Angehörige: Unterschied zwischen den Versionen

Häufige Fragen als Karten (besser lesbar, auch mobil); Doppelung unter „Raum lassen“ entfernt (Hör- und Rufweite sowie Hinlegen stehen schon in den Kästen); Anker zum Brief an die Überschrift „Wie ist Ihr Freund betroffen?“ angepasst; Anführungszeichen im NICE-Beleg
Markierungen: Mobile Bearbeitung Mobile Web-Bearbeitung
Nach unabhängiger Gegenprüfung: Diagnoseverzögerung genauer wiedergegeben (Van Obberghen 2025: Daten bis in die 1960er, Rückgang auch seit 2000); „Raum lassen“ ausdrücklich nur während der Attacke, mit Verweis auf den Kasten „Sofort Notruf 112“
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„Wenn eine Attacke zuschlägt, kann niemand etwas tun, wenn nicht der Betroffene um Hilfe bittet. Das Beste ist, Abstand zu halten. Hinterher kann ein ruhiges Gespräch eine gute Idee sein.“<br /><small>Aus dem [[Hinweise für Angehörige, Freunde und Kollegen#Was können Sie tun, um zu helfen?|Brief von Simon Bower]]</small>
„Wenn eine Attacke zuschlägt, kann niemand etwas tun, wenn nicht der Betroffene um Hilfe bittet. Das Beste ist, Abstand zu halten. Hinterher kann ein ruhiges Gespräch eine gute Idee sein.“<br /><small>Aus dem [[Hinweise für Angehörige, Freunde und Kollegen#Was können Sie tun, um zu helfen?|Brief von Simon Bower]]</small>
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Konkret heißt das: keine Fragen, keine Ratschläge und keine Diskussion, solange nicht um Hilfe gebeten wird.
Konkret heißt das: während der Attacke keine Fragen, keine Ratschläge und keine Diskussion, solange nicht um Hilfe gebeten wird. Zeigt sich ein Warnzeichen, gilt der Kasten [[#Wann Sie Hilfe rufen sollten|„Sofort Notruf 112“]].


'''Beobachten und festhalten'''
'''Beobachten und festhalten'''
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== Beim Arzt unterstützen ==
== Beim Arzt unterstützen ==
Bis zur richtigen Diagnose vergingen, gemittelt über Studien seit den 1960er-Jahren, gut zehn Jahre; die Wartezeit ist seitdem kürzer geworden. Sichtbare Begleitzeichen wie das tränende Auge gingen mit einer kürzeren Wartezeit einher, nächtliche Attacken mit einer längeren.<ref name="DELAY2025">{{cite journal |author=Van Obberghen EK, Fabre R, Lanteri-Minet M |title=Cluster headache diagnostic delay and its predictors: a systematic review with a meta-analysis |journal=J Headache Pain |volume=26 |issue=1 |pages=71 |year=2025 |pmid=40205372 |doi=10.1186/s10194-025-02001-7}} Im Wortlaut: „These selected studies included a total of 8654 subjects“; „Meta-analysis estimated the overall CH diagnostic delay at 10,43 years (95% CI [9.09; 11.77]) with a reduction in the CH diagnostic delay over time since the sixties“; „Autonomic symptoms were associated with a decrease in the delay of diagnosis, whereas lower age of CH onset, alternating attack side and nocturnal headaches were associated with an increase in the delay of diagnosis.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft. Weiter: „and the continuation of such a reduction every decade since 2000“; „This systematic review including meta-analysis confirms an important unmet need in terms of CH diagnosis.“</ref> Angehörige sehen oft genau das, was in der Sprechstunde fehlt: die Attacke in der Nacht und das Auge dabei.
Bis zur richtigen Diagnose vergingen im Durchschnitt gut zehn Jahre. Das zeigt eine Auswertung von 2025, deren Daten bis in die 1960er-Jahre zurückreichen; die Wartezeit ist über die Jahrzehnte kürzer geworden und sinkt auch seit 2000 weiter. Sichtbare Begleitzeichen wie das tränende Auge gingen mit einer kürzeren Wartezeit einher, nächtliche Attacken mit einer längeren.<ref name="DELAY2025">{{cite journal |author=Van Obberghen EK, Fabre R, Lanteri-Minet M |title=Cluster headache diagnostic delay and its predictors: a systematic review with a meta-analysis |journal=J Headache Pain |volume=26 |issue=1 |pages=71 |year=2025 |pmid=40205372 |doi=10.1186/s10194-025-02001-7}} Im Wortlaut: „These selected studies included a total of 8654 subjects“; „Meta-analysis estimated the overall CH diagnostic delay at 10,43 years (95% CI [9.09; 11.77]) with a reduction in the CH diagnostic delay over time since the sixties“; „Autonomic symptoms were associated with a decrease in the delay of diagnosis, whereas lower age of CH onset, alternating attack side and nocturnal headaches were associated with an increase in the delay of diagnosis.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft. Weiter: „and the continuation of such a reduction every decade since 2000“; „This systematic review including meta-analysis confirms an important unmet need in terms of CH diagnosis.“</ref> Angehörige sehen oft genau das, was in der Sprechstunde fehlt: die Attacke in der Nacht und das Auge dabei.
* Ein Video oder Foto einer Attacke mitbringen.<ref name="KIEL"/>
* Ein Video oder Foto einer Attacke mitbringen.<ref name="KIEL"/>
* Den Kopfschmerzkalender mitbringen.<ref name="DMKGKAL"/>
* Den Kopfschmerzkalender mitbringen.<ref name="DMKGKAL"/>