Cluster-Kopfschmerz Diagnose

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Auf einen Blick
  • Der Arzt stellt die Diagnose anhand der Beschwerden: durch Befragung und Krankengeschichte, nach den internationalen Kriterien. Einen Labortest, der die Erkrankung nachweist, gibt es nicht (diagnostische Kriterien).
  • Bis zur richtigen Diagnose vergehen oft Jahre, in einer niederländischen Befragung im Median drei. Etwa ein Drittel war vorher beim Zahnarzt, ebenso viele beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt.
  • Bei der ersten Diagnose nötig: eine gründliche neurologische Untersuchung und eine Kernspintomographie (MRT) des Kopfes, um andere Ursachen auszuschließen.
  • Hilfreich zum Arzttermin: ein Attackenkalender mit Uhrzeit, Dauer, Seite und Wirkung von Sauerstoff oder Spritze.
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Computertomograph mit großem Ring und davor stehender Patientenliege in einem Untersuchungsraum.
Modernes Spiral-CT-Gerät

Die Cluster-Kopfschmerz Diagnose erfolgt durch Befragung des Patienten und durch Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) aufgrund der spezifischen Symptome. Diese sind in der IHS-ICHD-III Klassifikation 3.1 Cluster-Kopfschmerz definiert.[1] Spezielle Laboruntersuchungsmethoden stehen nicht zur Verfügung. Cluster-Kopfschmerz ist also eine Erkrankung, die auf der Basis der Beschwerden diagnostiziert wird.

Bis zur richtigen Diagnose vergeht oft viel Zeit. In einer landesweiten niederländischen Befragung, bei der 1163 Betroffene einen ausführlichen Fragebogen beantworteten, lag die Zeit zwischen der ersten Episode und der Diagnose im Median bei drei Jahren – im Einzelfall zwischen einer Woche und 48 Jahren. 34 Prozent waren vorher bei einem Zahnarzt gewesen, 33 Prozent bei einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

Verlängert wurde die Verzögerung unter anderem durch Lichtscheu, Geräuschempfindlichkeit und Übelkeit: Beschwerden, die zur Migräne zu passen scheinen, aber zum Bild des Cluster-Kopfschmerzes gehören und deshalb nicht gegen die Diagnose sprechen.[2] In einer US-amerikanischen Befragung mit 1134 Teilnehmenden betrug die Verzögerung im Mittel über fünf Jahre, und nur 21 Prozent erhielten beim ersten Arztbesuch die richtige Diagnose.[3]

Hilfreich für die Diagnose ist ein Attackenkalender mit Uhrzeit, Dauer, Seite und Ansprechen auf Sauerstoff oder eine Spritze (siehe Kopfschmerztagebuch). Apparative Untersuchungsmethoden bestätigen die Diagnose nicht. Einmal nötig sind sie aber, um andere Ursachen auszuschließen: Die europäische Leitlinie von 2023 führt bei der Erstdiagnose zwei Dinge als erforderlich, nicht als Ausnahme – eine vollständige neurologische Untersuchung mit sorgfältiger Prüfung der Hirnnerven, besonders des Trigeminus, und eine Kernspintomographie (MRT) des Kopfes einschließlich des Übergangs zur Halswirbelsäule, um Veränderungen in der Nähe der Mittellinie auszuschließen.[4] Der Grund dafür steht im nächsten Absatz: Ein symptomatischer Cluster-Kopfschmerz ist klinisch nicht vom Cluster-Kopfschmerz zu unterscheiden.

Auch elektrophysiologische, laborchemische und Liquoruntersuchungen (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) helfen diagnostisch meist nicht weiter und dienen dem Ausschluss anderer Erkrankungen.[5][6] Ein symptomatischer Cluster-Kopfschmerz zeigt die gleichen Symptome wie der Cluster-Kopfschmerz, hat aber eine andere Ursache.

Mit Hilfe der bildgebenden Verfahren Craniale Computertomographie (CCT) und Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie MRT) können andere Krankheiten, wie zum Beispiel Tumoren, Hirnblutungen und Entzündungen ausgeschlossen werden. Eine Elektroenzephalografie (EEG) ist für die Diagnose nicht nötig: Die europäische Leitlinie von 2023 führt sie unter den Untersuchungen nicht auf und schreibt, dass elektrophysiologische Untersuchungen zur Diagnose nichts beitragen.[5] Weiterhin ist differentialdiagnostisch zwischen Cluster-Kopfschmerz und anderen primären Kopfschmerzformen wie der Migräne, der paroxysmalen Hemikranie, dem Hypnic Headache, der Hemicrania continua, den kurzen einseitigen neuralgiformen Kopfschmerzattacken (SUNCT und SUNA) sowie der Trigeminusneuralgie oder einem Glaukomanfall zu unterscheiden.

Diagnostische Kriterien

Wenigstens 5 Attacken, welche die nachfolgenden Kriterien erfüllen:[1]

  • Starke oder sehr starke einseitig lokalisierte Schmerzattacken im Bereich im oder über der Augenhöhle und/oder der Schläfengegend, die unbehandelt 15 bis 180 Minuten anhalten. Während eines Teils, aber bei weniger als der Hälfte des Zeitverlaufes des Cluster-Kopfschmerzes können die Attacken weniger schwer sein und/oder kürzer oder länger andauern.
Gesicht eines Mannes während einer Attacke: Das rechte Auge ist gerötet, verengt und tränt, aus der Nase läuft Sekret.
Begleitsymptome
  • Begleitend tritt wenigstens eines der nachfolgend angeführten Merkmale auf der vom Schmerz betroffenen Seite auf:
  1. gerötete Bindehaut des Auges (konjunktivale Injektion) und/oder ein tränendes Auge (Lakrimation)
  2. laufende und/oder verstopfte Nase (nasale Rhinorrhoe und/oder Kongestion)
  3. ein Lidödem
  4. Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes
  5. verengte Pupille (Miosis) und/oder ein hängendes Augenlid (Ptosis)
  • und/oder körperliche Unruhe oder Agitiertheit.
  • Die Attackenfrequenz liegt zwischen einer Attacke jeden zweiten Tag und acht Attacken pro Tag. Während eines Teils, aber bei weniger als der Hälfte des Zeitverlaufes des Cluster-Kopfschmerzes können die Attacken seltener auftreten.
  • Nicht besser erklärt durch eine andere ICHD-3-Diagnose.[7]

Auch vermeintlich untypische Symptome wie Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit kommen regelmäßig vor. Ein Viertel der Patienten erlebt vor dem Anfall eine visuelle Aura, was die klinische Abgrenzung zur Migräne erschwert.[6][8]

Einseitige autonome Begleitsymptome sind nicht spezifisch für den Cluster-Kopfschmerz und können auch bei Migräneattacken auftreten.[9][10] Bei etwa 3% bis 9% der vom Cluster-Kopfschmerz Betroffenen treten keine autonomen Begleitsymptome auf.[11][12][13]

Episodischer Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerzattacken treten in Episoden mit einer Dauer von 7 Tagen bis 1 Jahr auf, die von schmerzfreien Perioden von drei Monaten Dauer oder länger unterbrochen werden. Cluster-Kopfschmerzepisoden halten üblicherweise 2 Wochen bis 3 Monate an. Die Dauer der Remissionsperioden wurde mit der Definition der 3. Auflage der Internationalen Klassifikation der Kopfschmerzerkrankungen (IHS ICHD-III) im Januar 2018 von einem Monat auf ein Minimum von drei Monaten erhöht.[1]

Chronischer Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerzattacken treten über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr ohne Remission bzw. mit Remissionsphasen von weniger als drei Monaten auf. Der chronische Cluster-Kopfschmerz kann de novo entstehen, früher als primär chronischer Cluster-Kopfschmerz bezeichnet, oder aus der episodischen Form übergehen, früher als sekundär chronischer Cluster-Kopfschmerz bezeichnet. Bei einigen Patienten kann sich aus einem chronischen Cluster-Kopfschmerz die episodische Form entwickeln. Die Dauer der Remissionsperioden wurde in der Definition der 3. Auflage der Internationalen Klassifikation der Kopfschmerzerkrankungen (IHS ICHD-III) im Januar 2018 von einem Monat auf ein Minimum von drei Monaten erhöht.[1]

Diagnostik bei Cluster-Kopfschmerz

Notwendige Diagnostik[14]

  • Neurologische körperliche Untersuchung mit sorgfältiger Prüfung der Hirnnerven, besonders des Nervus trigeminus[4]
  • Überprüfung des Blinkreflexes, wenn klinischer Hinweis auf Schädigung des Nervus trigeminus besteht
  • Ausschluss eines Glaukoms
  • Bildgebende Diagnostik bei Erstmanifestation, auffälliger neurologischer Untersuchung und bei untypischer Symptomatik: eine Kernspintomographie (MRT) des Kopfes einschließlich des Übergangs zur Halswirbelsäule; wenn kein MRT verfügbar ist, eine Computertomographie einschließlich der Schädelbasis[5]
  • Die Indikation zur Bildgebung sollte niedrigschwellig gestellt werden.

Was „untypische Symptomatik" bedeutet, nennt die europäische Leitlinie von 2023 im Einzelnen. Eine über das MRT hinausgehende Abklärung führt sie auf für: die Erstdiagnose, begleitende neurologische Symptome, ein erstmaliges Auftreten nach dem 60. Lebensjahr und eine untypische Erscheinungsform. In diesen Fällen kommen in Betracht: eine Computertomographie der Schädelbasis, wenn kein MRT verfügbar ist, um knochenzerstörende Prozesse auszuschließen; eine Liquoruntersuchung zum Ausschluss entzündlicher Erkrankungen; gelegentlich eine Doppler- oder Duplexuntersuchung zusammen mit einem MRT, um eine Einrissverletzung der Gefäßwand (Dissektion) abzugrenzen; und gelegentlich eine Magnetresonanzangiographie zum Ausschluss einer arteriovenösen Fehlbildung oder einer Dissektion.[15]

Die Leitlinie nennt außerdem, wann eine stationäre Behandlung nötig werden kann: bei Behandlungen, die in die Vene gegeben werden, etwa mit Kortison oder Dihydroergotamin; bei einer Erstdiagnose mit untypischer Erscheinungsform; nach einem erfolglosen Behandlungsversuch mit zwei vorbeugenden Medikamenten; und bei seelischer oder körperlicher Erschöpfung durch therapieresistente Verläufe oder anhaltende tägliche Attacken.[16]

Weiterführende Diagnostik[14]

Bei erstmaligem Auftreten

  • Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels einschließlich des Hals-/Schädel (kraniozervikalen) Überganges zum Ausschluss mittelliniennaher Veränderungen; bei der Erstdiagnose erforderlich[4]
  • Craniale Computertomographie (CCT) der Schädelbasis zum Ausschluss knochenzerstörender Prozesse, nur wenn kein MRT verfügbar ist[15]
  • gelegentlich eine Doppler- oder Duplexuntersuchung zusammen mit einem MRT, um eine Einrissverletzung der Gefäßwand (Dissektion) abzugrenzen[15]
  • Magnetresonanzangiographie zum Ausschluss arterio-venöser Ursachen
  • ggf. Liquoruntersuchung zum Ausschluss entzündlicher Erkrankungen.

Indometacin-Test

Um eine Paroxysmale Hemikranie oder eine Hemicrania continua auszuschliessen oder zu bestätigen, kann ein Behandlungsversuch mit Indometacin durchgeführt werden. Das Ansprechen auf diese Substanz ist diagnostisch wegweisend für diese beiden Erkrankungen. Indometacin hat bei Cluster-Kopfschmerz keine Wirkung. Bereits nach einer Woche, oft innerhalb von 3 Tagen, ist unter der Medikation mit Indometacin mit einem deutlichen Rückgang der Beschwerden zu rechnen, falls eine Paroxysmale Hemikranie oder eine Hemicrania continua vorliegt.[14]

Nitroglyzerin-Provokationstest

Ethisch umstritten und nicht zu 100% zuverlässig ist der Nitroglyzerin-Provokationstest. Während einer Clusterperiode kann bei 70 – 80 % der Patienten eine Clusterattacke durch Gabe von sublingualem Nitroglyzerin (Glycerintrinitrat) ausgelöst werden. Für eine erfolgreiche Provokation einer solchen iatrogen ausgelösten Attacke ist es erforderlich, dass innerhalb der letzten acht Stunden keine Attacke aufgetreten ist, dass innerhalb der letzten 24 Stunden keine Adern verengenden Substanzen eingenommen wurden und dass keine medikamentöse Prophylaxe betrieben wird.

Nach Gabe von 1 mg Nitroglyzerin sublingual lässt sich dann oft, aber nicht bei allen Patienten, innerhalb von 30 bis 60 Minuten die Attacke auslösen.[17] Der Test wird als positiv angesehen, wenn die dadurch verursachte Attacke den klinisch spontanen Clusterattacken entspricht.

Der Nitroglyzerin-Test lässt sich nicht einsetzen, wenn sich der Patient in einer Remissionsphase befindet. Auch Migräneattacken können durch einen solchen Nitroglyzerin-Test ausgelöst werden.[18][19] Der Nitroglyzerin-Provokationstest kommt in den Leitlinien nicht als Untersuchung zur Diagnose vor – weder in den älteren Empfehlungen der DMKG[6], der DGN[14] und der EFNS[20] noch in der europäischen Leitlinie von 2023. Diese nennt Nitroglyzerin nur als möglichen Auslöser von Attacken während einer Episode.[21]

Zitat aus der ICHD-3, Abschnitt 3.1 Clusterkopfschmerz: „Während einer Clusterepisode des 3.1.1 episodischen Clusterkopfschmerzes und beim 3.1.2 chronischen Clusterkopfschmerz kommt es regelmäßig zu Attacken. Diese können durch Alkohol, Histamin oder Nitroglyzerin ausgelöst werden.“[7]

Siehe auch

Externe Links

  • Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: Patientenratgeber Kopfschmerz-Diagnostik – die Adresse dmkg.de/files/dmkg.de/patienten/Download/ksdiag.pdf antwortet nicht mehr, und in der Seitenübersicht von dmkg.de ist der Ratgeber nicht mehr aufgeführt (geprüft am 21.09.2026)
  • Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: Patientenratgeber Kopfschmerzen – wann sind sie gefährlich? – die Adresse dmkg.de/files/dmkg.de/patienten/Download/gefaehrlich.pdf antwortet nicht mehr (geprüft am 21.09.2026)

Kopfschmerz - Online Selbsttests

  • Focus-Online: Kopfschmerz-Schnelltest – die Adresse focus.de/gesundheit/gesundheitsmanager/testcentergm/kopfschmerztyp antwortet nicht mehr (geprüft am 21.09.2026)
  • stern.de: Symptom-Check Kopfschmerz – die Adresse stern.de/kopfschmerz/tools-service antwortet nicht mehr (geprüft am 21.09.2026)
  • Apotheken-Umschau: Kopfschmerz-Schnelltest nach Professor Dr. Hartmut Göbel – die frühere Adresse leitet heute nur noch auf die Startseite (geprüft am 21.09.2026)
  • Dr. Magnus Heier: Ermitteln Sie Ihren Kopfschmerztyp – die Adresse dr-heier.de antwortet nicht mehr (geprüft am 21.09.2026) - Auf der Seite von Dr. Heier links unter "Migräne & Kopfschmerz".
  • https://www.bontriage.com/

Literatur

  • Limmroth, Volker: Kopf- und Gesichtsschmerzen. Schattauer, Stuttgart, 2007 ISBN 3-7945-2319-9
  • Schneider, D.; Sturzenegger, M. (Aug 2012). "Abklärung von Kopfschmerzen.". Praxis 101 (16): 1001-9. doi:10.1024/1661-8157/a001019. PMID 22878942.  – die Zeitschrift Praxis erscheint heute bei Hogrefe; die früheren Adressen beim Verlag Hans Huber antworten nicht mehr (geprüft am 21.09.2026), der Nachweis läuft über die DOI.
  • May A, Leone M, Áfra J, Linde M, Sándor PS, Evers S, Goadsby PJ.: EFNS guidelines on the treatment of cluster headache and other trigeminalautonomic cephalalgias. European Journal of Neurology. 2006; 13: 1066–1077. PMID 16987158, beim Verlag – die frühere Adresse bei efns.org antwortet nicht mehr (geprüft am 21.09.2026). DOI
  • Krings, Timo; Block, Frank; Hans, Franz-Josef; Möller-Hartmann, Walter; Thron, Armin: Bildgebende Diagnostik bei der Abklärung des Kopfschmerzes. Dtsch Arztebl. 2004; 101(45): A-3026–3035. Online.
  • Diener HC, Gendolla A, Katsarava Z.: Diagnose und Therapie von Kopf- und Gesichtsschmerzen. Der Internist (Berlin). 2008 Oct 10. [Epub ahead of print] PMID 18843470 DOI
  • Hans-Christoph Diener, Mark Obermann: Der akute Kopfschmerz - Diagnostisches Vorgehen und Zuordnung der Symptome. Klinikarzt. 2010; 39(9): 394-397. DOI
  • Viana M, Tassorelli C, Allena M, Nappi G, Sjaastad O, Antonaci F.: Diagnostic and therapeutic errors in trigeminal autonomic cephalalgias and hemicrania continua: a systematic review. The Journal of Headache and Pain. 2013 14: 14. https://doi.org/10.1186/1129-2377-14-14


Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Headache Classification Committee of the International Headache Society (IHS): The International Classification of Headache Disorders, 3rd edition (ICHD-3). Cephalalgia. 38(1) 1–211. January 25, 2018 - Free full text
  2. ↑ van Vliet JA, Eekers PJ, Haan J, Ferrari MD; Dutch RUSSH Study Group (2003). "Features involved in the diagnostic delay of cluster headache". J Neurol Neurosurg Psychiatry 74 (8): 1123-1125. doi:10.1136/jnnp.74.8.1123. PMID 12876249.  Freier Volltext in PubMed Central
  3. ↑ Rozen TD, Fishman RS (2012). "Cluster headache in the United States of America: demographics, clinical characteristics, triggers, suicidality, and personal burden". Headache 52 (1): 99-113. doi:10.1111/j.1526-4610.2011.02028.x. PMID 22077141. 
  4. ↑ 4,0 4,1 4,2 May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. (2023). "European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache". Eur J Neurol 30 (10): 2955-2979. doi:10.1111/ene.15956. PMID 37515405.  Tabelle 3, Zeile „Required": „Complete neurological examination including careful examination of the cranial nerves (especially trigeminal nerve)" und „Brain and craniocervical junction MRI (ruling out cerebral pathologies located near midline)".
  5. ↑ 5,0 5,1 5,2 Europäische Leitlinie 2023: May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al.: European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache. Eur J Neurol. 2023; 30(10): 2955-2979. PMID 37515405, DOI. S. 2959: „The diagnosis of cluster headache is based on a thorough patient interview and a clinical neurological examination. Electrophysiological, laboratory, and CSF tests add nothing to the diagnosis. For the initial diagnosis, and in the case of associated neurological symptoms, a cerebral MRI including the craniocervical junction (in the case MRI is not available: CCT including the base of the skull) should be performed“.
  6. ↑ 6,0 6,1 6,2 May A, Evers S, Straube A, Pfaffenrath V, Diener HC (June 2005). "Therapie und Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerzen und anderen trigemino-autonomen Kopfschmerzen. Überarbeitete Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft". Schmerz 19 (3): 225–41. doi:10.1007/s00482-005-0397-8. PMID 15887001.  DMKG: PDF-Datei
  7. ↑ 7,0 7,1 Internationale Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen, 3. Auflage (ICHD-3), deutsche Fassung: 3.1 Clusterkopfschmerz, am 23.09.2026 gelesen.
  8. ↑ Schürks, M.; Kurth, T.; de Jesus, J.; Jonjic, M.; Rosskopf, D.; Diener, HC. (Sep 2006). "Cluster headache: clinical presentation, lifestyle features, and medical treatment.". Headache 46 (8): 1246-54. doi:10.1111/j.1526-4610.2006.00534.x. PMID 16942468. 
  9. ↑ Goadsby PJ (2009). "Lacrimation, conjunctival injection, nasal symptoms... cluster headache, migraine and cranial autonomic symptoms in primary headache disorders--what's new?". J Neurol Neurosurg Psychiatry 80 (10): 1057-8. doi:10.1136/jnnp.2008.162867. PMID 19762895. 
  10. ↑ Guven, H.; Cilliler, AE.; Comoğlu, SS. (Nov 2012). "Unilateral cranial autonomic symptoms in patients with migraine.". Acta Neurol Belg. doi:10.1007/s13760-012-0164-4. PMID 23160810. 
  11. ↑ Ekbom, K. (Aug 1990). "Evaluation of clinical criteria for cluster headache with special reference to the classification of the International Headache Society.". Cephalalgia 10 (4): 195-7. doi:10.1046/j.1468-2982.1990.1004195.x. PMID 2245469. 
  12. ↑ Lai, TH.; Fuh, JL.; Wang, SJ. (Oct 2009). "Cranial autonomic symptoms in migraine: characteristics and comparison with cluster headache.". J Neurol Neurosurg Psychiatry 80 (10): 1116-9. doi:10.1136/jnnp.2008.157743. PMID 18931007. 
  13. ↑ Chu MK, Kim BS, Chung PW, Kim BK, Lee MJ, Park JW (2021). "Clinical features of cluster headache without cranial autonomic symptoms: results from a prospective multicentre study.". Sci Rep 11 (1): 6916. doi:10.1038/s41598-021-86408-7. PMID 33767287. 
  14. ↑ 14,0 14,1 14,2 14,3 Leitlinie "Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen". Herausgegeben von der Kommission Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, der Schweizerischen Neurologischen Gesellschaft und dem Berufsverband deutscher Neurologen. Stand: 14.05.2015, gültig bis 13.05.2020 – damit abgelaufen. - Online im Leitlinienregister der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften; eine Überarbeitung ist dort am 24.07.2025 angemeldet, geplante Fertigstellung 31.12.2026
  15. ↑ 15,0 15,1 15,2 May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al.: European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache. Eur J Neurol. 2023; 30(10): 2955-2979. PMID 37515405, DOI. Tabelle 3, Zeile „In individual cases": „Initial diagnosis, neurological symptoms, first diagnosed at >60 years of age, atypical presentation", mit den dort genannten Untersuchungen.
  16. ↑ Europäische Leitlinie 2023, Nachweis wie zuvor, Tabelle 3, Zeile „Hospitalization may be required if": „Intravenous treatments, such as corticosteroids or dihydroergotamine", „Initial diagnosis of atypical presentation", „Unsuccessful treatment attempt with two preventative medications", „Psychophysical distress due to drug-refractory forms or persistent daily attacks".
  17. ↑ DMKG - Die Therapie des Cluster-Kopfschmerzes (1998)
  18. ↑ Peters, GA.: Migraine: diagnosis and treatment with emphasis on the migraine-tension head-ache, provocative tests and use of rectal suppositories. Proc Staff Meet Mayo Clin. 1953; 28(24): 673-86. PMID 13121092.
  19. ↑ Sances G, Tassorelli C, Pucci E, Ghiotto N, Sandrini G, Nappi G.: Reliability of the nitroglycerin provocative test in the diagnosis of neurovascular headaches. Cephalalgia. 2004 Feb; 24(2): 110-9. PMID 14728706. Comment Jes Olesen: PMID 16033392.
  20. ↑ May A, Leone M, Áfra J, Linde M, Sándor PS, Evers S, Goadsby PJ.: EFNS guidelines on the treatment of cluster headache and other trigeminalautonomic cephalalgias. European Journal of Neurology. 2006; 13: 1066–1077. PMID 16987158, beim Verlag – die frühere Adresse bei efns.org antwortet nicht mehr (geprüft am 21.09.2026). DOI
  21. ↑ Europäische Leitlinie 2023: May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al.: European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache. Eur J Neurol. 2023; 30(10): 2955-2979. PMID 37515405, DOI. S. 2958: „During the symptomatic period, short and clustered attacks are typical (1–8 per day) and can be triggered by alcohol, nitroglycerin, or histamine. During the symptom-free period, the patient has no cluster-type headaches and otherwise triggering substances show no effect.“

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