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Prüfdatum im Kasten „Auf einen Blick“
Kasten „Wie stark ist der Schmerz?“ (Vorlage:Schmerzstärke): wie Betroffene die Attacken bewerten, mit Verweis auf die Schmerzskala
 
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== Was in einer Attacke passiert ==
== Was in einer Attacke passiert ==
Eine Attacke ist ein starker bis sehr starker, einseitiger Schmerz um das Auge, über dem Auge oder an der Schläfe. Unbehandelt dauert sie eine Viertelstunde bis drei Stunden. Es kann eine Attacke jeden zweiten Tag sein oder bis zu acht am Tag.<ref name="ICHD31">[https://ichd-3.org/de/3-trigemino-autonome-kopfschmerzerkrankungentak/3-1-clusterkopfschmerz/ Internationale Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen, 3. Auflage (ICHD-3), deutsche Fassung: 3.1 Clusterkopfschmerz], am 23.09.2026 gelesen. Diagnostische Kriterien im Wortlaut: „Starke oder sehr starke einseitig orbital, supraorbital und/oder temporal lokalisierte Schmerzattacken, die unbehandelt 15 bis 180 Minuten anhalten“; „mindestens eines der folgenden Symptome oder Zeichen, jeweils ipsilateral zum Kopfschmerz“ (konjunktivale Injektion und/oder Lakrimation; nasale Kongestion und/oder Rhinorrhoe; Lidödem; Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes; Miosis und/oder Ptosis) oder „körperliche Unruhe oder Agitiertheit“; „Die Attackenfrequenz liegt zwischen 1 jeden zweiten Tag und 8 pro Tag“. Aus der Beschreibung: „Während der schlimmsten Attacken ist die Schmerzintensität unerträglich. Die Patienten sind in der Regel nicht in der Lage, sich hinzulegen und laufen charakteristischerweise umher.“; „Das Erkrankungsalter liegt meist zwischen 20 und 40 Jahren. Aus bisher nicht bekannten Gründen sind Männer dreimal häufiger betroffen als Frauen. Akute Attacken gehen mit einer Aktivierung des posterioren hypothalamischen Graus einher.“ Aus dem Kommentar: „Die Attacken treten üblicherweise in Serien auf, die Wochen oder Monate andauern (sogenannte Clusterepisoden). Dazwischen liegen Remissionszeiten, die meist Monate oder Jahre anhalten. Bei etwa 10% bis 15% der Patienten tritt jedoch ein 3.1.2 chronischer Clusterkopfschmerz ohne derartige Remissionen auf. In einer großen Serie von Verläufen konnte gezeigt werden, dass ein Viertel der Patienten lediglich eine Clusterepisode aufwies.“; „Während einer Clusterepisode des 3.1.1 episodischen Clusterkopfschmerzes und beim 3.1.2 chronischen Clusterkopfschmerz kommt es regelmäßig zu Attacken. Diese können durch Alkohol, Histamin oder Nitroglyzerin ausgelöst werden.“</ref> In den schlimmsten Attacken ist der Schmerz nach der internationalen Kopfschmerzklassifikation „unerträglich“.<ref name="ICHD31"/>
Eine Attacke ist ein starker bis sehr starker, einseitiger Schmerz um das Auge, über dem Auge oder an der Schläfe. Unbehandelt dauert sie eine Viertelstunde bis drei Stunden. Es kann eine Attacke jeden zweiten Tag sein oder bis zu acht am Tag.<ref name="ICHD31">[https://ichd-3.org/de/3-trigemino-autonome-kopfschmerzerkrankungentak/3-1-clusterkopfschmerz/ Internationale Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen, 3. Auflage (ICHD-3), deutsche Fassung: 3.1 Clusterkopfschmerz], am 23.09.2026 gelesen. Diagnostische Kriterien im Wortlaut: „Starke oder sehr starke einseitig orbital, supraorbital und/oder temporal lokalisierte Schmerzattacken, die unbehandelt 15 bis 180 Minuten anhalten“; „mindestens eines der folgenden Symptome oder Zeichen, jeweils ipsilateral zum Kopfschmerz“ (konjunktivale Injektion und/oder Lakrimation; nasale Kongestion und/oder Rhinorrhoe; Lidödem; Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes; Miosis und/oder Ptosis) oder „körperliche Unruhe oder Agitiertheit“; „Die Attackenfrequenz liegt zwischen 1 jeden zweiten Tag und 8 pro Tag“. Aus der Beschreibung: „Während der schlimmsten Attacken ist die Schmerzintensität unerträglich. Die Patienten sind in der Regel nicht in der Lage, sich hinzulegen und laufen charakteristischerweise umher.“; „Das Erkrankungsalter liegt meist zwischen 20 und 40 Jahren. Aus bisher nicht bekannten Gründen sind Männer dreimal häufiger betroffen als Frauen. Akute Attacken gehen mit einer Aktivierung des posterioren hypothalamischen Graus einher.“ Aus dem Kommentar: „Die Attacken treten üblicherweise in Serien auf, die Wochen oder Monate andauern (sogenannte Clusterepisoden). Dazwischen liegen Remissionszeiten, die meist Monate oder Jahre anhalten. Bei etwa 10% bis 15% der Patienten tritt jedoch ein 3.1.2 chronischer Clusterkopfschmerz ohne derartige Remissionen auf. In einer großen Serie von Verläufen konnte gezeigt werden, dass ein Viertel der Patienten lediglich eine Clusterepisode aufwies.“; „Während einer Clusterepisode des 3.1.1 episodischen Clusterkopfschmerzes und beim 3.1.2 chronischen Clusterkopfschmerz kommt es regelmäßig zu Attacken. Diese können durch Alkohol, Histamin oder Nitroglyzerin ausgelöst werden.“</ref> In den schlimmsten Attacken ist der Schmerz nach der internationalen Kopfschmerzklassifikation „unerträglich“.<ref name="ICHD31"/>
{{Schmerzstärke}}


Typisch ist die Unruhe: Betroffene können sich in der Regel nicht hinlegen und laufen umher.<ref name="ICHD31"/> Auf der Schmerzseite kann das Auge rot werden und tränen, die Nase laufen oder verstopft sein, das Lid anschwellen oder hängen und die Pupille enger werden; auch Schwitzen an Stirn und Gesicht kommt vor.<ref name="ICHD31"/> Das sieht beunruhigend aus, gehört aber zur Attacke.
Typisch ist die Unruhe: Betroffene können sich in der Regel nicht hinlegen und laufen umher.<ref name="ICHD31"/> Auf der Schmerzseite kann das Auge rot werden und tränen, die Nase laufen oder verstopft sein, das Lid anschwellen oder hängen und die Pupille enger werden; auch Schwitzen an Stirn und Gesicht kommt vor.<ref name="ICHD31"/> Das sieht beunruhigend aus, gehört aber zur Attacke.