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Vorbeugung / Prophylaxe mit Triptantabletten
21.05.2014, 15:54, (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.05.2014, 15:55 von Stephan.)
#10
RE: Triptantabletten als Vorbeugung
Zitat:Hallo,

das zeichnet sich bei mir ähnlich ab. Wenn ich um 22 Uhr 2.5 mg nehme, wache um 6 Uhr mit einer Attacke auf, bei der Einnahme um 23 Uhr werde ich um 7 Uhr geweckt. Also scheint nach 7 Stunden der Pegel zu gering zu sein. Natürlich ist 7 Stunden schlafen ein paradiesischer Zustand...

Ironischerweise bin ich allerdings Tagsüber trotz durchschlafen müder als ich es bin, wenn ich alle 2 Stunden geweckt werde. Das Naratriptan schafft es, mich um 16 Uhr zwischen tobenden Kindern einschlafen zu lassen. Möglicherweise muß ich mich auch erst an diese neuen Tabletten gewöhnen, heute nach 6 Tagen ging es schon viel besser. Geht es jemandem ähnlich, machen Triptane müde?

Andererseits ist es vielleicht eine absurde Frage, wenn man mehrere Wochen nicht richtig schläft kann man ja mal müde sein ;-)

Zitat:von Müdigkeit habe ich während der Einnahme von dreimal 2,5mg Frovatriptan pro Tag nichts gemerkt. Eigentlich fühlte ich mich etwas fitter als sonst und auf jeden Fall besser als mit den nächtlichen Attacken.

Was mich chronisch müde macht, das ist das Verapamil.

Hier noch was zur Info, vom Live Chat mit Prof. Dr. H. Göbel gestern Abend :
Zitat:

Friedrich sagte vor 23 Stunden und 14 Minuten:

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Göbel,

einige vom Cluster-Kopfschmerz Betroffene, darunter auch ich, haben mit lange wirksamen Triptanen wie Eletriptan, Frovatriptan oder Naratriptan zur (ggf. zusätzlichen) vorbeugenden Behandlung gute Erfahrungen gemacht. Spricht etwas dagegen, diese Medikamente über einen längeren Zeitraum, z.B. über mehrere Monate vorbeugend einzunehmen?



Hartmut Göbel sagte vor 21 Stunden und 57 Minuten:

Die Hersteller können und dürfen diese Anwendung nicht empfehlen. Es gibt dazu weder Daten zur Verträglichkeit noch zur Sicherheit. Eine solche Entscheidung kann also nur im Einzelfall und eigener Verantwortung gefällt werden. Es ist seit langem bekannt, dass 5-HT1-Agonisten wirksam sind, früher hat man unselektive Ergotalkaloide verwendet. Problem dabei ist die dauernde gefäßverengende Wirkung. Die Therapie ist gegen Cluster nach aller Erfahrung gut wirksam, eignet sich aber grundsätzlich nicht für die Dauertherapie. Nur in selten Ausnahefällen kann von dieser Regel abgewichen werden.

Quelle: netz.schmerzklinik.de


Zitat:Hallo,

ich habe Naratriptan 2,5 mg von Ratiopharm verschrieben bekommen.

Der Wirkeintritt ist bei mir deutlich später und die Wirkung deutlich schlechter als bei Formigran von Glaxo. Ein Totalausfall war auch dabei.
Auch 1A-Pharma hab ich probiert - auch schlechter.

Ich muss dazu sagen, dass ich Naratriptan und Frovatriptan während dieser Episode immer 1 Std. vor körperlicher Anstrengung, die bei mir anscheinend triggert, nehme.

Formigran und Allegro hab ich 15x genommen, Naratriptan von Ratiopharm 3x und von 1A-Pharma 4x.

Oder alles Placebo?

Zitat:der maximale Plasmaspiegel ist bei Frovatriptan erst nach ca. 2-4 Stunden erreicht, bei Naratriptan nach 2-3 Stunden. Übersicht hier: http://www.ck-wissen.de/ckwiki/index.php...9Cbersicht

Genauere Daten und deren Streubereiche hier, Tabelle 1: www.springerlink.com - Free full text.

Also vielleicht besser schon 2-3 Stunden vor der körperlichen Anstrengung die Tablette nehmen?


Nachrichten in diesem Thema
RE: Tritantabletten als Vorbeugung - von z80 - 28.01.2014, 14:55
RE: Triptantabletten als Vorbeugung - von Stephan - 21.05.2014, 15:54

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