Wirkung von Medikamenten auf den Histaminabbau: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23. September 2026, 22:05 Uhr

Einige Medikamente wirken sich nachteilig auf den Histaminabbau aus.[1]

Diaminoxidase hemmende und Histamin freisetzende Medikamentenwirkstoffe

Medikamente, die das Histamin abbauende Enzym Diaminoxidase blockieren oder körpereigenes Histamin freisetzen.[1][2] Histaminose Patienten, die mit den folgenden Medikamenten behandelt werden, sollten histaminhaltige Speisen meiden, da Histamin aufgrund der Diaminoxidasehemmung nicht genügend abgebaut werden kann.[1]

Histamin freisetzende Medikamentenwirkstoffe

Medikamente, welche die allergenspezifische Histaminfreisetzung bei Allergikern steigern:[1]

Die Histaminfreisetzung hemmende Medikamentenwirkstoffe

Medikamente mit den folgenden Wirkstoffen hemmen die allergenspezifische Histaminfreisetzung bei Allergikern und sind daher für diese gut geeignet:[1]

Histamin-Rezeptorenblocker bewirken eine bessere Verträglichkeit von Histamin.

Literatur

  • Reinhard Jarisch: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme Verlag 2004. ISBN 3-13-105382-8
  • Laura Maintz, Thomas Bieber, Natalija Novak: Die verschiedenen Gesichter der Histaminintoleranz. Dtsch Arztebl. 2006; 103 (51–52):A 3477–83. PDF-Datei - Diskussion (PDF-Datei)

Siehe auch

Externe Links

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Reinhart Jarisch (2004): Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme, ISBN 3-13-105382-8 Kap.5: S.123 - 126
  2. ↑ Laura Maintz, Thomas Bieber, Natalija Novak: Die verschiedenen Gesichter der Histaminintoleranz. Dtsch Arztebl. 2006; 103 (51–52):A 3477–83. (PDF-Datei)


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