Cluster-Kopfschmerz Symptome: Unterschied zwischen den Versionen
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{{Auf einen Blick| | |||
* '''Streng einseitige, extrem heftige Schmerzattacken''' um Auge und Schläfe, unbehandelt 15 bis 180 Minuten lang. | |||
* '''Auf der Schmerzseite''' tränt oder rötet sich meist das Auge, die Nase läuft oder ist verstopft, das Lid kann hängen. Typisch ist starke Unruhe: Betroffene laufen umher, statt sich hinzulegen. | |||
* '''Oft nachts,''' häufig ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen, mit festem Tagesrhythmus; von einer Attacke jeden zweiten Tag bis zu acht am Tag ([[#Zeitliches Auftreten|zeitliches Auftreten]]). | |||
* '''Vorboten:''' In einer Untersuchung bemerkten 83 Prozent Vorzeichen, etwa zehn bis zwanzig Minuten vor der Attacke. Früh angewendet wirken Sauerstoff und die Sumatriptan-Spritze am besten. | |||
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! align="center" bgcolor="#ABCDEF" colspan="2"| Cluster-Kopfschmerz | ! align="center" bgcolor="#ABCDEF" colspan="2"| Cluster-Kopfschmerz | ||
Version vom 23. September 2026, 22:18 Uhr
| Cluster-Kopfschmerz | |
|---|---|
| ICD-10 Code | G44.0 |
| IHS/ICHD-II Code | 3.1 |
Der Cluster-Kopfschmerz (Cluster engl. „Gruppe, Häufung“) ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung, die sich durch streng einseitige und in Attacken auftretende extrem heftige Schmerzen im Bereich von Schläfe und Auge äußert.[1] Die Bezeichnung Cluster bezieht sich auf die Eigenart dieser Kopfschmerzform, periodisch stark gehäuft aufzutreten, während sich dann für Monate bis Jahre beschwerdefreie Intervalle anschließen können. Andere Namen für Cluster-Kopfschmerz sind unter anderem Bing-Horton-Syndrom, Histaminkopfschmerz und Erythroprosopalgie.
Symptome

Die heftigen und einseitigen Attacken dauern meist zwischen 15 und 180 Minuten und treten vornehmlich aus dem Schlaf heraus auf. Ganz unvermittelt kommen sie für die meisten Betroffenen allerdings nicht: In einer Untersuchung an 80 Betroffenen berichteten 83 Prozent Vorboten, im Mittel gut vier verschiedene. Örtliche Beschwerden im späteren Schmerzgebiet setzten im Median zehn Minuten vor der Attacke ein, allgemeine Beschwerden rund zwanzig Minuten vorher. Die Autoren halten es für möglich, dass das Erkennen dieser Vorboten eine frühere Behandlung der Attacke erlaubt – und früh angewendet wirken Sauerstoff und die Sumatriptan-Spritze am besten.[2] Die Kopfschmerzen sind bei 78% der Patienten immer auf der gleichen Seite.[3] Der Cluster-Kopfschmerz zeigt eine ausgeprägte Tagesrhythmik, am häufigsten kommt es ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen, in den frühen Morgenstunden und nach der Mittagszeit zu Anfällen. Die Häufigkeit beträgt zwischen einer Attacke jeden zweiten Tag und acht Attacken täglich.
Der Kopfschmerzcharakter wird als unerträglich, reißend, bohrend, manchmal auch als brennend geschildert. Seine Haupt-Lokalisation ist meist um das Auge herum, seltener auch im Bereich des Hinterkopfs. Besonders typisch ist ein während der Kopfschmerzattacken bestehender Bewegungsdrang. Anders als Menschen mit Migräne neigen Patienten mit Cluster-Kopfschmerz nicht dazu, sich ins Bett zurückzuziehen, sondern wandern umher oder schaukeln mit dem Oberkörper. Ein Teil der Patienten berichtet über einen zwischen den Attacken bestehenden leichten Hintergrundschmerz [3].

Definition des Cluster-Kopfschmerzes der International Headache Society (IHS-ICHD-III)[4]
Wenigstens 5 Attacken, welche die nachfolgenden Kriterien erfüllen:
- Starke oder sehr starke einseitig lokalisierte Schmerzattacken im Bereich im oder über der Augenhöhle und/oder der Schläfengegend, die unbehandelt 15 bis 180 Minuten anhalten. Während eines Teils, aber bei weniger als der Hälfte des Zeitverlaufes des Cluster-Kopfschmerzes können die Attacken weniger schwer sein und/oder kürzer oder länger andauern.

- Begleitend tritt wenigstens eines der nachfolgend angeführten Merkmale auf der vom Schmerz betroffenen Seite auf:
- gerötete Bindehaut des Auges (konjunktivale Injektion) und/oder ein tränendes Auge (Lakrimation)
- laufende und/oder verstopfte Nase (nasale Rhinorrhoe und/oder Kongestion)
- ein Lidödem
- Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes
- verengte Pupille (Miosis) und/oder ein hängendes Augenlid (Ptosis)
- und/oder körperliche Unruhe oder Agitiertheit.
- Die Attackenfrequenz liegt zwischen einer Attacke jeden zweiten Tag und acht Attacken pro Tag. Während eines Teils, aber bei weniger als der Hälfte des Zeitverlaufes des Cluster-Kopfschmerzes können die Attacken seltener auftreten.
- Der Kopfschmerz ist nicht auf eine andere Erkrankung zurückzuführen. Vorgeschichte, körperliche und neurologische Untersuchungen geben keinen Hinweis auf eine der unter Kapitel 5 bis 12 der IHS Klassifikation aufgeführten Erkrankungen oder Vorgeschichte und/oder körperliche und/oder neurologische Untersuchungen lassen an eine solche Erkrankung denken, doch konnte diese durch geeignete Untersuchungen ausgeschlossen werden oder eine solche Erkrankung liegt vor, die Kopfschmerzen traten jedoch nicht erstmals in engem zeitlichen Zusammenhang mit dieser Erkrankung auf.

by JD Fletcher
Auch vermeintlich untypische Symptome wie Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit kommen regelmäßig vor. Ein Viertel der Patienten erlebt vor dem Anfall eine visuelle Aura, was die klinische Abgrenzung zur Migräne erschwert.[3][5]
Einseitige autonome Begleitsymptome sind nicht spezifisch für den Cluster-Kopfschmerz und können auch bei Migräneattacken auftreten.[6][7] Bei etwa 3% bis 9% der vom Cluster-Kopfschmerz Betroffenen treten keine autonomen Begleitsymptome auf.[8][9][10]
Man unterscheidet den episodischen Cluster-Kopfschmerz mit Remissionsphasen von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren und den chronischen Cluster-Kopfschmerz mit Remissionsphasen von weniger als drei Monaten. Diese Dreimonatsgrenze steht so in der heute gültigen Klassifikation ICHD-3 von 2018; die ältere Fassung (ICHD-II) hatte sie bei einem Monat gezogen.[11] Die Mehrheit der Betroffenen hat den episodischen Verlauf: Die Klassifikation nennt für die chronische Form einen Anteil von etwa 10 bis 15 Prozent[11], die Zusammenfassung aller bevölkerungsbezogenen Untersuchungen ein Verhältnis von sechs zu eins zwischen episodischem und chronischem Verlauf – also rund 86 Prozent episodisch.[12] „Episodisch" bedeutet dabei nicht „nur gelegentlich": In der aktiven Phase kommen die Attacken täglich, oft mehrmals am Tag, und dazwischen liegen beschwerdefreie Pausen von mindestens drei Monaten. Die Attacken können durch Trigger ausgelöst werden – und zwar, wie dort beschrieben, praktisch nur während der aktiven Phase.
Attackenhäufigkeit
Die Attackenhäufigkeit schwankt sehr stark. Von einmal pro Woche bis 10 und mehr am Tag reicht die Spanne. Oft beginnt bei Episodikern die Attackenhäufigkeit verhalten, um in der Mitte der Episode anzusteigen und gegen Ende wieder abzufallen. Dem entsprechend steigt und fällt auch die Schmerzintensität (siehe auch: Schmerzskala + kalte Attacken).
Zeitliches Auftreten
Häufig, und besonders bei Episodikern, treten die Attacken nachts ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen auf. Dieser Zeitraum fällt auffallend genau mit der ersten Tiefschlafphase zusammen.
Für die Bindung an die Uhrzeit gibt es inzwischen eine Erklärung, und sie ist gut untersucht. Eine Zusammenfassung von 72 Arbeiten fand bei 70,5 Prozent der Betroffenen (3490 von 4953 in 16 Studien) ein Tagesmuster der Attacken mit einem deutlichen Gipfel zwischen 21 und 3 Uhr, dazu Häufungen im Frühjahr und Herbst. Dazu passen niedrigere Melatonin- und höhere Kortisolwerte. Und der Befund, der beides verbindet: Fünf der neun bekannten Risikogene des Cluster-Kopfschmerzes sind Gene, deren Aktivität selbst einem Tagesrhythmus folgt.[13] Die Steuerzentrale dafür sitzt im Hypothalamus, der während der Attacke nachweislich aktiv ist – Einzelheiten dazu stehen auf der Seite Cluster-Kopfschmerz Ursachen.
Statistische Häufung der Episoden im Frühjahr und Herbst. In Ruhephasen treten verstärkt Cluster-Attacken auf.
Die früher an dieser Stelle genannte Beobachtung, viele Episodiker seien während der Woche beschwerdefrei und die Attacken häuften sich zum Wochenende hin, lässt sich nicht belegen: Ein Wochenrhythmus kommt weder in den Leitlinien noch in den chronobiologischen Untersuchungen vor, und „während der Woche beschwerdefrei" widerspricht dem täglichen Attackenmuster innerhalb einer Episode.[13]

Beschreibung einer Attacke
Beschreibung einer Cluster-Kopfschmerz Attacke durch einen Patienten:
"Für mich ist eine Attacke wie ein rot glühender Wanddurchbruchbohrer durchs Auge bis in den Nacken. Dabei habe ich manchmal noch einen Schmerzschwerpunkt zwischen Ohr/Gehörgang und dem Kiefergelenk, innen, im Mund. Zudem ist die Haut auf der Stirn und auf dem Kopf vorne bis etwa zur Linie Ohr – Ohr auf der Cluster-Seite (bei mir rechts) total empfindlich, die kleinste Berührung schmerzt. Bei starken unbehandelten Attacken reichte die Schmerzausstrahlung bis unter das rechte Schulterblatt und im Arm bis zum Ellenbogen, selten auch bis zum Handgelenk.
Zu Beginn der Attacke ist das Nasenloch auf der betroffenen Seite wie verstopft, im Laufe der Attacke löst sich klarflüssiger Schleim. Das rechte Auge tränt die ganze Zeit während der Attacke und ich kann das Auge nicht geöffnet halten."
Video einer Cluster-Kopfschmerzattacke
Andere Bezeichnungen
Die vielfachen Neubeschreibungen und Neuentdeckungen des Cluster-Kopfschmerz Syndroms resultierten in einer Vielzahl von Synonymen und auch von Verwechslungen mit anderen Erkrankungen, die mit Cluster-Kopfschmerz keinen Zusammenhang haben. Früher verwendete Begriffe nach der IHS-ICHD-II Klassifikation: Ziliare Neuralgie, Erythromelalgie des Kopfes, Bing-Erythroprosopalgie, Hemicrania angioparalytica, Hemicrania periodica neuralgiformis, Histaminkopfschmerz, Horton-Syndrom, Harris-Horton-Syndrom, migränöse Neuralgie nach Harris, Petrosusneuralgie nach Gardner, Sluder-Neuralgie, Neuralgie des Ganglion sphenopalatinum und Vidianusneuralgie.[4] Die Bezeichnung "Bing-Horton-Syndrom" findet sich in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) G44.0 Cluster-Kopfschmerz.[14] Der Begriff "Bing-Horton Kopfschmerz-Syndrom" wurde von Ernst Kaemmerer 1961 verwendet.[15] Die gelegentlich verwendete Bezeichnung “Suizid-Kopfschmerz”[16] lässt sich nicht durch eine überdurchschnittliche Anzahl begangener Selbstmorde belegen.[17]
Die Belastung ist damit aber nicht klein geredet, und die Zahlen dazu gehören genannt. In einer Befragung von 1134 Betroffenen in den Vereinigten Staaten berichteten 55 Prozent, Suizidgedanken zu kennen; knapp 20 Prozent hatten wegen der Erkrankung eine Arbeitsstelle verloren, weitere 8 Prozent waren arbeitsunfähig oder berentet.[18] In einer Untersuchung an 462 Betroffenen und 177 Vergleichspersonen war die Wahrscheinlichkeit, im Leben eine Depression zu haben, fast dreimal so hoch (Odds Ratio 2,77). Bemerkenswert ist der Grund, den diese Arbeit findet: Eine aktuelle Depression hing mit laufenden Attacken zusammen, und dieser Zusammenhang verschwand, wenn man die Schlafstörungen durch die nächtlichen Attacken herausrechnete. Wer die Attacken und den Schlaf in den Griff bekommt, tut damit also auch etwas für die Stimmung.[19]
Wer solche Gedanken hat, muss damit nicht allein bleiben. Hilfe gibt es rund um die Uhr und kostenlos bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 oder unter der einheitlichen Rufnummer 116 123, in Österreich beim Telefonseelsorge-Notruf 142, in der Schweiz bei der Dargebotenen Hand 143. In einer akuten Notlage ist der Rettungsdienst unter 112 zu erreichen. Auch die behandelnde Neurologin oder der Hausarzt sind dafür die richtige Adresse: Eine wirksame Behandlung der Attacken ist der wichtigste Beitrag zur Entlastung.
Abkürzungen: CK (Cluster-Kopfschmerz), CKS (Cluster-Kopfschmerz Syndrom), CH (Cluster Headache).
Siehe auch
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Leitlinie "Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen". Herausgegeben von der Kommission Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, der Schweizerischen Neurologischen Gesellschaft und dem Berufsverband deutscher Neurologen. Stand: 14.05.2015, gültig bis 13.05.2020. - Online bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
- ↑ Snoer A, Lund N, Beske R, Jensen R, Barloese M (2018). "Pre-attack signs and symptoms in cluster headache: Characteristics and time profile". Cephalalgia 38 (6): 1128-1137. doi:. PMID 28816505. 80 Betroffene, strukturiertes Interview zu 31 möglichen Vorboten.
- ↑ 3,0 3,1 3,2 May A, Evers S, Straube A, Pfaffenrath V, Diener HC (June 2005). "Therapie und Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerzen und anderen trigemino-autonomen Kopfschmerzen. Überarbeitete Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft". Schmerz 19 (3): 225–41. doi:. PMID 15887001. DMKG: PDF-Datei
- ↑ 4,0 4,1 Headache Classification Committee of the International Headache Society (IHS): The International Classification of Headache Disorders, 3rd edition (ICHD-3). Cephalalgia. 38(1) 1–211. January 25, 2018 - Free full text
- ↑ Schürks, M.; Kurth, T.; de Jesus, J.; Jonjic, M.; Rosskopf, D.; Diener, HC. (Sep 2006). "Cluster headache: clinical presentation, lifestyle features, and medical treatment.". Headache 46 (8): 1246-54. doi:. PMID 16942468.
- ↑ Goadsby PJ (2009). "Lacrimation, conjunctival injection, nasal symptoms... cluster headache, migraine and cranial autonomic symptoms in primary headache disorders--what's new?". J Neurol Neurosurg Psychiatry 80 (10): 1057-8. doi:. PMID 19762895.
- ↑ Guven, H.; Cilliler, AE.; Comoğlu, SS. (Nov 2012). "Unilateral cranial autonomic symptoms in patients with migraine.". Acta Neurol Belg. doi:. PMID 23160810.
- ↑ Ekbom, K. (Aug 1990). "Evaluation of clinical criteria for cluster headache with special reference to the classification of the International Headache Society.". Cephalalgia 10 (4): 195-7. doi:. PMID 2245469.
- ↑ Lai, TH.; Fuh, JL.; Wang, SJ. (Oct 2009). "Cranial autonomic symptoms in migraine: characteristics and comparison with cluster headache.". J Neurol Neurosurg Psychiatry 80 (10): 1116-9. doi:. PMID 18931007.
- ↑ Chu MK, Kim BS, Chung PW, Kim BK, Lee MJ, Park JW (2021). "Clinical features of cluster headache without cranial autonomic symptoms: results from a prospective multicentre study.". Sci Rep 11 (1): 6916. doi:. PMID 33767287.
- ↑ 11,0 11,1 International Classification of Headache Disorders, 3. Auflage (ICHD-3), Abschnitt 3.1 Cluster headache, herausgegeben von der International Headache Society 2018; die Unterformen unter 3.1.1 Episodic cluster headache (mindestens zwei Episoden von sieben Tagen bis einem Jahr, getrennt durch schmerzfreie Zeiten von mindestens drei Monaten; eine Episode dauert meist zwei Wochen bis drei Monate) und 3.1.2 Chronic cluster headache (mindestens ein Jahr ohne Remission oder mit Remissionen unter drei Monaten), abgerufen am 21.09.2026.
- ↑ Fischera M, Marziniak M, Gralow I, Evers S (2008). "The incidence and prevalence of cluster headache: a meta-analysis of population-based studies". Cephalalgia 28 (6): 614-8. doi:. PMID 18422717.
- ↑ 13,0 13,1 Benkli B, Kim SY, Koike N, Han C, Tran CK, Silva E, et al. (2023). "Circadian Features of Cluster Headache and Migraine: A Systematic Review, Meta-analysis, and Genetic Analysis". Neurology 100 (22): e2224-e2236. doi:. PMID 36990725.
- ↑ Internationale Klassifikation der Krankheiten, deutsche Fassung ICD-10-GM Version 2026, Block G40-G47, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Unter G44.0 steht „Cluster-Kopfschmerz" mit den Einschlüssen „Bing-Horton-Syndrom", „chronisch" und „episodisch". Die früher hier verlinkten Adressen beim DIMDI antworten nicht mehr; die Klassifikationen werden heute vom BfArM herausgegeben (geprüft am 21.09.2026)
- ↑ Kaemmerer, E.: Beitrag zur Diagnose und Therapie des Bing-Hortonschen Kopfschmerz-Syndroms. Nervenarzt. 1961 32: 123-5. PMID 13791258
- ↑ May A (October 2004). "Die Zukunft der Kopfschmerzen". Schmerz 18 (5): 349–50. doi:. PMID 15449165.
- ↑ Markley HG, Buse DC (April 2006). "Cluster headache: myths and the evidence". Curr Pain Headache Rep 10 (2): 137–41. doi:. PMID 16539867.
- ↑ Rozen TD, Fishman RS (2012). "Cluster headache in the United States of America: demographics, clinical characteristics, triggers, suicidality, and personal burden". Headache 52 (1): 99-113. doi:. PMID 22077141.
- ↑ Louter MA, Wilbrink LA, Haan J, van Zwet EW, van Oosterhout WPJ, Zitman FG, Ferrari MD, Terwindt GM (2016). "Cluster headache and depression". Neurology 87 (18): 1899-1906. doi:. PMID 27694264.
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