenen – knapp 3 von 10 – gegenüber 7 % der Gesunden.
  • Zentrale Atemaussetzer (ohne Atemsignal aus dem Gehirn) fanden sich nur bei den Betroffenen. Die Forschenden vermuten als Grund eine Beteiligung des Hypothalamus.
  • Die Unterschiede waren nur in der aktiven Phase statistisch gesichert, nicht in der schmerzfreien Zeit.
  • Von fünf Einzelfällen, die mit einer Atemmaske mit leichtem Überdruck (nCPAP) behandelt wurden, hatte nur einer danach weniger Attacken.[7]

Lund und Kollegen (2019): In der Schlaflabor-Studie oben hingen die Attacken nicht mit Atemaussetzern zusammen. Die Forschenden schreiben, sie bestätigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Cluster-Kopfschmerz und den Atemwerten gibt.[4]

Kang und Kollegen (2026): Ausgewertet wurden rückblickend die Unterlagen von 52 Menschen mit Cluster-Kopfschmerz, bei denen zwischen 2020 und 2025 eine Polysomnographie gemacht worden war.

  • 41 von 52 (78,8 %, also fast 8 von 10) hatten eine obstruktive Schlafapnoe (AHI ab 5).
  • 25 von 52 (48,1 %, knapp die Hälfte) hatten eine Schlafapnoe, die die Studie als behandlungsrelevant einstuft (AHI ab 10).
  • Menschen mit behandlungsrelevanter Schlafapnoe waren überwiegend Männer. Sie waren im Mittel älter, hatten einen höheren BMI und waren bei Beginn ihres Cluster-Kopfschmerzes älter.
  • Die Forschenden ergänzten den üblichen Schlafapnoe-Fragebogen „STOP-Bang“ um die Frage, ob der Cluster-Kopfschmerz mit 30 Jahren oder später begann. Bei einem Grenzwert ab 3 Punkten fand der Fragebogen damit etwas mehr Betroffene mit behandlungsrelevanter Schlafapnoe (84 % statt 76 %), schlug aber auch öfter fälschlich an. Der Vorteil gegenüber dem üblichen Fragebogen war nur zahlenmäßig und statistisch nicht gesichert, kann also Zufall sein. Die Forschenden halten eine Überprüfung an anderen Patientengruppen für nötig.
  • Wichtig beim Lesen: Untersucht wurden nur Menschen, bei denen ohnehin eine Schlaflabor-Messung gemacht worden war. Wie häufig Schlafapnoe bei allen Menschen mit Cluster-Kopfschmerz ist, lässt sich aus diesen Zahlen nicht ablesen.[8]

Was Übersichtsarbeiten zusammenfassen

  • Gorgoni und Kollegen (2024) fanden nur 12 Studien, die den Schlaf bei Cluster-Kopfschmerz mit Geräten gemessen haben. Untersucht wurden vor allem drei Fragen: Atemstörungen im Schlaf, der zeitliche Zusammenhang zwischen Schlafphasen und Attacken und der Aufbau des Schlafs. Die Studien seien unterschiedlich aufgebaut, stammten von wenigen Forschungsgruppen und hätten oft wichtige methodische Schwächen. Bezogen auf die Hauptannahme seien die Ergebnisse im Wesentlichen nicht eindeutig. Den feineren Aufbau des Schlafs (Mikrostruktur) hatte keine Studie untersucht.[6]
  • Munday und Kollegen (2026) werteten 30 Studien zu Migräne und Cluster-Kopfschmerz aus, darunter auch Tierversuche zur Migräne. Zum Cluster-Kopfschmerz gab es weniger Studien. Einige Hinweise sprechen für einen veränderten REM-Schlaf, ähnlich wie bei Migräne. Veränderungen bei Schlafeffizienz und Einschlafdauer deuten auf einen gestörten Schlaf hin; das müsse aber noch in weiteren Studien bestätigt werden – in der Episode und in der schmerzfreien Zeit.[9]

Neu 2026: Psilocybin und Schlafqualität

Brendstrup-Brix und Kollegen (2026) untersuchten 11 Menschen mit chronischem Cluster-Kopfschmerz. Sie bekamen dreimal Psilocybin (0,14 mg pro Kilogramm Körpergewicht), jeweils eine Woche auseinander. Die Schlafqualität wurde mit dem Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) erfasst, einem Fragebogen; weniger Punkte bedeuten besseren Schlaf.

  • Vor der Behandlung schliefen die Betroffenen schlecht. Zum Vergleich wurden 24 gesunde Menschen untersucht.
  • Eine Woche nach der dritten Gabe lag der PSQI im Mittel um 2,5 Punkte niedriger; der Schlaf hatte sich also nach eigenem Empfinden verbessert. Diese Veränderung war statistisch gesichert.
  • Grenzen: Die Gruppe war sehr klein, und es gab keine Vergleichsgruppe mit Scheinmedikament (Placebo). Die Gesunden bekamen kein Psilocybin, sie dienten nur zum Vergleich vor der Behandlung.[10]

Mehr zu Psilocybin, zu den Studien und ihren Grenzen: Wirkung von Psilocybin und LSD auf Cluster-Kopfschmerz.

Was heißt das für den Alltag?

  • Die Leidener Forschenden um de Coo halten einen geregelten Tagesablauf mit festen Zeiten für wahrscheinlich hilfreich. Sie betonen aber, dass das nicht direkt bewiesen ist.[2]
  • Barloese (2021) weist darauf hin, dass die Behandlung schwierig sein kann, wenn Schlafprobleme und Cluster-Kopfschmerz zusammenkommen – auch wegen der Nebenwirkungen und Wechselwirkungen der üblichen Medikamente. Nebenwirkungen und Wechselwirkungen der einzelnen Mittel stehen in der Übersicht Wirkweise, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen der Cluster-Mittel.[11]
  • Die Behandlungsleitlinien berücksichtigten die innere Uhr laut Barloese (Stand 2021) nicht. Einige Hinweise sprechen nach dieser Übersichtsarbeit dafür, dass das im Einzelfall helfen könnte.[11]
  • In den Studien oben wurde eine Schlafapnoe mit einer Messung im Schlaf festgestellt (Polysomnographie oder Polygraphie). Ein Fragebogen wie STOP-Bang ist nur ein Suchtest (englisch: Screening). Ob die Behandlung einer Schlafapnoe die Cluster-Attacken verringert, dazu gibt es in den hier ausgewerteten Arbeiten nur Einzelfälle (siehe Evers und Kollegen oben).[7]

Siehe auch: Melatonin · Hypothalamus · Studien zum Cluster-Kopfschmerz

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Ran C, Jennysdotter Olofsgård F, Steinberg A u. a. (2023). "Patients with cluster headache show signs of insomnia and sleep related stress: results from an actigraphy and self-assessed sleep study". J Headache Pain 24 (1): 114. doi:10.1186/s10194-023-01650-w. PMID 37596555.  Frei lesbar (PMC10439595). Im Wortlaut: „circadian timing of headache attacks, usually at nighttime, in around two thirds of patients“. Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 de Coo IF, van Oosterhout WPJ, Wilbrink LA u. a. (2019). "Chronobiology and Sleep in Cluster Headache". Headache 59 (7): 1032–1041. doi:10.1111/head.13567. PMID 31148161.  Frei lesbar (PMC6771706). 478 Menschen mit episodischem und 147 mit chronischem Cluster-Kopfschmerz, 367 Vergleichspersonen ohne Kopfschmerz; Online-Fragebögen. Im Wortlaut: „Sleep quality is decreased in both episodic and chronic cluster headache, most likely caused by cluster headache attacks that strike during the night.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  3. ↑ 3,0 3,1 3,2 Jennysdotter Olofsgård F, Ran C, Spulber S u. a. (2025). "Characterization of insomnia and sleep quality in a cohort with cluster headache". Headache 65 (8): 1294–1307. doi:10.1111/head.15034. PMID 40831194.  Frei lesbar (PMC12455447). Im Wortlaut: „sleep disturbances that are exacerbated during an active bout and not completely alleviated during remission.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  4. ↑ 4,0 4,1 4,2 Lund NLT, Snoer AH, Petersen AS u. a. (2019). "Disturbed sleep in cluster headache is not the result of transient processes associated with the cluster period". Eur J Neurol 26 (2): 290–298. doi:10.1111/ene.13820. PMID 30300455.  Im Wortlaut: „we confirm that there is no relation between CH attacks and specific sleep stages or between CH and breathing parameters.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  5. ↑ 5,0 5,1 5,2 Lund NL, Snoer AH, Jennum PJ u. a. (2019). "Sleep in cluster headache revisited: Results from a controlled actigraphic study". Cephalalgia 39 (6): 742–749. doi:10.1177/0333102418815506. PMID 30470143.  Im Wortlaut: „In five patients, attacks/awakenings occurred at the same hour several nights in a row.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  6. ↑ 6,0 6,1 6,2 Gorgoni M, Giuliani G, Fratino M, Di Piero V (2024). "The objective assessment of sleep in cluster headache: State of the art and future directions". J Sleep Res 33 (3): e14103. doi:10.1111/jsr.14103. PMID 37963453.  Im Wortlaut: „Results are substantially inconclusive considering the main hypothesis.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  7. ↑ 7,0 7,1 Evers S, Barth B, Frese A u. a. (2014). "Sleep apnea in patients with cluster headache: a case-control study". Cephalalgia 34 (10): 828–832. doi:10.1177/0333102414544038. PMID 25022696.  Im Wortlaut: „Out of five anecdotal cases treated with nasal continuous positive airway pressure, only one patient showed benefit with respect to cluster headache attack frequency.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  8. ↑ Kang MK, Hong Y, Im HJ u. a. (2026). "STOP-Bang Modification for Screening Treatment-Relevant Obstructive Sleep Apnea in Cluster Headache: A Retrospective Cohort Study". J Clin Med 15 (15): 5952. doi:10.3390/jcm15155952. PMID 42590056.  Frei lesbar (PMC13467481). Im Wortlaut: „representing a practical screening refinement warranting external validation.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  9. ↑ Munday V, Watson E, Wei DY u. a. (2026). "Sleep macro- and microstructure in migraine and cluster headache: a systematic review of objective assessments". J Headache Pain 27 (1): 33. doi:10.1186/s10194-025-02252-4. PMID 41578174.  Frei lesbar (PMC12857048). Im Wortlaut: „Studies assessing sleep in cluster headache were less common, although some evidence indicates alterations to REM sleep architecture“. Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  10. ↑ Brendstrup-Brix K, Ozenne B, Fisher PM u. a. (2026). "Effects of psilocybin on sleep quality and brain microstructure in chronic cluster headache". J Psychopharmacol. doi:10.1177/02698811261449380. PMID 42212900.  Im Wortlaut: „Subjective sleep quality improved in CCH patients after psilocybin“. Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  11. ↑ 11,0 11,1 Barloese M (2021). "Current Understanding of the Chronobiology of Cluster Headache and the Role of Sleep in Its Management". Nat Sci Sleep 13: 153–162. doi:10.2147/nss.s278088. PMID 33603525.  Frei lesbar (PMC7886233). Im Wortlaut: „While current treatment guidelines do not incorporate chronotherapeutic thinking, some evidence may suggest that application of such principles on an individual level may be beneficial.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.

Literatur

Übersichtsarbeiten

  • Graff-Radford SB, Teruel A (April 2009). "Cluster headache and obstructive sleep apnea: are they related disorders? Review". Curr Pain Headache Rep 13 (2): 160–3. doi:10.1007/s11916-009-0027-8. PMID 19272283. 
  • Straube A, Förderreuther S (August 2004). "Schlafverhalten und Kopfschmerzattacken bei primären Kopfschmerzen. (Sleeping behaviour and headache attacks in cases of primary headache. Possible pathological mechanisms) Review". Schmerz 18 (4): 300–5. doi:10.1007/s00482-004-0311-9. PMID 15309593. 
  • Ottar Sjaastad: Cluster Headache Syndrome. S. 178. W.B. Saunders, London (1992) ISBN 0-7020-1554-7

Originalarbeiten

  • Barloese MC, Jennum PJ, Lund NT, Jensen RH (December 2014). "Sleep in cluster headache - beyond a temporal rapid eye movement relationship?". Eur. J. Neurol.. doi:10.1111/ene.12623. PMID 25557272. 
  • de Tommaso M, Delussi M, Vecchio E, Sciruicchio V, Invitto S, Livrea P (September 2014). "Sleep features and central sensitization symptoms in primary headache patients". J Headache Pain 15 (1): 64. doi:10.1186/1129-2377-15-64. PMID 25260261.  - Open access.
  • Evers S, Barth B, Frese A, Husstedt IW, Happe S (September 2014). "Sleep apnea in patients with cluster headache: A case-control study". Cephalalgia 34 (10): 828–32. doi:10.1177/0333102414544038. PMID 25022696. 
  • Ofte, HK.; Berg, DH.; Bekkelund, SI.; Alstadhaug, KB. (Nov 2013). "Insomnia and periodicity of headache in an arctic cluster headache population.". Headache 53 (10): 1602-12. doi:10.1111/head.12241. PMID 24266336. 
  • Zaremba, S.; Holle, D.; Wessendorf, TE.; Diener, HC.; Katsarava, Z.; Obermann, M. (Mar 2012). "Cluster headache shows no association with rapid eye movement sleep.". Cephalalgia 32 (4): 289-96. doi:10.1177/0333102411436332. PMID 22337861. 
  • Jose, B.; Ali, A.; Begum, S.; Banerjee, D.; Taheri, S. (Dec 2011). "Obstructive sleep apnoea as a cause of headache presenting to the emergency department.". QJM 104 (12): 1087-9. doi:10.1093/qjmed/hcq223. PMID 21138944. 
  • Lucchesi LM, Speciali JG, Santos-Silva R, Taddei JA, Tufik S, Bittencourt LR (December 2010). "Nocturnal awakening with headache and its relationship with sleep disorders in a population-based sample of adult inhabitants of Sao Paulo City, Brazil". Cephalalgia 30 (12): 1477–85. doi:10.1177/0333102410368440. PMID 20974608. 
  • Hassani OK, Henny P, Lee MG, Jones BE (August 2010). "GABAergic neurons intermingled with orexin and MCH neurons in the lateral hypothalamus discharge maximally during sleep". Eur J Neurosci 32 (3): 448-57. doi:10.1111/j.1460-9568.2010.07295.x. PMID 20597977. 
  • Ødegård SS, Engstrøm M, Sand T, Stovner LJ, Zwart JA, Hagen K (June 2010). "Associations between sleep disturbance and primary headaches: the third Nord-Trøndelag Health Study". J Headache Pain 11 (3): 197–206. doi:10.1007/s10194-010-0201-8. PMID 20224943. 
  • Ranieri AL, Tufik S, de Siqueira JT (June 2009). "Refractory cluster headache in a patient with bruxism and obstructive sleep apnea: a case report". Sleep Breath. doi:10.1007/s11325-009-0265-3. PMID 19513772. 
  • Buckley TM, Schatzberg AF (May 2005). "On the interactions of the hypothalamic-pituitary-adrenal (HPA) axis and sleep: normal HPA axis activity and circadian rhythm, exemplary sleep disorders". J. Clin. Endocrinol. Metab. 90 (5): 3106–14. doi:10.1210/jc.2004-1056. PMID 15728214. 
  • McGinty D, Metes A, Alam MN, Megirian D, Stewart D, Szymusiak R (June 2004). "Preoptic hypothalamic warming suppresses laryngeal dilator activity during sleep". Am. J. Physiol. Regul. Integr. Comp. Physiol. 286 (6): R1129–37. doi:10.1152/ajpregu.00296.2003. PMID 14988083. 
  • Chervin RD, Zallek SN, Lin X, Hall JM, Sharma N, Hedger KM (2000). "Timing patterns of cluster headaches and association with symptoms of obstructive sleep apnea". Sleep Res Online 3 (3): 107–12. PMID 11382908. 
  • Pfaffenrath V, Pöllmann W, Rüther E, Lund R, Hajak G (April 1986). "Onset of nocturnal attacks of chronic cluster headache in relation to sleep stages". Acta Neurol. Scand. 73 (4): 403–7. doi:10.1111/j.1600-0404.1986.tb03296.x. PMID 3727916. 

Dissertationen

Externe Links


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