Sinus Cavernosus: Unterschied zwischen den Versionen
Cezary (Diskussion | Beiträge) Formulierung nur mit Angaben aus der Quelle |
Cezary (Diskussion | Beiträge) Stand-Vermerke entfernt (alte Stände nicht kommentieren; früherer Wortlaut in der Versionsgeschichte): Überschrift ohne „Stand 2026“, Vermerk „Ergänzt am … / Text oben bleibt stehen“ gestrichen, interne Verweise angepasst. Inhalt und Belege unverändert. |
||
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
Als Ursache des Cluster-Kopfschmerzes ist der [[Hypothalamus]] in den Fokus der Wissenschaft gerückt. | Als Ursache des Cluster-Kopfschmerzes ist der [[Hypothalamus]] in den Fokus der Wissenschaft gerückt. | ||
== | == Wie die Entstehung heute beschrieben wird == | ||
Eine Übersichtsarbeit von 2025 nennt als wichtigste bekannte Bausteine: die Aktivierung des trigemino-autonomen Systems mit der Freisetzung mehrerer Botenstoffe (Neuropeptide), die Beteiligung des [[Hypothalamus]] an der Steuerung des Tagesrhythmus, genetische Varianten ([[Cluster-Kopfschmerz und Genetik]]) und das mesolimbische System (ein Netzwerk im Gehirn, das unter anderem an Belohnung und Motivation beteiligt ist). Insgesamt sei die Entstehung vielschichtig und noch nicht vollständig verstanden.<ref name="COPPOLA2025">{{cite journal |author=Coppola G, Arruda MA, Ashina M u. a. |title=Hallmarks of primary headache: part 3 – cluster headache |journal=J Headache Pain |volume=26 |issue=1 |pages=196 |year=2025 |pmid=41039211 |doi=10.1186/s10194-025-02145-6}} Frei lesbar (PMC12490097). Im Wortlaut: „Key pathogenic characteristics include the activation of the trigeminal-autonomic system with the release of several neuropeptides, the involvement of the hypothalamus in regulating the circadian rhythm, genetic variants, and the mesolimbic system.“; „CH is characterised by a complex, multifactorial, pathophysiology that is still not fully understood.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.</ref> Die Rolle des Sinus cavernosus wird in dieser Zusammenfassung nicht eigens genannt. Mehr zu den Ursachen: [[Cluster-Kopfschmerz Ursachen]]. | Eine Übersichtsarbeit von 2025 nennt als wichtigste bekannte Bausteine: die Aktivierung des trigemino-autonomen Systems mit der Freisetzung mehrerer Botenstoffe (Neuropeptide), die Beteiligung des [[Hypothalamus]] an der Steuerung des Tagesrhythmus, genetische Varianten ([[Cluster-Kopfschmerz und Genetik]]) und das mesolimbische System (ein Netzwerk im Gehirn, das unter anderem an Belohnung und Motivation beteiligt ist). Insgesamt sei die Entstehung vielschichtig und noch nicht vollständig verstanden.<ref name="COPPOLA2025">{{cite journal |author=Coppola G, Arruda MA, Ashina M u. a. |title=Hallmarks of primary headache: part 3 – cluster headache |journal=J Headache Pain |volume=26 |issue=1 |pages=196 |year=2025 |pmid=41039211 |doi=10.1186/s10194-025-02145-6}} Frei lesbar (PMC12490097). Im Wortlaut: „Key pathogenic characteristics include the activation of the trigeminal-autonomic system with the release of several neuropeptides, the involvement of the hypothalamus in regulating the circadian rhythm, genetic variants, and the mesolimbic system.“; „CH is characterised by a complex, multifactorial, pathophysiology that is still not fully understood.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.</ref> Die Rolle des Sinus cavernosus wird in dieser Zusammenfassung nicht eigens genannt. Mehr zu den Ursachen: [[Cluster-Kopfschmerz Ursachen]]. | ||
Version vom 23. September 2026, 20:12 Uhr


Der Sinus cavernosus ist ein erweiterter Venenraum in der Hirnhaut (Dura mater) an der vorderen Schädelbasis, einige Zentimeter oberhalb und hinter der Augenhöhle (Orbita) gelegen. Die "Gekrümmte Höhle" oder auch Felsenbeinhöhle wird von arteriellen und venösen Blutgefäßen und Nerven durchzogen, die in zahlreiche Nervenfasern einmünden. Ist rechts wie links vorhanden.
Nach der bisherigen Vermutung erweitert sich bei der Clusterattacke in dieser Region die obere Halsschlagader (Arteria carotis interna), die dadurch in dem umgebenden Nervengeflecht (Plexus Carotis) die Schmerzen auslöst. Durch die mitbetroffenen Nervenfasern, die in die zugehörige (ipsilaterale) Gesichtshälfte führen sind die Begleitsymptome wie Augentränen etc. erklärbar. Die angrenzenden Schädelknochen gewähren den erweiterten Gefäßen keine Ausweichmöglichkeit, was den Druck auf die Nerven und damit die Schmerzen verstärke. Nach heutigem Kenntnisstand ist die Gefäßerweiterung eine Folge der Schmerzen und nicht die Ursache.[1][2][3][4]
Als Ursache des Cluster-Kopfschmerzes ist der Hypothalamus in den Fokus der Wissenschaft gerückt.
Wie die Entstehung heute beschrieben wird
Eine Übersichtsarbeit von 2025 nennt als wichtigste bekannte Bausteine: die Aktivierung des trigemino-autonomen Systems mit der Freisetzung mehrerer Botenstoffe (Neuropeptide), die Beteiligung des Hypothalamus an der Steuerung des Tagesrhythmus, genetische Varianten (Cluster-Kopfschmerz und Genetik) und das mesolimbische System (ein Netzwerk im Gehirn, das unter anderem an Belohnung und Motivation beteiligt ist). Insgesamt sei die Entstehung vielschichtig und noch nicht vollständig verstanden.[5] Die Rolle des Sinus cavernosus wird in dieser Zusammenfassung nicht eigens genannt. Mehr zu den Ursachen: Cluster-Kopfschmerz Ursachen.
Literatur
Externe Links
Einzelnachweise
- ↑ May A, Kaube H, Büchel C, Eichten C, Rijntjes M, Jüptner M, Weiller C, Diener HC.: Experimental cranial pain elicited by capsaicin: a PET study. Pain. 1998 Jan; 74(1): 61-6. PMID 9514561, DOI.
- ↑ May A, Büchel C, Turner R, Goadsby PJ.: Magnetic resonance angiography in facial and other pain: neurovascular mechanisms of trigeminal sensation. J Cereb Blood Flow Metab. 2001 Oct; 21(10): 1171-6. PMID 11598494, DOI – Free full text.
- ↑ May A.: Das trigeminovaskuläre System des Menschen. Zerebraler Blutfluss, funktionelle Bildgebung und primäre Kopfschmerzen. Nervenarzt. 2003 Dec; 74(12): 1067-77. Review. PMID 14647907, DOI.
- ↑ May A, Evers S, Straube A, Pfaffenrath V, Diener HC (June 2005). "Therapie und Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerzen und anderen trigemino-autonomen Kopfschmerzen. Überarbeitete Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft". Schmerz 19 (3): 225–41. doi:. PMID 15887001. DMKG: PDF-Datei
- ↑ Coppola G, Arruda MA, Ashina M u. a. (2025). "Hallmarks of primary headache: part 3 – cluster headache". J Headache Pain 26 (1): 196. doi:. PMID 41039211. Frei lesbar (PMC12490097). Im Wortlaut: „Key pathogenic characteristics include the activation of the trigeminal-autonomic system with the release of several neuropeptides, the involvement of the hypothalamus in regulating the circadian rhythm, genetic variants, and the mesolimbic system.“; „CH is characterised by a complex, multifactorial, pathophysiology that is still not fully understood.“ Am 23.09.2026 über Europe PMC geprüft.
Diese Seiten sind von Nichtmedizinern geschrieben und ersetzen keinen Arztbesuch. Angaben können fehlerhaft oder veraltet sein – prüfen Sie Wichtiges in den genannten Quellen nach. Bitte beachten Sie die Hinweise zu Gesundheitsthemen und zum Datenschutz sowie unsere Arbeitsweise.