Erfahrungsbericht von Markus Bauer: Unterschied zwischen den Versionen

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Es begann bei mir, während ich bei der Bundeswehr meinen Wehrdienst ableistete, Mitte des Jahres 1995. Eines Nachmittags hatte ich urplötzlich sehr starke Kopfschmerzen auf der linken Kopfseite, so stark, daß ich meinen Vorgesetzten darum bat, mich auf meine Stube zurückziehen zu dürfen. Die Schmerzen waren die Hölle, ich hatte so was noch nicht erlebt. Mein linkes Auge begann zu tränen und ich mußte mir die linke Kopfseite mit einem kalten Lappen kühlen, um mir ein wenig Linderung zu verschaffen. Das half aber so gut wie gar nicht und ich schlug mir in meiner Not mit der Faust gegen die Schläfe, dieser Schmerz sollte endlich aufhören! Ich hätte bis dahin nicht gedacht, daß man solche Schmerzen haben und diese auch noch aushalten kann. Die Schmerzen wurden immer schlimmer, ich nahm eine Kopfschmerztablette und nach einer halben Stunde größter Qual waren die Schmerzen genauso schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht waren. Ich dachte, es hat eben so lange gedauert, bis die Tablette gewirkt hat und war happy.  
Es begann bei mir, während ich bei der Bundeswehr meinen Wehrdienst ableistete, Mitte des Jahres 1995. Eines Nachmittags hatte ich urplötzlich sehr starke Kopfschmerzen auf der linken Kopfseite, so stark, daß ich meinen Vorgesetzten darum bat, mich auf meine Stube zurückziehen zu dürfen. Die Schmerzen waren die Hölle, ich hatte so was noch nicht erlebt. Mein linkes Auge begann zu tränen und ich mußte mir die linke Kopfseite mit einem kalten Lappen kühlen, um mir ein wenig Linderung zu verschaffen. Das half aber so gut wie gar nicht und ich schlug mir in meiner Not mit der Faust gegen die Schläfe, dieser Schmerz sollte endlich aufhören!
 
Ich hätte bis dahin nicht gedacht, daß man solche Schmerzen haben und diese auch noch aushalten kann. Die Schmerzen wurden immer schlimmer, ich nahm eine Kopfschmerztablette und nach einer halben Stunde größter Qual waren die Schmerzen genauso schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht waren. Ich dachte, es hat eben so lange gedauert, bis die Tablette gewirkt hat und war happy.  


Die Schmerzen kamen aber in den nächsten Tagen wieder und waren genauso stark, wenn nicht stärker. Es wurden bis zu 3 Attacken am Tag. Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich nahm jedes Mal Kopfschmerztabletten dagegen. Nach einiger Zeit waren die Schmerzen immer verschwunden und ich nahm natürlich fälschlicherweise immer an, die Tabletten hätten so lange gebraucht, um zu wirken, was ich leider auch in den folgenden Jahren immer denken sollte. Ich bin nie auf den Gedanken gekommen, daß die Tabletten vielleicht gar nichts nützten.  
Die Schmerzen kamen aber in den nächsten Tagen wieder und waren genauso stark, wenn nicht stärker. Es wurden bis zu 3 Attacken am Tag. Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich nahm jedes Mal Kopfschmerztabletten dagegen. Nach einiger Zeit waren die Schmerzen immer verschwunden und ich nahm natürlich fälschlicherweise immer an, die Tabletten hätten so lange gebraucht, um zu wirken, was ich leider auch in den folgenden Jahren immer denken sollte. Ich bin nie auf den Gedanken gekommen, daß die Tabletten vielleicht gar nichts nützten.  
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So ging es weiter, ich wurde von Arzt zu Arzt geschickt. Ein HNO-Arzt brannte mir sogar in meiner linken Nasenhöhle eine Zwischenwand mit einem komischen Mini-Lötkolben weg, weil er der Meinung war, daß das die Schmerzen auslöste. Das half allerdings auch nichts. Auf Anweisung eines anderen Arztes mußte ich Antibiotika schlucken, weil eine Entzündung der Stirnhöhle vermutet wurde, ich war sogar bei einer Physiotherapeutin und bei einem Masseur. Die Massage löste jedesmal eine Attacke aus, weswegen ich nach dem 2. Termin gar nicht mehr hingegangen bin.
So ging es weiter, ich wurde von Arzt zu Arzt geschickt. Ein HNO-Arzt brannte mir sogar in meiner linken Nasenhöhle eine Zwischenwand mit einem komischen Mini-Lötkolben weg, weil er der Meinung war, daß das die Schmerzen auslöste. Das half allerdings auch nichts. Auf Anweisung eines anderen Arztes mußte ich Antibiotika schlucken, weil eine Entzündung der Stirnhöhle vermutet wurde, ich war sogar bei einer Physiotherapeutin und bei einem Masseur. Die Massage löste jedesmal eine Attacke aus, weswegen ich nach dem 2. Termin gar nicht mehr hingegangen bin.


Das Leben ging weiter und ich gewöhnte mich daran, daß ich eben fortan mit diesen schlimmen Schmerzen leben mußte. Nach meiner damaligen Erfahrung halfen die Kopfschmerztabletten, die ich einnahm, nach ca. 45 Minuten, und bei keiner Untersuchung wurde etwas Beunruhigendes in meinem Kopf festgestellt, deswegen machte ich mir keine großen Sorgen, daß es etwas Ernstes sein könnte. Es wurde schwierig für mich, wenn die Attacken 3, 4, 5 oder 6 Mal am Tag kamen. Mich beunruhigte es, so viele Kopfschmerztabletten an einem Tag zu nehmen - das konnte nicht gesund sein! Wie oft und in welchen Episoden die Schmerzen damals auftraten, kann ich leider nicht mehr sagen, da ich darauf nicht geachtet habe. Mal waren sie eben da, mal waren sie wieder weg. Ich bereue immer noch, daß ich damals kein Schmerztagebuch geführt habe. Vielleicht hätte ich dann die Episodenartigkeit der Schmerzen erkannt und mein Neurologe hätte dann vielleicht auf Clusterkopfschmerz schließen können.  
Das Leben ging weiter und ich gewöhnte mich daran, daß ich eben fortan mit diesen schlimmen Schmerzen leben mußte. Nach meiner damaligen Erfahrung halfen die Kopfschmerztabletten, die ich einnahm, nach ca. 45 Minuten, und bei keiner Untersuchung wurde etwas Beunruhigendes in meinem Kopf festgestellt, deswegen machte ich mir keine großen Sorgen, daß es etwas Ernstes sein könnte. Es wurde schwierig für mich, wenn die Attacken 3, 4, 5 oder 6 Mal am Tag kamen.
 
Mich beunruhigte es, so viele Kopfschmerztabletten an einem Tag zu nehmen - das konnte nicht gesund sein! Wie oft und in welchen Episoden die Schmerzen damals auftraten, kann ich leider nicht mehr sagen, da ich darauf nicht geachtet habe. Mal waren sie eben da, mal waren sie wieder weg. Ich bereue immer noch, daß ich damals kein Schmerztagebuch geführt habe. Vielleicht hätte ich dann die Episodenartigkeit der Schmerzen erkannt und mein Neurologe hätte dann vielleicht auf Clusterkopfschmerz schließen können.  


Ich heiratete 1998 und 1999 wurde meine Tochter geboren. Die Schmerzen wurden immer heftiger und die Episoden immer häufiger. Ich habe damals leider auch kein Schmerztagebuch geführt, aber ich denke, es waren damals pro Jahr vielleicht insgesamt 4-6 Monate übers Jahr verteilt, in denen ich keine Schmerzen hatte, 6-8 Monate des Jahres waren die Hölle. Deswegen merkte ich auch gar nicht, daß es einzelne Episoden waren, in denen die Schmerzen auftraten. Ich konnte mich teilweise gar nicht mehr um meine Familie kümmern, weil ich ganze Wochenenden mit den Schmerzen kämpfte. Unsere ganze Planung mußte sich nach diesen schrecklichen Kopfschmerzen richten, was unsere Beziehung natürlich außerordentlich belastet hat.
Ich heiratete 1998 und 1999 wurde meine Tochter geboren. Die Schmerzen wurden immer heftiger und die Episoden immer häufiger. Ich habe damals leider auch kein Schmerztagebuch geführt, aber ich denke, es waren damals pro Jahr vielleicht insgesamt 4-6 Monate übers Jahr verteilt, in denen ich keine Schmerzen hatte, 6-8 Monate des Jahres waren die Hölle. Deswegen merkte ich auch gar nicht, daß es einzelne Episoden waren, in denen die Schmerzen auftraten. Ich konnte mich teilweise gar nicht mehr um meine Familie kümmern, weil ich ganze Wochenenden mit den Schmerzen kämpfte. Unsere ganze Planung mußte sich nach diesen schrecklichen Kopfschmerzen richten, was unsere Beziehung natürlich außerordentlich belastet hat.