Memantin: Unterschied zwischen den Versionen

Stand 2026 nach der Fachinformation Axura (06/2025): Zulassung, Nebenwirkungen mit Zahlen, Wechselwirkungen (u. a. Amantadin, Ketamin, Baclofen, Nikotin); alter Text unverändert
Stand-Vermerke entfernt (alte Stände nicht kommentieren; früherer Wortlaut in der Versionsgeschichte): Überschrift ohne „Stand 2026“, Vermerk „Ergänzt am … / Text oben bleibt stehen“ gestrichen, interne Verweise angepasst. Inhalt und Belege unverändert.
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In klinischen Studien bei leichter bis schwerer Demenz, in denen 1784 Patienten Memantin und 1595 Patienten Placebo erhielten, unterschied sich die Gesamthäufigkeit unerwünschter Ereignisse unter Memantin nicht von derjenigen in der Placebogruppe. Die unerwünschten Ereignisse waren im Allgemeinen leicht bis mittelschwer. Die am häufigsten aufgetretenen unerwünschten Ereignisse mit einer höheren Inzidenz in der Memantin-Gruppe als in der Placebogruppe waren Schwindel (6,3% vgl. mit 5,6%), Kopfschmerzen (5,2% vgl. mit 3,9%), Verstopfung (4,6% vgl. mit 2,6%) und Schläfrigkeit (3,4% vgl. mit 2,2%).<ref>[http://www.kompendium.ch/Monographie.aspx?Id=ebc5fbb6-1142-4599-827c-f0ba2aac909a&lang=de&MonType=fi Axura® Fachinformation des Arzneimittel-Kompendiums der Schweiz®]</ref> Weitere Informationen über unerwünschte Wirkungen, Kontraindikationen, Interaktionen, Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen siehe z.B. [http://www.kompendium.ch/Monographie.aspx?Id=ebc5fbb6-1142-4599-827c-f0ba2aac909a&lang=de&MonType=fi Axura® Fachinformation des Arzneimittel-Kompendiums der Schweiz® (PDF-Datei)]
In klinischen Studien bei leichter bis schwerer Demenz, in denen 1784 Patienten Memantin und 1595 Patienten Placebo erhielten, unterschied sich die Gesamthäufigkeit unerwünschter Ereignisse unter Memantin nicht von derjenigen in der Placebogruppe. Die unerwünschten Ereignisse waren im Allgemeinen leicht bis mittelschwer. Die am häufigsten aufgetretenen unerwünschten Ereignisse mit einer höheren Inzidenz in der Memantin-Gruppe als in der Placebogruppe waren Schwindel (6,3% vgl. mit 5,6%), Kopfschmerzen (5,2% vgl. mit 3,9%), Verstopfung (4,6% vgl. mit 2,6%) und Schläfrigkeit (3,4% vgl. mit 2,2%).<ref>[http://www.kompendium.ch/Monographie.aspx?Id=ebc5fbb6-1142-4599-827c-f0ba2aac909a&lang=de&MonType=fi Axura® Fachinformation des Arzneimittel-Kompendiums der Schweiz®]</ref> Weitere Informationen über unerwünschte Wirkungen, Kontraindikationen, Interaktionen, Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen siehe z.B. [http://www.kompendium.ch/Monographie.aspx?Id=ebc5fbb6-1142-4599-827c-f0ba2aac909a&lang=de&MonType=fi Axura® Fachinformation des Arzneimittel-Kompendiums der Schweiz® (PDF-Datei)]


== Stand 2026: was die Fachinformation sagt ==
== Was die Fachinformation sagt ==
''Dieser Abschnitt wurde am 23.09.2026 ergänzt; Grundlage ist die Fachinformation Axura (Stand 06/2025).''<ref name="MEMFI">[https://www.fachinfo.de/fi/pdf/011073 Fachinformation Axura Filmtabletten (Memantin)], Stand der Information 06/2025, am 23.09.2026 gelesen. 4.1: „Zur Behandlung von Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz.“ 4.5: Wirkungen von L-Dopa, dopaminergen Agonisten und Anticholinergika „möglicherweise verstärkt“, von Barbituraten und Neuroleptika abgeschwächt; Dantrolen oder Baclofen: Dosisanpassung ggf. erforderlich; „Die gleichzeitige Anwendung von Memantin und Amantadin sollte vermieden werden, da diese das Risiko einer pharmakotoxischen Psychose birgt. … Dasselbe kann auch auf Ketamin und Dextromethorphan zutreffen“; Fallbericht zu Phenytoin; Cimetidin, Ranitidin, Procainamid, Chinidin, Chinin und Nicotin: mögliche Wechselwirkung über dasselbe Transportsystem der Niere, „potenzielle Gefahr eines erhöhten Plasmaspiegels“; Hydrochlorothiazid-Spiegel möglicherweise erniedrigt; Warfarin: einzelne INR-Erhöhungen, engmaschige Überwachung ratsam. 4.8: häufigste mit höherer Inzidenz als unter Placebo „Schwindel (6,3% vgl. mit 5,6%), Kopfschmerzen (5,2% vgl. mit 3,9%), Verstopfung (4,6% vgl. mit 2,6%), Schläfrigkeit (3,4% vgl. mit 2,2%) und erhöhter Blutdruck (4,1% vgl. mit 2,8%)“. 5.1: „Memantin ist ein spannungsabhängiger, nichtkompetitiver NMDA-Rezeptorantagonist mittlerer Affinität.“</ref>
''Dieser Abschnitt wurde am 23.09.2026 ergänzt; Grundlage ist die Fachinformation Axura (Stand 06/2025).''<ref name="MEMFI">[https://www.fachinfo.de/fi/pdf/011073 Fachinformation Axura Filmtabletten (Memantin)], Stand der Information 06/2025, am 23.09.2026 gelesen. 4.1: „Zur Behandlung von Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz.“ 4.5: Wirkungen von L-Dopa, dopaminergen Agonisten und Anticholinergika „möglicherweise verstärkt“, von Barbituraten und Neuroleptika abgeschwächt; Dantrolen oder Baclofen: Dosisanpassung ggf. erforderlich; „Die gleichzeitige Anwendung von Memantin und Amantadin sollte vermieden werden, da diese das Risiko einer pharmakotoxischen Psychose birgt. … Dasselbe kann auch auf Ketamin und Dextromethorphan zutreffen“; Fallbericht zu Phenytoin; Cimetidin, Ranitidin, Procainamid, Chinidin, Chinin und Nicotin: mögliche Wechselwirkung über dasselbe Transportsystem der Niere, „potenzielle Gefahr eines erhöhten Plasmaspiegels“; Hydrochlorothiazid-Spiegel möglicherweise erniedrigt; Warfarin: einzelne INR-Erhöhungen, engmaschige Überwachung ratsam. 4.8: häufigste mit höherer Inzidenz als unter Placebo „Schwindel (6,3% vgl. mit 5,6%), Kopfschmerzen (5,2% vgl. mit 3,9%), Verstopfung (4,6% vgl. mit 2,6%), Schläfrigkeit (3,4% vgl. mit 2,2%) und erhöhter Blutdruck (4,1% vgl. mit 2,8%)“. 5.1: „Memantin ist ein spannungsabhängiger, nichtkompetitiver NMDA-Rezeptorantagonist mittlerer Affinität.“</ref>
* '''Zulassung:''' mittelschwere bis schwere Alzheimer-Demenz; der Cluster-Kopfschmerz ist nicht dabei.<ref name="MEMFI"/>
* '''Zulassung:''' mittelschwere bis schwere Alzheimer-Demenz; der Cluster-Kopfschmerz ist nicht dabei.<ref name="MEMFI"/>