Bericht Friedrich: Unterschied zwischen den Versionen
Cezary (Diskussion | Beiträge) Themenkategorie ergänzt: Leben mit Cluster-Kopfschmerz |
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Beruflich bin ich „normal“ gestresst, manchmal mehr, manchmal weniger. Meine Arbeit macht mir Spaß! Privat hatten wir 1999 eine Ehekrise. Meine geliebte Frau und ich hatten irgendwann vermutet, dass die Kopfschmerzen vielleicht auch von dieser psychischen Belastung gekommen sein könnten. Unsere Ehe ist inzwischen längst wieder „im Lot“. Ein paar Wochen nachdem die Kopfschmerzen weg waren, mal wieder Bronchitis. Und das im schönen, sonnigen August 1999. Im Dezember 1999 wieder Bronchitis. | Beruflich bin ich „normal“ gestresst, manchmal mehr, manchmal weniger. Meine Arbeit macht mir Spaß! Privat hatten wir 1999 eine Ehekrise. Meine geliebte Frau und ich hatten irgendwann vermutet, dass die Kopfschmerzen vielleicht auch von dieser psychischen Belastung gekommen sein könnten. Unsere Ehe ist inzwischen längst wieder „im Lot“. Ein paar Wochen nachdem die Kopfschmerzen weg waren, mal wieder Bronchitis. Und das im schönen, sonnigen August 1999. Im Dezember 1999 wieder Bronchitis. | ||
September 2000, Urlaub im wunderschönen Griechenland. (Nein, nicht Samos Wolfgang, Chalkidiki, Sithonia !) Nach ein paar Tagen schwimmen und Schnorcheltauchen nachts Ohrenschmerzen, auf der rechten Seite. Aufgestanden, Zigarette geraucht, Schmerzen gingen nach einer Weile weg. Tagsüber keine oder nur geringe Schmerzen. Die Ohrenschmerzen haben mich mehrere Nächte hintereinander aus dem Schlaf geholt und reichten von der Schläfe bis in den Nacken. Bin dann zu Arzt gegangen, er hat mir Tropfen gegeben, die ich dreimal täglich in das Ohr träufeln sollte. Und ich sollte nach drei Tagen wiederkommen. Da wurde mir dann das rechte Ohr ausgespült, mit einer dicken Spritze und viel warmen Wasser. Ich wusste nicht, dass man soviel Dreck im Ohr haben kann, wie da raus kam. Diese Methode hatte ich zum letzten Mal als Kind erlebt. Geholfen hat das ganze nichts, ich habe weiter Ohrentropfen bekommen, aber die Schmerzen blieben, diese kamen fast jede Nacht einmal wieder. | September 2000, Urlaub im wunderschönen Griechenland. (Nein, nicht Samos Wolfgang, Chalkidiki, Sithonia !) Nach ein paar Tagen schwimmen und Schnorcheltauchen nachts Ohrenschmerzen, auf der rechten Seite. Aufgestanden, Zigarette geraucht, Schmerzen gingen nach einer Weile weg. Tagsüber keine oder nur geringe Schmerzen. Die Ohrenschmerzen haben mich mehrere Nächte hintereinander aus dem Schlaf geholt und reichten von der Schläfe bis in den Nacken. | ||
Bin dann zu Arzt gegangen, er hat mir Tropfen gegeben, die ich dreimal täglich in das Ohr träufeln sollte. Und ich sollte nach drei Tagen wiederkommen. Da wurde mir dann das rechte Ohr ausgespült, mit einer dicken Spritze und viel warmen Wasser. Ich wusste nicht, dass man soviel Dreck im Ohr haben kann, wie da raus kam. Diese Methode hatte ich zum letzten Mal als Kind erlebt. Geholfen hat das ganze nichts, ich habe weiter Ohrentropfen bekommen, aber die Schmerzen blieben, diese kamen fast jede Nacht einmal wieder. | |||
Wieder Zuhause in Deutschland bin ich dann hier zum Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO), nach seinem Befund war alles in Ordnung, der griechische Kollege hatte gute Arbeit gemacht. Die nächtlichen Schmerzen kamen aber immer noch und beschränkten sich nicht nur auf das Ohr. Betroffen war immer die rechte Kopfhälfte von Schläfe/Auge bis in den Nacken. November 2000 Bronchitis. | Wieder Zuhause in Deutschland bin ich dann hier zum Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO), nach seinem Befund war alles in Ordnung, der griechische Kollege hatte gute Arbeit gemacht. Die nächtlichen Schmerzen kamen aber immer noch und beschränkten sich nicht nur auf das Ohr. Betroffen war immer die rechte Kopfhälfte von Schläfe/Auge bis in den Nacken. November 2000 Bronchitis. | ||
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Ein solches Schnupfennasenspray hatte ich während meiner häufigen Atemwegserkrankungen so gut wie nie benutzt. Bekanntlich kann man davon ja abhängig werden. Ich habe sowieso eine Abneigung gegen Medikamente, wegen der „Risiken und Nebenwirkungen“. | Ein solches Schnupfennasenspray hatte ich während meiner häufigen Atemwegserkrankungen so gut wie nie benutzt. Bekanntlich kann man davon ja abhängig werden. Ich habe sowieso eine Abneigung gegen Medikamente, wegen der „Risiken und Nebenwirkungen“. | ||
Gegen die nächtlichen Schmerzen entwickelte sich mit der Zeit die folgende „Behandlungsweise“: Wenn der Schmerz mich weckt: SOFORT aufstehen. Jeder Versuch Liegenzubleiben und Weiterzuschlafen macht alles nur noch schlimmer. Ins Bad, ein Stoß Nasenspray in jedes Nasenloch. Dann in den Hobbykeller, für die Dauer einer Zigarette, das Nasenspray muss einwirken. Tatsächlich vermute ich auch, dass das Nasenspray ohne die Zigarette nicht oder wesentlich schlechter wirkt. Massieren, siehe oben. Kopf kreisen lassen, entspannen, tief durchatmen. Ich laufe nicht viel rum, dazu ist der Keller zu klein, aber ich bleibe in Bewegung. Der Schmerz wird stärker, reicht vom Auge bis zum rechten I.S.E.K. Das rechte Innenohr schmerzt ebenfalls, manchmal der Bereich der Kieferhöhle. Ein glühender Speer mit Widerhaken. Voodoo. Manchmal möchte ich die Bohrmaschine nehmen und den Kopf aufbohren, damit der Schmerz nachlässt. Das habe ich aber nie ausprobiert. | Gegen die nächtlichen Schmerzen entwickelte sich mit der Zeit die folgende „Behandlungsweise“: Wenn der Schmerz mich weckt: SOFORT aufstehen. Jeder Versuch Liegenzubleiben und Weiterzuschlafen macht alles nur noch schlimmer. Ins Bad, ein Stoß Nasenspray in jedes Nasenloch. Dann in den Hobbykeller, für die Dauer einer Zigarette, das Nasenspray muss einwirken. Tatsächlich vermute ich auch, dass das Nasenspray ohne die Zigarette nicht oder wesentlich schlechter wirkt. | ||
Massieren, siehe oben. Kopf kreisen lassen, entspannen, tief durchatmen. Ich laufe nicht viel rum, dazu ist der Keller zu klein, aber ich bleibe in Bewegung. Der Schmerz wird stärker, reicht vom Auge bis zum rechten I.S.E.K. Das rechte Innenohr schmerzt ebenfalls, manchmal der Bereich der Kieferhöhle. Ein glühender Speer mit Widerhaken. Voodoo. Manchmal möchte ich die Bohrmaschine nehmen und den Kopf aufbohren, damit der Schmerz nachlässt. Das habe ich aber nie ausprobiert. | |||
Es kommt mir so vor, als ob das rechte Ohr irgendwie zu ist. So ähnlich wie im Flugzeug. Es gibt doch eine Verbindung zwischen Gehörgang und Nebenhöhlen. Wenn ich den Kiefer nach unten ziehe und dabei so ähnlich tue als wollte ich mit dem Ohr wackeln, dann knackt es im Ohr. Viel knacken lassen macht das Ohr wieder frei. Das hilft den Schmerz loszuwerden. Beim HNO war ich oft genug, habe den Arzt auch irgendwann gewechselt. Der HNO hat nie irgendetwas Gravierendes feststellen können. | Es kommt mir so vor, als ob das rechte Ohr irgendwie zu ist. So ähnlich wie im Flugzeug. Es gibt doch eine Verbindung zwischen Gehörgang und Nebenhöhlen. Wenn ich den Kiefer nach unten ziehe und dabei so ähnlich tue als wollte ich mit dem Ohr wackeln, dann knackt es im Ohr. Viel knacken lassen macht das Ohr wieder frei. Das hilft den Schmerz loszuwerden. Beim HNO war ich oft genug, habe den Arzt auch irgendwann gewechselt. Der HNO hat nie irgendetwas Gravierendes feststellen können. | ||
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Wenn der Schmerz, meist dann eher leicht, morgens kam, war er nach 10 – 15 Minuten und der ersten (riesengroßen) Tasse Kaffee schon wieder weg. Wenn mein favorisierter Lieblingsschmerz am späten Abend aufzog, half oft auch ein Espresso oder vielmehr Mokka, aber dreifach, große Tasse. Die Nase muss in die Tasse passen um auch ein bisschen zu inhalieren. Lecker, in der Kanne gebrühter Mokka. Meine geliebte Frau macht uns gerade einen. Ich hatte zeitweise das Gefühl, Mokka hilft auch vorbeugend. Habe aber auch genug Nächte mit Schmerz trotz Mokka hinter mir. | Wenn der Schmerz, meist dann eher leicht, morgens kam, war er nach 10 – 15 Minuten und der ersten (riesengroßen) Tasse Kaffee schon wieder weg. Wenn mein favorisierter Lieblingsschmerz am späten Abend aufzog, half oft auch ein Espresso oder vielmehr Mokka, aber dreifach, große Tasse. Die Nase muss in die Tasse passen um auch ein bisschen zu inhalieren. Lecker, in der Kanne gebrühter Mokka. Meine geliebte Frau macht uns gerade einen. Ich hatte zeitweise das Gefühl, Mokka hilft auch vorbeugend. Habe aber auch genug Nächte mit Schmerz trotz Mokka hinter mir. | ||
Ich erinnere mich an einen heftigen Kopfschmerzanfall nach einem abendlichen Geschäftsessen während einer Dienstreise. Zanderfilet in Mandelkruste. Oder war es das Weizenbier? Direkt nach dem Essen kam der Schmerz. Bin dann Richtung Toilette und habe mich ins Freie verdrückt. Eine ruhige Ecke gesucht, massiert, Nase geschnäuzt. Nach einer halben Stunde war ich wieder zurück. Man fällt dann schon auf. Zuhause hatte ich nie solche Schmerzen direkt nach dem Essen. Bei unserem Lieblingsitaliener trinke ich regelmäßig zum Essen einen halben Liter trockenen Rotwein, war nie ein Problem. Zuhause am Wochenende auch gelegentlich Rotwein, schmerzfrei. Irgendwann habe ich starke nächtliche Kopfschmerzen mit einem Essen beim Chinesen in Verbindung gebracht. Man liest ja so viele seltsame Sachen, insbesondere im Internet. Natriumglutamat? Zufall? Rotwein? Weizenbier? Wir waren auch oft genug beim Chinesen, ohne dass ich danach ungewöhnliche Kopfschmerzen hatte. | Ich erinnere mich an einen heftigen Kopfschmerzanfall nach einem abendlichen Geschäftsessen während einer Dienstreise. Zanderfilet in Mandelkruste. Oder war es das Weizenbier? Direkt nach dem Essen kam der Schmerz. Bin dann Richtung Toilette und habe mich ins Freie verdrückt. Eine ruhige Ecke gesucht, massiert, Nase geschnäuzt. Nach einer halben Stunde war ich wieder zurück. Man fällt dann schon auf. Zuhause hatte ich nie solche Schmerzen direkt nach dem Essen. | ||
Bei unserem Lieblingsitaliener trinke ich regelmäßig zum Essen einen halben Liter trockenen Rotwein, war nie ein Problem. Zuhause am Wochenende auch gelegentlich Rotwein, schmerzfrei. Irgendwann habe ich starke nächtliche Kopfschmerzen mit einem Essen beim Chinesen in Verbindung gebracht. Man liest ja so viele seltsame Sachen, insbesondere im Internet. Natriumglutamat? Zufall? Rotwein? Weizenbier? Wir waren auch oft genug beim Chinesen, ohne dass ich danach ungewöhnliche Kopfschmerzen hatte. | |||
Januar 2001: Skiurlaub im Allgäu. Die Kopfschmerzen waren die Hölle. Jede Nacht heftigst, manchmal mehrmals. Superkopfschmerz in einer Nacht, nachdem ich mich am Tage bei der Abfahrt im wahrsten Sinne des Wortes „aufs Ohr gelegt“ hatte: Ich bin so blöd in den Neuschnee gestürzt, dass der Schnee in den Gehörgang eingedrungen ist. Rechte Seite. Leckeres Quellwasser trinken hilft. Warum waren die Schmerzen während dieses Urlaubs so schlimm? Die Höhe, das Rauf und Runter zwischen 700 und 1300 Meter? – 2002 und 2003, waren wir zum Skifahren in demselben Ort. Keine außergewöhnlichen Schmerzen. Weihnachten 2004: Skifahren im Pitztal, am Hochzeiger. Ort 1100m, Skigebiet bis 2400m Höhe. Keine außergewöhnlichen Schmerzen. Ostern 2005 wieder Skiurlaub im Pitztal. kaum Schnee am Hochzeiger, also auf den Gletscher, bis 3400m! - Keine außergewöhnlichen Schmerzen. | Januar 2001: Skiurlaub im Allgäu. Die Kopfschmerzen waren die Hölle. Jede Nacht heftigst, manchmal mehrmals. Superkopfschmerz in einer Nacht, nachdem ich mich am Tage bei der Abfahrt im wahrsten Sinne des Wortes „aufs Ohr gelegt“ hatte: Ich bin so blöd in den Neuschnee gestürzt, dass der Schnee in den Gehörgang eingedrungen ist. Rechte Seite. Leckeres Quellwasser trinken hilft. Warum waren die Schmerzen während dieses Urlaubs so schlimm? Die Höhe, das Rauf und Runter zwischen 700 und 1300 Meter? – 2002 und 2003, waren wir zum Skifahren in demselben Ort. Keine außergewöhnlichen Schmerzen. Weihnachten 2004: Skifahren im Pitztal, am Hochzeiger. Ort 1100m, Skigebiet bis 2400m Höhe. Keine außergewöhnlichen Schmerzen. Ostern 2005 wieder Skiurlaub im Pitztal. kaum Schnee am Hochzeiger, also auf den Gletscher, bis 3400m! - Keine außergewöhnlichen Schmerzen. | ||