Nasal: Unterschied zwischen den Versionen

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Siehe auch > [[Triptan]]


Die Substanz durchläuft den gesamten Kreislauf, um dann am Wirkort (Gehirn) seine Effekte zu erzielen. Deshalb kommt es bei der Nasal-Therapie darauf an, durch das freiere Nasenloch zu applizieren, damit dieses Prinzip möglichst rasch zum Tragen kommt.  
Die Substanz durchläuft den gesamten Kreislauf, um dann am Wirkort (Gehirn) seine Effekte zu erzielen. Deshalb kommt es bei einem [[Triptan]]-Nasenspray darauf an, durch das freiere Nasenloch zu sprühen, damit dieses Prinzip möglichst rasch zum Tragen kommt. Für das Nasenspray mit [[Zolmitriptan]] empfiehlt die Europäische Leitlinie von 2023 das Nasenloch auf der dem Schmerz gegenüberliegenden Seite.<ref name="EAN2023">{{cite journal |author=May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. |title=European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache |journal=Eur J Neurol |volume=30 |issue=10 |pages=2955-2979 |year=2023 |pmid=37515405 |doi=10.1111/ene.15956}} S. 2963 im Wortlaut, zum Zolmitriptan-Nasenspray: „application into the contralateral nostril is recommended“; zu Lidocain: „Nasal instillation into the ipsilateral nostril of 1 mL 4%–10% lidocaine solution with the patient positioned reclining 45° and 30–40° rotation toward the symptomatic side has been recommended for the reduction of acute symptoms [84]. It is thought to block the sphenopalatine ganglion in the pterygopalatine fossa.“</ref>


Beim Cluster muss man das wissen, die topische Nähe zum Schmerzgeschehen hat mit der Applikation durch das nähere Nasenloch überhaupt keinen günstigen Einfluss auf die Schmerzbeeinflussung des [[Triptan]]es!
Anders ist es bei [[Lidocain]] in der Nase: Man nimmt an, dass es örtlich einen Nervenknoten hinter der Nase betäubt (Ganglion pterygopalatinum). Dafür nennt die Leitlinie das Nasenloch auf der Schmerzseite, bei etwa 45 Grad zurückgelehntem und zur Schmerzseite gedrehtem Kopf.<ref name="EAN2023"/>
 
== Einzelnachweise ==
<references />




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[[Kategorie:Fachbegriffe]]

Aktuelle Version vom 24. September 2026, 09:02 Uhr

Applikation über die Nasenschleimhaut. Substanzen, die als Nasenspray eingenommen werden, durchwandern die Nasenschleimhaut und werden über den Körperkreislauf nach überall hin transportiert.

Siehe auch > Triptan

Die Substanz durchläuft den gesamten Kreislauf, um dann am Wirkort (Gehirn) seine Effekte zu erzielen. Deshalb kommt es bei einem Triptan-Nasenspray darauf an, durch das freiere Nasenloch zu sprühen, damit dieses Prinzip möglichst rasch zum Tragen kommt. Für das Nasenspray mit Zolmitriptan empfiehlt die Europäische Leitlinie von 2023 das Nasenloch auf der dem Schmerz gegenüberliegenden Seite.[1]

Anders ist es bei Lidocain in der Nase: Man nimmt an, dass es örtlich einen Nervenknoten hinter der Nase betäubt (Ganglion pterygopalatinum). Dafür nennt die Leitlinie das Nasenloch auf der Schmerzseite, bei etwa 45 Grad zurückgelehntem und zur Schmerzseite gedrehtem Kopf.[1]

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. (2023). "European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache". Eur J Neurol 30 (10): 2955-2979. doi:10.1111/ene.15956. PMID 37515405.  S. 2963 im Wortlaut, zum Zolmitriptan-Nasenspray: „application into the contralateral nostril is recommended“; zu Lidocain: „Nasal instillation into the ipsilateral nostril of 1 mL 4%–10% lidocaine solution with the patient positioned reclining 45° and 30–40° rotation toward the symptomatic side has been recommended for the reduction of acute symptoms [84]. It is thought to block the sphenopalatine ganglion in the pterygopalatine fossa.“



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