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Dieses Forum ist ein Archiv Die 472 Themen aus den Jahren 2014 bis 2026 bleiben lesbar, neue Beiträge sind nicht mehr möglich. Ältere Beiträge entsprechen nicht unbedingt dem heutigen Wissensstand, besonders bei Medikamenten und Dosierungen. Den aktuellen Stand zu Behandlung und Alltag finden Sie im CK-Wissen-Wiki. Austausch mit anderen Betroffenen gibt es heute bei den Selbsthilfegruppen und in den großen Facebook-Gruppen zum Cluster-Kopfschmerz.

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Cluster in abgeschwächter Form
28.01.2017, 15:21,
#11
RE: Cluster in abgeschwächter Form
Zitat:Dass sich die Attacken nachts häufen, kenne ich hingegen nur als Nebenwirkung von Sauerstoff, bei Imigran habe ich garantiert den Rest der Nacht Ruhe.

Bei nächtlichen Attacken ist es bei mir so, daß wenn ich sie mit O² überhaupt kupieren kann, sie nach 10 Minuten wieder kommen.
Bei Attacken tagsüber wirkt O² besser.

Daß die Attacken nach der Behandlung mit Sumatriptan injekt schnell wieder kommen, liegt bei mir offensichtlich daran, daß mein Cluster dann sehr potent ist.
Wenn er weniger potent ist und ich nur eine nächtliche Attacke habe, tritt dieser Rebound nach Sumatriptan injekt nicht auf.

Wie auweh habe ich von den Triptanen trotz jahrelanger täglicher mehrfacher Anwendung keine spürbaren Nebenwirkungen.
Triptane gelten oft als "Hammermedikamente" weil sie meist sehr gut wirken, allerdings wirken sie deshalb so gut, weil sie spezifisch bei CK und Migräne wirksam sind. Bei anderen Schmerzen sind sie unwirksam.

Meine Verapamildosis liegt seit Jahren bei 960 mg täglich, aktuell gemessen:
Blutdruck: 124/78
Puls: 67
Alles Gute und viel schmerzfreie Zeit!

Harald Rupp

29.01.2017, 13:07,
#12
RE: Cluster in abgeschwächter Form
Tatsächlich ist der Schmerz an den Wangenknochen kein Grundschmerz im eigentlichen Sinne, wie ich ihn aus früheren Episoden kenne. Eher verhält es sich so, dass der Schmerz dort zu regelmäßigen Zeiten auftritt für 30 - 45 Minuten. Wird der Schmerz stärker, zieht er bis ins Auge. Dann aber wiederum fühlt es sich so an, als wäre der Punkt im/hinter dem Auge das Schmerzzentrum. Gibt es denn Möglichkeiten, etwas gegen die Begleitsymptome zu tun? Oder würde eine Höherdosierungvon Verapamil schon reichen? Oder ist das einfach so?

Nächtlich ist Sauerstoff schwierig, da man quasi auf dem Höhepunkt einer Attacke aus dem Schlaf gerissen wird, während man tagsüber O² zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt der Attacke anwendet. Vielleicht liegt hier die Kausalität.

Ich finde es bemerkenswert, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind und wie unterschiedlich verschiedene Medikamente wirken. Was mir Mut und gleichzeitig auch Angst macht, ist wohl die Tatsache, dass in meinem Fall alles drin ist, von "ist morgen vorbei" bis "geht nie wieder weg" ...
29.01.2017, 13:32,
#13
RE: Cluster in abgeschwächter Form
Zitat:Eher verhält es sich so, dass der Schmerz dort zu regelmäßigen Zeiten auftritt für 30 - 45 Minuten. Wird der Schmerz stärker, zieht er bis ins Auge.

Möglicherweise sind das grundsätzlich schwächere Attacken, evtl. auch abgeschwächt durch Verapamil?
Ob eine höhere Verapamildosis die verhindert oder weiter abschwächt, wäre auszuprobieren.


Zitat:Gibt es denn Möglichkeiten, etwas gegen die Begleitsymptome zu tun? Oder würde eine Höherdosierungvon Verapamil schon reichen?
Meinst Du mit den Begleitsymptomen das tränende Auge, laufende Nase usw.?
Alles Gute und viel schmerzfreie Zeit!

Harald Rupp

29.01.2017, 13:38,
#14
RE: Cluster in abgeschwächter Form
(29.01.2017, 13:32)H Rupp - Nürnber schrieb:
Zitat:Gibt es denn Möglichkeiten, etwas gegen die Begleitsymptome zu tun? Oder würde eine Höherdosierungvon Verapamil schon reichen?
Meinst Du mit den Begleitsymptomen das tränende Auge, laufende Nase usw.?

In meinem Fall das chronische Horner-Syndrom, ja. Die verschwanden ja mit früheren Sauerstoff- oder Triptanbehandlungen mit dem Schmerz.
29.01.2017, 15:28,
#15
RE: Cluster in abgeschwächter Form
Ob das mit einer Erhöhung von Verapamil weggeht, wäre auszuprobieren.
Alles Gute und viel schmerzfreie Zeit!

Harald Rupp

04.02.2017, 09:37,
#16
RE: Cluster in abgeschwächter Form
Ich habe mit meinem Arzt abgestimmt, dass wir die Dosis von Verapamil aus im Grunde optischen Gründen nicht erhöhen werden. Der Schmerz bleibt ja auch auf einem recht niedrigen Niveau, außer um elf Uhr abends, da hilft noch Sauerstoff.

Ich möchte an dieser Stelle euch "Danke" sagen. Dank eurer Hilfe konnte damals die Diagnose zügiger gestellt werden, und ich konnte meinem überfordertertem Hausarzt sagen wo ich hin muss. Ich vermute, dass es vielen hier ähnlich geht. Und dafür reicht ein "Danke schön" eigentlich nicht aus Smile
04.02.2017, 10:20,
#17
RE: Cluster in abgeschwächter Form
(04.02.2017, 09:37)Geroell schrieb: ..... dass wir die Dosis von Verapamil aus im Grunde optischen Gründen nicht erhöhen werden.

Moin,
kannst mir das ein bisschen genauer erklären.
05.02.2017, 09:29,
#18
RE: Cluster in abgeschwächter Form
Moin Auweh,

es ging hier im Kontext darum, dass ich seit zwei Wochen ein hängendes Augelid habe, dass auch zwischen der Attacken, also quasi chronisch, da ist. Harald erwägte, dass dies durch eine Erhöhung der Verapamil-Dosis weggehen würde. Deswegen spreche ich von optischen Gründen Smile
05.02.2017, 10:36,
#19
RE: Cluster in abgeschwächter Form
Auch einen guten Morgen,
als Laie sehe ich das wie HR. Wenn mein Lied mal hängt, dann nur bei einer Mega-Attacke. Ansonsten sieht man nix. Und ehrlich gesagt ist mir das Optische eher egal, Hauptsache der Schmerz hält sich in Grenzen. Deshalb bin ich der Meinung Vera unter 240mg ist nicht hilfreich.

LG auweh




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