Clomifen: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Clomifen''' ist ein [ | '''Clomifen''' ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Arzneistoff Arzneistoff] zur Auslösung eines Eisprungs bei Frauen mit Kinderwunsch. Die Substanz aus der Gruppe der [https://de.wikipedia.org/wiki/Selektiver_Estrogenrezeptormodulator selektiven Estrogenrezeptormodulatoren] (SERM) ist ferner zur Behandlung bestimmter Formen einer ausbleibenden Regelblutung ([https://de.wikipedia.org/wiki/Amenorrhoe Amenorrhoe]) angezeigt. Bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Hypogonadismus hypogonadalen] Männern steigert es die [https://de.wikipedia.org/wiki/Testosteron Testosteronproduktion.] <ref>{{cite journal |author=Katz DJ, Nabulsi O, Tal R, Mulhall JP |title=Outcomes of clomiphene citrate treatment in young hypogonadal men |journal=BJU Int. |volume=110 |issue=4 |pages=573–8 |year=2012 |pmid=22044663 |doi=10.1111/j.1464-410X.2011.10702.x |url=}}</ref> | ||
== Clomifen bei Cluster-Kopfschmerz == | == Clomifen bei Cluster-Kopfschmerz == | ||
Der US amerikanische Neurologe und Kopfschmerzexperte [https://www.mayoclinic.org/biographies/rozen-todd-d-m-d/bio-20156816 Todd. D. Rozen] berichtete 2005 erstmals über eine erfolgreiche Clomifen-Behandlung eines Patienten mit [[SUNCT-Syndrom]]. 2007 und 2015 folgten zwei weitere Einzelfallberichte über zwei verschiedene Patienten mit ansonsten nicht erfolgreich behandelbaren, [ | Zu Clomifen beim Cluster-Kopfschmerz gibt es Einzelfallberichte und eine kleine Fallserie mit 15 Behandelten, jeweils ohne Vergleichsgruppe. Nach der europäischen Leitlinie von 2023 fehlen aussagekräftige doppelblinde Studien.<ref name="EAN2023">{{cite journal |author=May A, Evers S, Goadsby PJ, Leone M, Manzoni GC, Pascual J, et al. |title=European Academy of Neurology guidelines on the treatment of cluster headache |journal=Eur J Neurol |volume=30 |issue=10 |pages=2955-2979 |year=2023 |pmid=37515405 |doi=10.1111/ene.15956}} S. 2969: „valid double-blind studies are missing. The same holds true for ketogenic diet [136], clomiphene [137], and ketamine [138, 139].“ Quelle [137] ist die Fallserie von Nobre und Kollegen (2017).</ref> Die unten genannten Dosierungen stammen aus dieser Fallserie und sind keine Behandlungsempfehlung. | ||
Der US amerikanische Neurologe und Kopfschmerzexperte [https://www.mayoclinic.org/biographies/rozen-todd-d-m-d/bio-20156816 Todd. D. Rozen] berichtete 2005 erstmals über eine erfolgreiche Clomifen-Behandlung eines Patienten mit [[SUNCT-Syndrom]]. 2007 und 2015 folgten zwei weitere Einzelfallberichte über zwei verschiedene Patienten mit ansonsten nicht erfolgreich behandelbaren, [https://flexikon.doccheck.com/de/Therapierefrakt%C3%A4r therapierefraktären] chronischen Cluster-Kopfschmerzen. Diese beiden Patienten seien durch die vorbeugende Behandlung mit Clomifen völlig schmerzfrei geworden. | |||
Die brasilianische Neurologin und Expertin für Cluster-Kopfschmerz, [http://cefaleiaemsalvas.com.br/ Maria Eduarda Nobre,] berichtete 2017 über 15 schwerbehandelbare, therapierefraktäre Cluster-Kopfschmerzpatienten: | Die brasilianische Neurologin und Expertin für Cluster-Kopfschmerz, [http://cefaleiaemsalvas.com.br/ Maria Eduarda Nobre,] berichtete 2017 über 15 schwerbehandelbare, therapierefraktäre Cluster-Kopfschmerzpatienten: | ||
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Frühere Medikationen wurden beibehalten. Clomifen wurde in den Morgendosen von 300 mg für zwei Tage, 100 mg für neun Tage, gefolgt von 50 mg verschrieben. Das Medikament wurde für mindestens 45 Tage und maximal 180 Tage verwendet. Die durchschnittliche Behandlungszeit betrug 104 Tage. Es gab keine signifikanten Nebenwirkungen. Ein Patient präsentierte sich mit leichter Akne und ein anderer mit einer Ovarialzyste. Beide Zustände nahmen ab, als das Medikament abgesetzt wurde. Es gab keine Gewichtszunahme oder signifikante biochemische Veränderungen des Blutes. | Frühere Medikationen wurden beibehalten. Clomifen wurde in den Morgendosen von 300 mg für zwei Tage, 100 mg für neun Tage, gefolgt von 50 mg verschrieben. Das Medikament wurde für mindestens 45 Tage und maximal 180 Tage verwendet. Die durchschnittliche Behandlungszeit betrug 104 Tage. Es gab keine signifikanten Nebenwirkungen. Ein Patient präsentierte sich mit leichter Akne und ein anderer mit einer Ovarialzyste. Beide Zustände nahmen ab, als das Medikament abgesetzt wurde. Es gab keine Gewichtszunahme oder signifikante biochemische Veränderungen des Blutes. | ||
Ein Ende der Cluster-Kopfschmerzen trat bei allen Patienten auf, einschließlich der chronischen Betroffenen. Die durchschnittliche Zeit bis zur Schmerzfreiheit betrug 15 Tage und die Clusterremission betrug bis zu 60 Tage. Nach durchschnittlich 15 Tagen nach Beginn der Behandlung waren die meisten Patienten für durchschnittlich 26 Tage schmerzfrei. Das Medikament habe sich als sicher und gut verträglich erwiesen. 25% der Patienten berichteten das Verschwinden der Schmerzen innerhalb von zehn Tagen nach Beginn der Behandlung und 75% der Patienten innerhalb von 30 Tagen | Ein Ende der Cluster-Kopfschmerzen trat bei allen Patienten auf, einschließlich der chronischen Betroffenen. Die durchschnittliche Zeit bis zur Schmerzfreiheit betrug 15 Tage und die Clusterremission betrug bis zu 60 Tage. Nach durchschnittlich 15 Tagen nach Beginn der Behandlung waren die meisten Patienten für durchschnittlich 26 Tage schmerzfrei. Das Medikament habe sich als sicher und gut verträglich erwiesen. 25% der Patienten berichteten das Verschwinden der Schmerzen innerhalb von zehn Tagen nach Beginn der Behandlung und 75% der Patienten innerhalb von 30 Tagen. | ||
Die durchschnittliche Zeit vom Beginn der Behandlung mit Clomifen bis zur Clusterremission betrug 60 Tage. Bei der Auswertung der vollständigen Remission berichteten 25% der Patienten innerhalb von 30 Tagen nach Beginn der Behandlung und 75% innerhalb von 90 Tagen über eine vollständige Remission, durchschnittlich 60 Tage bei chronischen Patienten und 22 Tage bei episodischen Patienten. Nach dem schrittweisen Absetzen von Clomifen wurden alle vorbeugenden Arzneimittel abgesetzt. | |||
Bei Frauen stimuliert Clomifen den Eisprung. Eine sichere Verhütungsmethode ist notwendig, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden, die oft mehrfach ist. Die Autoren schlagen eine [ | Im Gegensatz zu synthetischem Testosteron kann Clomifen von Männern verwendet werden, die Kinder haben wollen, da es die [https://de.wikipedia.org/wiki/Spermatogenese Spermatogenese] nicht beeinflusst. Es wird in Fällen von männlicher Unfruchtbarkeit verwendet, um das [https://flexikon.doccheck.com/de/Keimepithel Keimepithel] durch zunehmende Sekretion des [https://de.wikipedia.org/wiki/Luteinisierendes_Hormon Luteinisierendes Hormon (LH)] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Follikelstimulierendes_Hormon Follikelstimulierendes Hormon (FSH)] | ||
zu stimulieren. Es ist die Testosteronersatztherapie der Wahl für junge Männer, um die Fruchtbarkeit zu erhalten. Da es kein Protokoll gibt und es sich um eine innovative Behandlung handelt, haben die Autoren ein Protokoll erstellt, das auf Behandlungen basiert, die eine schnelle [https://de.wikipedia.org/wiki/Hypothalamus hypothalamische] Reaktion erfordern. Fälle im Zusammenhang mit der Verwendung von anabolen Steroiden, die von Impotenz bis zu psychiatrischen Notfällen reichen, sind Beispiele. Es gibt eine Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse und höhere Anfangsdosen werden für eine schnellere Hypothalamus-Reaktion verwendet. Die Autoren entschieden sich daher für eine Dosierung von 300 mg während der ersten zwei Tage, 100 mg für neun Tage und eine Dosis von 50 mg danach. | |||
Bei Frauen stimuliert Clomifen den Eisprung. Eine sichere Verhütungsmethode ist notwendig, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden, die oft mehrfach ist. Die Autoren schlagen eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Hormonspirale Hormonspirale] vor (Levonorgestrel-freisetzendes intrauterines System). | |||
== Wirkungsmechanismus == | == Wirkungsmechanismus == | ||
Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht im Detail bekannt. Die Wirkung entsteht hauptsächlich dadurch, dass den [ | Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht im Detail bekannt. Die Wirkung entsteht hauptsächlich dadurch, dass den [https://de.wikipedia.org/wiki/Gonadotropine Gonadotropin] erzeugenden Zellen in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Hypophyse Hirnanhangdrüse] ein Sexualhormonmangel vorgetäuscht wird. Man geht davon aus, dass Clomifen dazu an den [https://de.wikipedia.org/wiki/Steroidrezeptor Steroidrezeptor] im [https://de.wikipedia.org/wiki/Hypothalamus Hypothalamus] bindet und ihn für das entsprechende Steroid ([https://de.wikipedia.org/wiki/Testosteron Testosteron] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Estrogen Estrogen]) blockiert. Die Gonadotropin erzeugenden Zellen schütten infolgedessen vermehrt [https://de.wikipedia.org/wiki/Luteinisierendes_Hormon Luteinisierendes Hormon (LH)] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Follikelstimulierendes_Hormon Follikelstimulierendes Hormon (FSH)] aus, um das (scheinbar zu niedrige) Niveau der Sexualhormone zu heben. Dies führt zur Anregung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Eierstock Eierstock]- oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Hoden Hodenfunktion]. Die physiologische und progressive Zunahme von Testosteron bietet eine mögliche Erklärung für die Wirkung bei der Cluster-Kopfschmerzbehandlung. | ||
Eine andere Hypothese wäre eine Wirkung auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Orexine orexinerge Rezeptoren,] die gleichzeitig mit der Blockierung östrogener Hypothalamus-Rezeptoren auftritt und zu einem Anstieg von Orexin-A führt, der die autonome Aktivierung des Trigeminus unterdrücken könnte. Orexin wurde als wichtiges Neuropeptid in der Pathogenese von Cluster-Kopfschmerzen vorgeschlagen.<ref>{{cite journal |author=Rozen TD |title=Clomiphene citrate for treatment refractory chronic cluster headache |journal=Headache |volume=48 |issue=2 |pages=286–90 |year=2008 |pmid=18070056 |doi=10.1111/j.1526-4610.2007.00995.x |url=}}</ref><ref>{{cite journal |author=Nobre ME, Peres MFP, Moreira PF, Leal AJ |title=Clomiphene treatment may be effective in refractory episodic and chronic cluster headache |journal=Arq Neuropsiquiatr |volume=75 |issue=9 |pages=620–624 |year=2017 |pmid=28977141 |doi=10.1590/0004-282X20170119 |url=}} - [https://doi.org/10.1590%2F0004-282X20170119 Free full text]</ref> | |||
== Fachinformation == | == Fachinformation == | ||
'' | ''Clomifen ist für den Cluster-Kopfschmerz nicht zugelassen; eine Behandlung damit wäre eine Anwendung außerhalb der Zulassung (Off-Label-Use).''<ref name="CLOFI"/> | ||
* '''Zulassung:''' nur zur Auslösung des Eisprungs bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch wegen ausbleibenden Eisprungs.<ref name="CLOFI">[https://www.fachinfo.de/fi/pdf/003764/clomifen-ratiopharm-r-50-mg-tabletten Fachinformation Clomifen-ratiopharm 50 mg Tabletten], Stand der Information August 2016, Abschnitte 4.1, 4.3, 4.5 und 4.8, am 23.09.2026 gelesen. 4.1: „Zur Auslösung des Eisprungs bei Frauen mit Sterilität infolge ausbleibender Ovulation.“ 4.5 im Wortlaut: „Bislang keine bekannt.“ 4.8: „Beim Auftreten von Nebenwirkungen (insbesondere allergische Reaktionen, Sehstörungen und Unterleibsschmerzen) ist das Arzneimittel sofort abzusetzen.“; häufig u. a. Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen.</ref> | * '''Zulassung:''' nur zur Auslösung des Eisprungs bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch wegen ausbleibenden Eisprungs.<ref name="CLOFI">[https://www.fachinfo.de/fi/pdf/003764/clomifen-ratiopharm-r-50-mg-tabletten Fachinformation Clomifen-ratiopharm 50 mg Tabletten], Stand der Information August 2016, Abschnitte 4.1, 4.3, 4.5 und 4.8, am 23.09.2026 gelesen. 4.1: „Zur Auslösung des Eisprungs bei Frauen mit Sterilität infolge ausbleibender Ovulation.“ 4.5 im Wortlaut: „Bislang keine bekannt.“ 4.8: „Beim Auftreten von Nebenwirkungen (insbesondere allergische Reaktionen, Sehstörungen und Unterleibsschmerzen) ist das Arzneimittel sofort abzusetzen.“; häufig u. a. Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen.</ref> | ||
* '''Nicht anwenden''' u. a. bei Tumoren der Hirnanhangdrüse oder der Eierstöcke, Lebererkrankungen (auch früher), ungeklärten Blutungen aus der Gebärmutter, Blutgerinnungsstörungen, Eierstockzysten und bei Sehstörungen während einer früheren Clomifen-Behandlung.<ref name="CLOFI"/> | * '''Nicht anwenden''' u. a. bei Tumoren der Hirnanhangdrüse oder der Eierstöcke, Lebererkrankungen (auch früher), ungeklärten Blutungen aus der Gebärmutter, Blutgerinnungsstörungen, Eierstockzysten und bei Sehstörungen während einer früheren Clomifen-Behandlung.<ref name="CLOFI"/> | ||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
* {{cite journal |author=Nobre ME, Peres MFP, Moreira PF, Leal AJ |title=Clomiphene treatment may be effective in refractory episodic and chronic cluster headache |journal=Arq Neuropsiquiatr |volume=75 |issue=9 |pages=620–624 |year=2017 |pmid=28977141 |doi=10.1590/0004-282X20170119 |url=}} - [ | * {{cite journal |author=Nobre ME, Peres MFP, Moreira PF, Leal AJ |title=Clomiphene treatment may be effective in refractory episodic and chronic cluster headache |journal=Arq Neuropsiquiatr |volume=75 |issue=9 |pages=620–624 |year=2017 |pmid=28977141 |doi=10.1590/0004-282X20170119 |url=}} - [https://doi.org/10.1590%2F0004-282X20170119 Free full text] | ||
* {{cite journal |author=Rozen TD |title=Clomiphene citrate as a preventive treatment for intractable chronic cluster headache: a second reported case with long-term follow-up |journal=Headache |volume=55 |issue=4 |pages=571–4 |year=2015 |pmid=25828543 |doi=10.1111/head.12491 |url=}} | * {{cite journal |author=Rozen TD |title=Clomiphene citrate as a preventive treatment for intractable chronic cluster headache: a second reported case with long-term follow-up |journal=Headache |volume=55 |issue=4 |pages=571–4 |year=2015 |pmid=25828543 |doi=10.1111/head.12491 |url=}} | ||
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* [https://portal.dimdi.de/amispb/doc/2016/10/18/2122255/O79d6f16746e1411a824f1b6b0190aeca.pdf Gebrauchsinformation Clomifen, PDF-Datei] ''(Link am 23.09.2026 geprüft: Die Adresse meldet den Fehler 404, das Dokument ist dort nicht mehr abrufbar.)'' | * [https://portal.dimdi.de/amispb/doc/2016/10/18/2122255/O79d6f16746e1411a824f1b6b0190aeca.pdf Gebrauchsinformation Clomifen, PDF-Datei] ''(Link am 23.09.2026 geprüft: Die Adresse meldet den Fehler 404, das Dokument ist dort nicht mehr abrufbar.)'' | ||
* [https://portal.dimdi.de/amispb/doc/2016/10/20/2122255/O9c23305c207d452489bf707a8d415fb7.pdf Fachinformation Clomifen, PDF-Datei] ''(Link am 23.09.2026 geprüft: Die Adresse meldet den Fehler 404, das Dokument ist dort nicht mehr abrufbar.)'' | * [https://portal.dimdi.de/amispb/doc/2016/10/20/2122255/O9c23305c207d452489bf707a8d415fb7.pdf Fachinformation Clomifen, PDF-Datei] ''(Link am 23.09.2026 geprüft: Die Adresse meldet den Fehler 404, das Dokument ist dort nicht mehr abrufbar.)'' | ||
* | * https://en.wikipedia.org/wiki/Clomiphene_citrate | ||
* | * https://de.wikipedia.org/wiki/Clomifen | ||
* | * https://www.clusterheadaches.com/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1211994129 | ||
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