Cluster-Kopfschmerz Prophylaxe: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Auf einen Blick|
* '''Die zweite Säule der Behandlung:''' Die Vorbeugung soll die Attacken über die Dauer der Episode unterdrücken. Wer bis zu acht Attacken am Tag hat und jede einzeln behandelt, nimmt schnell zu viel Akutmedizin.
* '''Mittel der Wahl ist [[Verapamil]].''' Es wirkt erst nach zwei bis drei Wochen. Bis dahin überbrücken Kortison, eine Spritze an den Nervus occipitalis major oder bei nächtlichen Attacken Ergotamin oder Frovatriptan.
* '''Wenn Verapamil nicht reicht, nicht vertragen wird oder nicht gegeben werden darf:''' Lithium, Topiramat, Melatonin, beim episodischen Verlauf auch der Antikörper Galcanezumab (in der EU dafür nicht zugelassen).
* '''Verapamil nie abrupt absetzen:''' Am Ende der Episode wird es über zwei bis vier Wochen ausgeschlichen ([[#Wie die Vorbeugung aufgebaut ist|wie die Vorbeugung aufgebaut ist]]).
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Unter einer '''Prophylaxe''' (griechisch προφύλαξη, „Schutz“, „Vorbeugung“) versteht man im allgemeinen Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten. Beim Cluster-Kopfschmerz ist mit „Prophylaxe“ die [[Cluster-Kopfschmerz_Behandlung#Vorbeugende_Behandlung|vorbeugende Behandlung]] gegen das Auftreten der Schmerzattacken gemeint.
Unter einer '''Prophylaxe''' (griechisch προφύλαξη, „Schutz“, „Vorbeugung“) versteht man im allgemeinen Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten. Beim Cluster-Kopfschmerz ist mit „Prophylaxe“ die [[Cluster-Kopfschmerz_Behandlung#Vorbeugende_Behandlung|vorbeugende Behandlung]] gegen das Auftreten der Schmerzattacken gemeint.