Sinus Cavernosus: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:Gray571.gif|thumb|'''Sinus cavernosus:''' ''A. carotis interna'' (rot); ''Hirnnerven'' (gelb)]] | [[Bild:Gray571.gif|alt=Anatomischer Querschnitt, englisch beschriftet: im Sinus cavernosus die innere Halsschlagader (rot) und die Hirnnerven III, IV, V1, V2 und VI (gelb), darunter die Keilbeinhöhle.|thumb|'''Sinus cavernosus:''' ''A. carotis interna'' (rot); ''Hirnnerven'' (gelb)]] | ||
[[Bild:Gray570.gif|thumb|Lage des '''Sinus cavernosus''']] | [[Bild:Gray570.gif|alt=Anatomische Zeichnung der Schädelbasis von oben mit den venösen Blutleitern, englisch beschriftet; beidseits des Türkensattels der Sinus cavernosus.|thumb|Lage des '''Sinus cavernosus''']] | ||
Der '''Sinus cavernosus''' ist ein erweiterter Venenraum in der Hirnhaut (Dura mater) an der vorderen Schädelbasis, einige Zentimeter oberhalb und hinter der Augenhöhle ([[Orbita]]) gelegen. Durch ihn verlaufen die innere Halsschlagader (Arteria carotis interna) und der Nervus abducens; in seiner Wand ziehen der Nervus oculomotorius, der Nervus trochlearis, der Nervus ophthalmicus und der Nervus maxillaris.<ref name="WPSINUSCAV">[https://de.wikipedia.org/wiki/Sinus_cavernosus Wikipedia: Sinus cavernosus], am 23.09.2026 gelesen. Im Wortlaut: „Sinus cavernosus (von sinus, [lat.:] „Beutel“, „Tasche“, „Innerstes“, und cavus, lat.: „Höhle, Hohlraum“)“; „An der Wand des Sinus cavernosus verlaufen mehrere Hirnnerven: Nervus oculomotorius, Nervus trochlearis, Nervus ophthalmicus, Nervus maxillaris. Der Nervus abducens zieht durch den Sinus cavernosus.“; „Die Arteria carotis interna verläuft durch den Sinus cavernosus“.</ref> Der Sinus cavernosus ist rechts wie links vorhanden. | Der '''Sinus cavernosus''' ist ein erweiterter Venenraum in der Hirnhaut (Dura mater) an der vorderen Schädelbasis, einige Zentimeter oberhalb und hinter der Augenhöhle ([[Orbita]]) gelegen. Durch ihn verlaufen die innere Halsschlagader (Arteria carotis interna) und der Nervus abducens; in seiner Wand ziehen der Nervus oculomotorius, der Nervus trochlearis, der Nervus ophthalmicus und der Nervus maxillaris.<ref name="WPSINUSCAV">[https://de.wikipedia.org/wiki/Sinus_cavernosus Wikipedia: Sinus cavernosus], am 23.09.2026 gelesen. Im Wortlaut: „Sinus cavernosus (von sinus, [lat.:] „Beutel“, „Tasche“, „Innerstes“, und cavus, lat.: „Höhle, Hohlraum“)“; „An der Wand des Sinus cavernosus verlaufen mehrere Hirnnerven: Nervus oculomotorius, Nervus trochlearis, Nervus ophthalmicus, Nervus maxillaris. Der Nervus abducens zieht durch den Sinus cavernosus.“; „Die Arteria carotis interna verläuft durch den Sinus cavernosus“.</ref> Der Sinus cavernosus ist rechts wie links vorhanden. | ||
Aktuelle Version vom 25. September 2026, 14:25 Uhr


Der Sinus cavernosus ist ein erweiterter Venenraum in der Hirnhaut (Dura mater) an der vorderen Schädelbasis, einige Zentimeter oberhalb und hinter der Augenhöhle (Orbita) gelegen. Durch ihn verlaufen die innere Halsschlagader (Arteria carotis interna) und der Nervus abducens; in seiner Wand ziehen der Nervus oculomotorius, der Nervus trochlearis, der Nervus ophthalmicus und der Nervus maxillaris.[1] Der Sinus cavernosus ist rechts wie links vorhanden.
Nach der bisherigen Vermutung erweitert sich bei der Clusterattacke in dieser Region die innere Halsschlagader (Arteria carotis interna), die dadurch in dem umgebenden Nervengeflecht (Plexus Carotis) die Schmerzen auslöst. Durch die mitbetroffenen Nervenfasern, die in die zugehörige (ipsilaterale) Gesichtshälfte führen sind die Begleitsymptome wie Augentränen etc. erklärbar. Die angrenzenden Schädelknochen gewähren den erweiterten Gefäßen keine Ausweichmöglichkeit, was den Druck auf die Nerven und damit die Schmerzen verstärke. Nach heutigem Kenntnisstand ist die Gefäßerweiterung eine Folge der Schmerzen und nicht die Ursache.[2][3][4][5]
Als Ursache des Cluster-Kopfschmerzes ist der Hypothalamus in den Fokus der Wissenschaft gerückt.
Wie die Entstehung heute beschrieben wird
Eine Übersichtsarbeit von 2025 nennt als wichtigste bekannte Bausteine: die Aktivierung des trigemino-autonomen Systems mit der Freisetzung mehrerer Botenstoffe (Neuropeptide), die Beteiligung des Hypothalamus an der Steuerung des Tagesrhythmus, genetische Varianten (Cluster-Kopfschmerz und Genetik) und das mesolimbische System (ein Netzwerk im Gehirn, das unter anderem an Belohnung und Motivation beteiligt ist). Insgesamt sei die Entstehung vielschichtig und noch nicht vollständig verstanden.[6] Die Rolle des Sinus cavernosus wird in dieser Zusammenfassung nicht eigens genannt. Mehr zu den Ursachen: Cluster-Kopfschmerz Ursachen.
Literatur
Externe Links
Einzelnachweise
- ↑ Wikipedia: Sinus cavernosus, am 23.09.2026 gelesen. Im Wortlaut: „Sinus cavernosus (von sinus, [lat.:] „Beutel“, „Tasche“, „Innerstes“, und cavus, lat.: „Höhle, Hohlraum“)“; „An der Wand des Sinus cavernosus verlaufen mehrere Hirnnerven: Nervus oculomotorius, Nervus trochlearis, Nervus ophthalmicus, Nervus maxillaris. Der Nervus abducens zieht durch den Sinus cavernosus.“; „Die Arteria carotis interna verläuft durch den Sinus cavernosus“.
- ↑ May A, Kaube H, Büchel C, Eichten C, Rijntjes M, Jüptner M, Weiller C, Diener HC.: Experimental cranial pain elicited by capsaicin: a PET study. Pain. 1998 Jan; 74(1): 61-6. PMID 9514561, DOI.
- ↑ May A, Büchel C, Turner R, Goadsby PJ.: Magnetic resonance angiography in facial and other pain: neurovascular mechanisms of trigeminal sensation. J Cereb Blood Flow Metab. 2001 Oct; 21(10): 1171-6. PMID 11598494, DOI – Free full text.
- ↑ May A.: Das trigeminovaskuläre System des Menschen. Zerebraler Blutfluss, funktionelle Bildgebung und primäre Kopfschmerzen. Nervenarzt. 2003 Dec; 74(12): 1067-77. Review. PMID 14647907, DOI.
- ↑ May A, Evers S, Straube A, Pfaffenrath V, Diener HC (June 2005). "Therapie und Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerzen und anderen trigemino-autonomen Kopfschmerzen. Überarbeitete Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft". Schmerz 19 (3): 225–41. doi:. PMID 15887001. DMKG: PDF-Datei
- ↑ Coppola G, Arruda MA, Ashina M u. a. (2025). "Hallmarks of primary headache: part 3 – cluster headache". J Headache Pain 26 (1): 196. doi:. PMID 41039211. Frei lesbar (PMC12490097). Im Wortlaut: „Key pathogenic characteristics include the activation of the trigeminal-autonomic system with the release of several neuropeptides, the involvement of the hypothalamus in regulating the circadian rhythm, genetic variants, and the mesolimbic system.“; „CH is characterised by a complex, multifactorial, pathophysiology that is still not fully understood.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
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