Cluster-Kopfschmerz bei Kindern und Heranwachsenden

Aus CK-Wissen
Version vom 24. September 2026, 09:47 Uhr von Cezary (Diskussion | Beiträge) (Links von http auf https umgestellt – nur Adressen, deren Server über https erreichbar ist (geprüft am 24.09.2026); dx.doi.org auf doi.org)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Auf einen Blick
  • Selten und oft spät erkannt: In einer italienischen Sammlung von 808 Menschen mit Cluster-Kopfschmerz hatte die Krankheit bei 38 mit 13 Jahren oder früher begonnen. Bei ihnen dauerte es im Mittel 21 Jahre bis zur Diagnose (Fachliteratur).
  • Bei Kindern oft anders: Nach einer Übersichtsarbeit zeigt sich die Unruhe bei Kindern oft als Umherwerfen, und das kann vom Kopfschmerz ablenken. Clusterperioden scheinen im Kindesalter seltener und kürzer zu sein.
  • Behandelt wird in Anlehnung an Erwachsene: Für eine eigene Behandlung im Kindesalter gibt es laut europäischer Leitlinie keine Daten. Eine Übersichtsarbeit nennt Sauerstoff wegen seiner guten Verträglichkeit das Attackenmittel der Wahl bei Kindern und Verapamil die erste Wahl zur Vorbeugung, bei Kindern mit niedrigeren, nach dem Alter gesteigerten Dosen.
  • Kein Triptan für Kinder und Jugendliche mit Cluster-Kopfschmerz zugelassen: Die Nasensprays mit Sumatriptan und Zolmitriptan (Triptane, Mittel gegen die Attacke) sind für Jugendliche ab 12 Jahren nur bei Migräne zugelassen, die Sumatriptan-Spritze wird für Kinder und Jugendliche nicht empfohlen, weil keine ausreichenden Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen. Verapamil ist nur bei Erwachsenen ab 18 Jahren auf Kassenkosten verordnungsfähig (Zulassung).
Zuletzt gegen die Quellen geprüft: 24. September 2026 · Wie wir prüfen

Die europäische Leitlinie von 2023 schreibt, es gebe keine Daten für eine eigene Behandlung im Kindesalter, und verweist auf die allgemeine Leitlinie zusammen mit den Regeln guter Praxis für diese Altersgruppe: „no data exist for a differentiated treatment of cluster headache in … pediatric age group“.[1] Behandelt wird deshalb in Anlehnung an die Behandlung Erwachsener. Eine Übersichtsarbeit nennt Sauerstoff wegen seiner guten Verträglichkeit das Attackenmittel der Wahl bei Kindern und Verapamil die erste Wahl zur Vorbeugung, bei Kindern mit niedrigeren, nach dem Alter gesteigerten Dosen.[2]

Die Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft und der Gesellschaft für Neuropädiatrie von 2008 nannten für die Attacke Sauerstoff (mindestens 7 l/min reiner Sauerstoff über 15 Minuten in aufrechter Position) oder Sumatriptan subkutan (0,06 mg/kg Körpergewicht, höchstens 6 mg am Tag), zur Vorbeugung Verapamil (2 bis 5 mg/kg Körpergewicht am Tag) oder einen Cortisonstoß (Prednison oder Prednisolon drei Tage lang mit 2 mg/kg Körpergewicht, dann über zehn Tage ausschleichend).[3] Bei der AWMF, wo sie als S2k-Leitlinie unter der Registernummer 062-004 geführt waren, sind sie nicht mehr verfügbar.[4] Für Erwachsene empfiehlt die europäische Leitlinie beim Sauerstoff heute mindestens 12 Liter pro Minute; eine eigene Angabe für Kinder macht sie nicht.[1]

Zulassung: kein Triptan für Kinder und Jugendliche mit Cluster-Kopfschmerz

Sumatriptan (Imigran® Nasal mite 10 mg) und Zolmitriptan (AscoTop®) als Nasenspray sind für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen[5][6] — aber für die Migräne, nicht für den Cluster-Kopfschmerz:

  • Sumatriptan als Nasenspray (Imigran Nasal): Anwendungsgebiet ist nur die Migräne. Bei Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren soll es nur ein Spezialist oder ein in der Migränebehandlung sehr erfahrener Arzt verschreiben.[7]
  • Zolmitriptan als Nasenspray (AscoTop Nasal): zugelassen für Jugendliche ab 12 Jahren bei Migräne, für den Cluster-Kopfschmerz aber nur „bei Erwachsenen“. Unter 12 Jahren wird es nicht empfohlen.[8]
  • Sumatriptan als Spritze (Imigran-Inject), bei Erwachsenen eine der beiden ersten Wahlen für die Attacke: Es wird „für Kinder und Jugendliche nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen“.[9]
  • Verapamil zur Vorbeugung ist nach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses nur bei „Erwachsenen ab 18 Jahren“ auf Kassenkosten verordnungsfähig.[10]

Bei Kindern und Jugendlichen mit Cluster-Kopfschmerz sind Triptane und Verapamil damit außerhalb der Zulassung beziehungsweise außerhalb der Kassenregelung. Was das für die Kostenübernahme bedeutet, steht auf der Seite Off-Label-Use beim Clusterkopfschmerz.

Was die Fachliteratur berichtet

  • Selten, und oft spät erkannt: In einer italienischen Sammlung von 808 Menschen mit Cluster-Kopfschmerz hatte die Krankheit bei 38 mit 13 Jahren oder früher begonnen. Bei ihnen dauerte es im Mittel 21 Jahre bis zur Diagnose — deutlich länger als bei den anderen. Unter den früh Erkrankten waren Mädchen und Jungen fast gleich häufig (18 zu 20), anders als bei den Erwachsenen.[11]
  • Anders als bei Erwachsenen: Nach einer Übersichtsarbeit zeigt sich die Unruhe bei Kindern oft als Umherwerfen, und das kann vom Kopfschmerz ablenken — ein Grund für späte Diagnosen. Clusterperioden scheinen im Kindesalter seltener und kürzer zu sein.[2]
  • Kortison: In einer Fallserie aus einem Kinderkopfschmerzzentrum mit elf Kindern — die Krankheit hatte im Mittel mit zehn Jahren begonnen, alle hatten den episodischen Verlauf — half Kortison gut; Paracetamol und Ibuprofen halfen nicht.[12]

Mehr zum Sauerstoff: Sauerstoff. Zur Vorbeugung insgesamt: Cluster-Kopfschmerz Prophylaxe.

Literatur

  • Evers S, Kropp P, Pothmann R, Heinen F, Ebinger F (Dec 2008). "Therapie idiopathischer Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter - Revidierte Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)". Nervenheilkunde 27: 1127–1137.  DMKG: PDF-Datei (Fehler 403, geprüft am 22.09.2026) URL (Verlagsseite führt heute ins Leere, geprüft am 22.09.2026)
  • Gendolla, A.: Kopfschmerzen bei Kindern, Schwangeren und älteren Menschen. Schwierige Entscheidungen bei „Problempatienten”. Notfall & Hausarztmedizin (Notfallmedizin). 2004; 30: 430-434. DOI.

  • Puledda F, Goadsby PJ, Prabhakar P (2018). "Treatment of disabling headache with greater occipital nerve injections in a large population of childhood and adolescent patients: a service evaluation". J Headache Pain 19 (1): 5. doi:10.1186/s10194-018-0835-5. PMID 29340791.  - Free full text.
  • Özge A, Faedda N, Abu-Arafeh I, Gelfand AA, Goadsby PJ, Cuvellier JC, Valeriani M, Sergeev A, Barlow K, Uludüz D, Yalın OÖ, Lipton RB, Rapoport A, Guidetti V (2017). "Experts' opinion about the primary headache diagnostic criteria of the ICHD-3rd edition beta in children and adolescents". J Headache Pain 18 (1): 109. doi:10.1186/s10194-017-0818-y. PMID 29285570. 
  • Özge A, Abu-Arafeh I, Gelfand AA, Goadsby PJ, Cuvellier JC, Valeriani M, Sergeev A, Barlow K, Uludüz D, Yalın OÖ, Faedda N, Lipton RB, Rapoport A, Guidetti V (2017). "Experts' opinion about the pediatric secondary headaches diagnostic criteria of the ICHD-3 beta". J Headache Pain 18 (1): 113. doi:10.1186/s10194-017-0819-x. PMID 29285571. 
  • Taga A, Manzoni GC, Russo M, Paglia MV, Torelli P (2017). "Childhood-Onset Cluster Headache: Observations From a Personal Case-Series and Review of the Literature". Headache. doi:10.1111/head.13244. PMID 29226466. 
  • S. Braun, K. Marquard, M. Schroth, H. Wörle, M. Eckenweiler, R. Korinthenberg, M. Blankenburg: Cluster Headache in Childhood and Adolescence: Two Case Reports. Neuropediatrics. 2016; 47 - P02-07. https://doi.org/10.1055/s-0036-1583633
  • Soee, AB.; Skov, L.; Skovgaard, LT.; Thomsen, LL. (Jul 2013). "Headache in children: Effectiveness of multidisciplinary treatment in a tertiary paediatric headache clinic.". Cephalalgia. doi:10.1177/0333102413490349. PMID 23847154. 
  • Roser, T.; Bonfert, M.; Ebinger, F.; Blankenburg, M.; Ertl-Wagner, B.; Heinen, F. (Feb 2013). "Primary versus secondary headache in children: a frequent diagnostic challenge in clinical routine.". Neuropediatrics 44 (1): 34-9. doi:10.1055/s-0032-1332743. PMID 23288699. 
  • Martens, D.; Oster, I.; Gottschlling, S.; Papanagiotou, P.; Ziegler, K.; Eymann, R.; Ong, MF.; Gortner, L.; et al. (July 2012). "Cerebral MRI and EEG studies in the initial management of pediatric headaches.". Swiss Med Wkly 142: w13625. doi:10.4414/smw.2012.13625. PMID 22782255.  - Free full text.
  • Arruda, MA.; Bonamico, L.; Stella, C.; Bordini, CA.; Bigal, ME. (Sep 2011). "Cluster headache in children and adolescents: Ten years of follow-up in three pediatric cases.". Cephalalgia. doi:10.1177/0333102411418015. PMID 21911413. 
  • Nelson, KB.; Richardson, AK.; He, J.; Lateef, TM.; Khoromi, S.; Merikangas, KR. (Apr 2010). "Headache and biomarkers predictive of vascular disease in a representative sample of US children.". Arch Pediatr Adolesc Med 164 (4): 358-62. doi:10.1001/archpediatrics.2010.17. PMID 20368489. 
  • Antonaci, F.; Alfei, E.; Piazza, F.; De Cillis, I.; Balottin, U. (Feb 2010). "Therapy-resistant cluster headache in childhood: case report and literature review.". Cephalalgia 30 (2): 233-8. doi:10.1111/j.1468-2982.2009.01883.x. PMID 19438914. 
  • Majumdar, A.; Ahmed, MA.; Benton, S. (Nov 2009). "Cluster headache in children--experience from a specialist headache clinic.". Eur J Paediatr Neurol 13 (6): 524-9. doi:10.1016/j.ejpn.2008.11.002. PMID 19109043. 
  • Gallai B, Mazzotta G, Floridi F, Mattioni A, Baldi A, Alberti A, Sarchielli P, Gallai V (Dec 2003). "Cluster headache in childhood and adolescence: one-year prevalence in an out-patient population". The Journal of Headache and Pain 4 (3): 132–137. doi:10.1007/s10194-003-0047-4. 
  • Garrido, C.; Tuna, A.; Ramos, S.; Temudo, T. (2001). "[Cluster headache in a 3 year old child].". Rev Neurol 33 (8): 732-5. PMID 11784969.  URL
  • McNabb, S.; Whitehouse, W. (Dec 1999). "Cluster headache-like disorder in childhood.". Arch Dis Child 81 (6): 511-2. PMID 10569970.  URL
  • Del Bene, E.; Poggioni, M. (1987). "Typical and atypical cluster headache in childhood.". Cephalalgia 7 Suppl 6: 128-30. PMID 3442802. 
  • Curless, RG. (Sep 1982). "Cluster headaches in childhood.". J Pediatr 101 (3): 393-5. PMID 7108660.  URL
  • Moll Harboe, K.; Midtgaard, H.; Wewer, V.; Cortes, D. (Sep 2012). "[Development of a perforated peptic ulcer in a child during high dose prednisolone treatment].". Ugeskr Laeger 174 (39): 2308-10. PMID 23006228. 

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 May A, Evers S, Goadsby PJ u. a.: European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache. Eur J Neurol 2023;30(10):2955–2979, PMID 37515405, doi:10.1111/ene.15956. Am 22.09.2026 im Volltext gelesen, S. 2959: „Because such cases are very rare and no data exist for a differentiated treatment of cluster headache in pregnancy or breast feeding, pediatric age group, or cluster headache with comorbid conditions, we refer to the current guideline in combination with related guidelines of best practice in these patient groups.“ Zusammenfassung (S. 2955): „For the acute treatment of cluster headache attacks, there is a strong recommendation for oxygen (100%) with a flow of at least 12 L/min over 15 min and 6 mg subcutaneous sumatriptan.“
  2. ↑ 2,0 2,1 Lambru G, Matharu M (2013). "Management of trigeminal autonomic cephalalgias in children and adolescents". Curr Pain Headache Rep 17 (4): 323. doi:10.1007/s11916-013-0323-1. PMID 23475698.  Übersichtsarbeit. Im Wortlaut: „When restlessness is present, it often manifests as thrashing around in children and can distract attention from the headache, thereby contributing to a delay in diagnosis. The frequency of cluster periods seems to be lower in childhood. Similarly, the duration of the single cluster period seems to be shorter.“ und „In terms of management of paediatric CH, oxygen has been used successfully in several paediatric CH patients, and given its good side-effect profile, it is considered the abortive agent of choice for paediatric CH. Verapamil is the preventative drug of choice in both episodic and chronic CH, though paediatric patients should be started on lower doses and titrated according to age.“ Am 22.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  3. ↑ Evers S, Kropp P, Pothmann R, Heinen F, Ebinger F (Dec 2008). "Therapie idiopathischer Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter - Revidierte Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)". Nervenheilkunde 27: 1127–1137.  DMKG: PDF-Datei (Fehler 403, geprüft am 22.09.2026) URL (Verlagsseite führt heute ins Leere, geprüft am 22.09.2026)
  4. ↑ AWMF-Leitlinienregister, Registernummer 062-004, am 22.09.2026 aufgerufen: „Es tut uns leid: Die von Ihnen gesuchte Leitlinie ist derzeit nicht verfügbar.“ Die frühere Fassung als S2k-Leitlinie „Therapie idiopathischer Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter“ liegt noch im Archiv des Registers (PDF-Datei).
  5. ↑ Gebrauchsinformationen Imigran® Nasal mite 10 mg, 13.12.2011 (RTF) — nicht mehr erreichbar (404), geprüft am 22.09.2026
  6. ↑ Gebrauchsinformationen AscoTop® Nasalspray, Dezember 2010 — nicht mehr erreichbar, geprüft am 22.09.2026
  7. ↑ Fachinformation Imigran Nasal mite 10 mg / Imigran Nasal 20 mg, Stand der Information August 2025; am 22.09.2026 gelesen, Abschnitte 4.1 und 4.2: „Imigran Nasal ist indiziert zur akuten Behandlung von Migräneanfällen mit oder ohne Aura.“ Zu Jugendlichen (12 bis 17 Jahre): „Die Verwendung von Sumatriptan bei Jugendlichen sollte nur nach Verschreibung durch einen Spezialisten oder einen Arzt mit großer Erfahrung in der Migränebehandlung und entsprechend lokaler Richtlinien erfolgen.“ Der Cluster-Kopfschmerz kommt in der Fachinformation nicht vor.
  8. ↑ Fachinformation AscoTop Nasal 5 mg/Dosis Nasenspray, Lösung, Stand der Information Juni 2023; am 22.09.2026 gelesen, Abschnitte 4.1 und 4.2: „AscoTop Nasal ist angezeigt bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 12 Jahren und älter zur Akutbehandlung von Migränekopfschmerzen mit oder ohne Aura und bei Erwachsenen zur Akutbehandlung von Cluster-Kopfschmerz.“ und „Die Anwendung von AscoTop Nasal bei Kindern unter 12 Jahren wird daher nicht empfohlen.“
  9. ↑ Fachinformation Imigran-Inject, Stand der Information Mai 2026; am 22.09.2026 gelesen, Abschnitte 4.1 und 4.2: „Akute Behandlung von Migräneanfällen mit und ohne Aura sowie Cluster-Kopfschmerz (Horton-Syndrom).“ und „Imigran-Inject wird für Kinder und Jugendliche nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.“
  10. ↑ Gemeinsamer Bundesausschuss: Beschluss über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie – Anlage VI: Verapamil zur Prophylaxe des Clusterkopfschmerzes, 16.08.2012 (PDF-Datei), Bundesanzeiger AT 24.10.2012 B3, in Kraft seit 25.10.2012; Verfahrensseite des G-BA. Einzelheiten und der heutige Stand auf der Seite Verapamil.
  11. ↑ Taga A, Manzoni GC, Russo M, Paglia MV, Torelli P (2018). "Childhood-Onset Cluster Headache: Observations From a Personal Case-Series and Review of the Literature". Headache 58 (3): 443–454. doi:10.1111/head.13244. PMID 29226466.  Im Wortlaut: „Of the overall 808 cases (585 men and 223 women, M:F ratio = 2.6), 38 patients (20 men and 18 women, M:F ratio = 1.1) had pediatric onset (PO). The diagnostic delay was significantly higher among cases with PO (21.2 ± 12.4 years, P < .0001).“ Berücksichtigt wurden Fälle mit Beginn bis zum 13. Lebensjahr. Am 22.09.2026 über Europe PMC geprüft.
  12. ↑ Mariani R, Capuano A, Torriero R u. a. (2014). "Cluster headache in childhood: case series from a pediatric headache center". J Child Neurol 29 (1): 62–65. doi:10.1177/0883073812470735. PMID 23307881.  Rückblickende Auswertung, elf Kinder. Im Wortlaut: „The mean age of cluster headache onset was 10 years (range: 5-16). All children had episodic cluster headache.“ und „Steroids showed a good clinical efficacy in interrupting cluster headache recurrence. As symptomatic drugs, acetaminophen as well as ibuprofen were ineffective“. Am 22.09.2026 über Europe PMC geprüft.


Diese Seiten sind von Nichtmedizinern geschrieben und ersetzen keinen Arztbesuch. Angaben können fehlerhaft oder veraltet sein – prüfen Sie Wichtiges in den genannten Quellen nach. Bitte beachten Sie die Hinweise zu Gesundheitsthemen und zum Datenschutz sowie unsere Arbeitsweise.