Cluster-Kopfschmerz Behandlung

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Cluster-Kopfschmerz ist eine Erkrankung, die durch medizinische Maßnahmen nicht heilbar ist. Die Intensität der Schmerzattacken und die Attackenhäufigkeit können durch geeignete vorbeugende Behandlung meistens vermindert werden.

Inhaltsverzeichnis

Kopfschmerztagebuch

Bei wiederkehrenden Kopfschmerzen ist ein Kopfschmerztagebuch sinnvoll. Dies erleichtert dem Arzt die Diagnostik und dient der Überwachung einer Therapie. Der "Kopfschmerzkalender" kann helfen, persönliche Auslöser (Trigger) zu erkennen. Es reicht ein Blatt Papier oder Heft, in dem Datum, Uhrzeit, Dauer, Stärke und Art des Schmerzes, verwendete Medikamente und vermutete Auslöser eingetragen werden. Im Internet und bei Ärzten gibt es entsprechende Vordrucke (siehe hier). Patienten die auf bestimmte Auslöser reagieren sollten diese meiden.

Akutbehandlung

Hochkonzentrationsmaske
  1. Inhalation von 100% medizinischem Sauerstoff über eine Hochkonzentrationsmaske (Non-Rebreather-Maske)[1][2][3][4][5] mit Reservoirbeutel und einem Durchfluss von 7 – 15 l/min über 15 – 20 min. Sauerstoffbrillen sind nicht geeignet, da die Betroffenen während der Attacken meist nicht durch die Nase atmen können. Zudem kann mit Sauerstoffbrillen nicht der erforderliche Durchfluss von 7 - 15 l/min. erreicht werden. Aus letztgenanntem Grund sind auch Sauerstoffkonzentratoren ungeeignet, diese erreichen nur eine maximale Durchflussrate von 5,5 l/min. Medizinischer Sauerstoff ist in Druckflaschen (200bar) mit zehn Litern oder mit zwei Litern Volumen erhältlich.
  2. Triptane: Sumatriptan subcutan und Zolmitriptan nasal sind zur Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen zugelassen. Sumatriptan als Nasenspray oder Zolmitriptan peroral (p.o.), werden ebenfalls von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie empfohlen.[6]
  3. intranasale Zufuhr von vierprozentigen Lidocain Nasentropfen.[6]

Die Inhalation von reinem Sauerstoff beendet (kupiert) in 78 % der Fälle eine Cluster-Kopfschmerzattacke innerhalb von 15 Minuten[1] und ist nebenwirkungsfrei.[6][7] Die Anwendung von Lidocain hilft nur einem Teil der Patienten und nicht immer. Trotzdem sollte jede Patientin und jeder Patient mit Cluster-Kopfschmerzen diese Therapie ausprobieren, da bei Wirksamkeit Nebenwirkungen vermieden werden.[6]

Octreotid kann zur Behandlung von Cluster-Kopfschmerzattacken verwendet werden, wenn andere Medikamente ineffektiv oder kontraindiziert sind.[8] Die Akutbehandlung mit Olanzapin in Dosierungen zwischen 2,5 und 10 mg führte in einer offenen Studie bei vier der fünf Patienten zu einer Schmerzreduzierung von mehr als 80 % innerhalb von 20 Minuten nach der oralen Einnahme, zwei der Patienten wurden schmerzfrei.[9]

Unwirksam sind alle herkömmlichen Schmerzmittel wie Aspirin, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen sowie Akupunktur, Massagen, Biofeedback, alternative Heilmethoden wie Aloe Vera, Nonisaft, Magnetfeldtherapie und "Sauerstoffwasser".

Vorbeugende Behandlung

Verapamil-
Tabletten

Bei chronischem und bei episodischem Cluster-Kopfschmerz ist das vorbeugende Mittel der ersten Wahl die verschreibungspflichtige Substanz Verapamil.[8] Vor der ersten Anwendung, bei Dosissteigerung und bei hohen Dosierungen sind Kontrollen der Herztätigkeit (EKG) erforderlich.[10] Das Medikament ist auf Dauer gut verträglich. Die Wirkung tritt jedoch bei schrittweiser Dosissteigerung erst nach zwei bis drei Wochen ein. Wegen der gleichmäßigeren Wirkstoffabgabe sollte die retardierte Form des Medikamentes bevorzugt werden.[11] Wirksam sind sowohl die retardierte als auch die normale Form des Medikamentes, es gibt dazu keine direkten Vergleichsstudien.[12][8]

Bei Cluster-Episoden, die kürzer als zwei Monate dauern, kann Methysergid oder Prednisolon verwendet werden. Bei Methysergid tritt die Wirkung schon nach drei bis sieben Tagen ein. Weil es jedoch zu Wucherungen von Bindegewebe führen kann, sollte es nur bis zu drei Monate eingenommen werden. Das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen und nur über die internationale Apotheke zu beziehen. Prednison und Prednisolon gehören zur Gruppe der Corticosteroide. Diese Abkömmlinge der in der Nebennierenrinde gebildeten Steroidhormone sollten wegen ihrer Nebenwirkungen nicht länger als vier Wochen lang eingenommen werden und können als überbrückende Therapie bis zum Wirkungseintritt von Verapamil verwendet werden.[6]

Lithiumkarbonat ist in Deutschland die einzige zur Vorbeugung von Cluster-Kopfschmerz zugelassene Substanz und das Mittel der zweiten Wahl zur vorbeugenden Behandlung. Wenn Verapamil und Lithiumkarbonat versagen, kann ein Versuch mit den ebenfalls verschreibungspflichtigen Substanzen Topiramat, Pizotifen oder Valproinsäure unternommen werden. Ergotamin oder lang wirksame Triptane wie Naratriptan und Frovatriptan können in der Kurzprophylaxe, bis eine andere vorbeugende Therapie greift, eingesetzt werden. Einzelberichte beschreiben einen positiven Effekt von Topiramat und Melatonin.[6]

Den meisten Patienten kann mit den obigen Medikamenten entsprechend der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie geholfen werden. Weitere mögliche Medikamente listet die US Leitlinie zur Behandlung von Clusterkopfschmerzen. Die aktuelle Forschung und klinische Praxis entdecken gelegentlich weitere Mittel, die eine mögliche Wirkung gegen Cluster-Kopfschmerz haben. Siehe dazu Aktuelles zum Cluster-Kopfschmerz und "Forschung" im CK-Wissen Forum.

Eine alternative Behandlung mit nur sehr geringen und seltenen Nebenwirkungen ist die suboccipitale Injektion von Lokalanästhetika und Corticosteroiden in der Nähe des großen Hinterhauptnervs (Nervus occipitalis major) auf der betroffenen Seite.[13][14]

Unklar ist, ob eine Therapie mit Sauerstoff unter Überdruck einen vorbeugenden Effekt auf Cluster-Kopfschmerz haben kann.[15]

Die Wirkung einer Kombination von Medikamenten kann bei einigen Patienten besser sein als eine Therapie mit nur einem hoch dosierten Medikament.[8] In der klinischen Praxis wird oft eine Kombination verwendet, meist mit 240-480 mg Verapamil als Basismedikament. Für Patienten, bei denen eine vorbeugende Therapie mit einem einzelnen Medikament keine befriedigende Wirkung erzielt, werden die folgenden Kombinationen empfohlen:[8][16]


Episodischer Cluster-Kopfschmerz

  1. Verapamil + Prednison
  2. Verapamil + Ergotamin
  3. Verapamil + Lithium


Chronischer Cluster-Kopfschmerz

  1. Verapamil + Lithium
  2. Verapamil + Ergotamin
  3. Verapamil + Methysergid
  4. Verapamil + Lithium + Ergotamin

(Konsens aus dem 9th International Headache Research Seminar, Nov. 1998, Kopenhagen).[16]


Baclofen kann als Medikament der dritten Wahl zur vorbeugenden Behandlung von Cluster-Kopfschmerz versucht werden.[8] Die Verwendung von Gabapentin als zusätzliches vorbeugendes Medikament zeigte in einer kleinen Studie einen gewissen Erfolg.[17]

In einigen Fällen ist die unspezifische Blockade des großen Hinterhauptnervs mit einem Lokalanästhetikum und Corticosteroiden erfolgreich und daher auf jeden Fall vor einer operativen Therapie zu versuchen.[6][14] Ebenfalls nicht invasiv ist die endoskopische SPG Blockade mittels Lokalanästhetikum und Corticosteroiden.[18]

Erst nach Versagen aller medikamentösen Maßnahmen sind in absoluten Ausnahmefällen operative Verfahren zu erwägen. Deren Risiken überwiegen jedoch oft den Nutzen.[6] Abgeraten wird bei Cluster-Kopfschmerz von der aus der Behandlung der Trigeminusneuralgie bekannten "Gamma Knife" Radiochirugie.[19][20][21]

Ein neues, in der Cluster-Kopfschmerzbehandlung noch experimentelles vorbeugendes Verfahren ist die elektrische Stimulation des großen Hinterhauptnervs (Okzipitale Nervenstimulation) mittels im Nackenbereich implantierter Elektroden.[22][23][24]

Ein weiteres bei Cluster-Kopfschmerz neues Verfahren in der klinischen Erprobung ist die Tiefenhirnstimulation. Dabei werden mittels fest implantierter Elektroden die Strukturen am Hypothalamus stimuliert. Etablierte Anwendungsgebiete der Tiefenhirnstimulation sind unter anderem die Parkinson-Krankheit, der Essentielle Tremor oder die Dystonie. Die Tiefenhirnstimulation ist eine Option für an der chronischen Verlaufsform erkrankte Cluster-Kopfschmerzpatienten, denen nicht anders geholfen werden kann.[6][25]

Übersicht

Cluster-Kopfschmerztherapie nach DGN 2008[6]
Mittel der ersten Wahl
Akuttherapie Vorbeugung
Inhalation 100 % med. Sauerstoff Verapamil bis 560 mg
Sumatriptan 6mg s.c. Kortikoide, 100 mg evtl. höher dosiert
Zolmitriptan 5mg nasal  
   
Mittel der zweiten Wahl
Akuttherapie Vorbeugung
Lidocain Nasenspray Lithium nach Spiegel
Bei langen Attacken: Sumatriptan nasal
   oder Zolmitriptan 5 mg oral
Methysergid 8–12 mg
Topiramat 100–200 mg


Umstrittene alternative Methoden

Die Deutsche Migräne und Kopfschmerz Gesellschaft (DMKG) rät: Eine Selbstbehandlung ist bei Cluster-Kopfschmerz nicht sinnvoll, da die Medikamente verschreibungspflichtig sind und auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sein müssen.[26] Von irgendwelchen "Wundermitteln" ist abzuraten, da diese in der Regel nur die Aufnahme einer wirksamen Behandlung verzögern. Für die folgenden Mittel gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Untersuchungen über deren Wirkungen gegen Cluster-Kopfschmerz.

Patienten berichten unter anderem von positiven Wirkungen durch:

Die angebliche Wirkung von Psilocybin in Form der "Zauberpilze" und von LSD hat im Juli 2006 erste wissenschaftliche Beachtung gefunden (Sewell, Neurology 2006). Es handelt sich jedoch um hochpotente Halluzinogene, die schon bei sehr geringen Dosierungen Psychosen auslösen können. In Deutschland sind die Wirkstoffe LSD, Psilocybin und Psilocin als nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel in der Anlage des Betäubungsmittelgesetzes erfasst. Besitz von diesen Stoffen und den Pilzen, die diese Stoffe enthalten, und der Handel mit ihnen sind daher in Deutschland strafbar.

Nur wenige Patienten berichten von erfolgreicher Behandlung durch Heilpraktiker (Forum).

Videos

Dr. med. Tim Jürgens: "Leitliniengerechte Therapie des Clusters. Häufig propagiert, nicht so häufig gemacht."

Zum Abspielen des Videos bitte das Vorschaubild anklicken.

Vortrag von Dr. med. Tim Jürgens gehalten am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 08.05.2010. Mit freundlicher Genehmigung von Tim Jürgens. Copyright© Tim Jürgens 2010. Dr. med. Tim Jürgens ist ärztlicher Mitarbeiter an der Kopfschmerzambulanz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Dr. med. Charly Gaul: "Akuttherapie und Prophylaxe des Clusterkopfschmerz."

Zum Abspielen des Videos bitte das Vorschaubild anklicken.

Vortrag von Dr. med. Charly Gaul gehalten zum Patientenforum Therapie des Clusterkopfschmerzes der Kliniken für Neurologie / Westdeutsches Kopfschmerz-Zentrum und Neurochirurgie am Universitätsklinikum Essen am 03.07.2010. Mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. Charly Gaul, Copyright© Dr. med. Charly Gaul 2010. Dr. med. Charly Gaul ist Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen und Leiter des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums.

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b Cohen AS, Burns B, Goadsby PJ (December 2009). "High-flow oxygen for treatment of cluster headache: a randomized trial". JAMA 302 (22): 2451–7. doi:10.1001/jama.2009.1855. PMID 19996400. 
  2. Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen, Projektgruppe Langzeitbeatmung: Arbeitshilfe Langzeitbeatmung und Langzeit-Sauerstofftherapie. Mai 2004; Kapitel 3.3.3.4 Sauerstoffinhalation mit Druckgasflaschen, Seite 99. (PDF-Datei, 2,9 MB), Quelle: Sozialmedizinische Informationsdatenbank für Deutschland
  3. Fogan L.: Treatment of cluster headache. A double-blind comparison of oxygen v air inhalation. Arch Neurol. (1985); 42(4):362-3, PMID 3885921
  4. T.J. Steiner, K. Paemeleire, R. Jensen, D. Valade, L. Savi, M.J.A. Lainez, H.-C. Diener, P. Martelletti, E.G.M. Couturier on behalf of the European Headache Federation and Lifting The Burden: The Global Campaign to Reduce the Burden of Headache Worldwide: European principles of management of common headache disorders in primary care. J Headache Pain. (2007) 8: S1; PDF-Datei
  5. May A, Leone M, Áfra J, Linde M, Sándor PS, Evers S, Goadsby PJ.: EFNS guidelines on the treatment of cluster headache and other trigeminalautonomic cephalalgias. European Journal of Neurology. 2006; 13: 1066–1077. PMID 16987158, PDF-Datei. DOI
  6. a b c d e f g h i j Hans-Christoph Diener (Herausgeber): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen. S. 567-572. Herausgegeben von der Kommission „Leitlinien“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Georg Thieme Verlag, 4. überarb. Auflage 2008; ISBN 3-13-132414-7 Online bei der Deutschen Gesellschaft für Neurologie Online bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
  7. Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, Leitlinie Therapie und Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerzen und anderen Trigemino-Autonomen Kopfschmerzen (PDF)
  8. a b c d e f May A, Leone M, Áfra J, Linde M, Sándor PS, Evers S, Goadsby PJ.: EFNS guidelines on the treatment of cluster headache and other trigeminalautonomic cephalalgias. European Journal of Neurology. 2006; 13: 1066–1077. PMID 16987158, PDF-Datei. DOI
  9. Rozen TD.: Olanzapine as an abortive agent for cluster headache. Headache. 2001 Sep; 41(8): 813-6. PMID 11576207, DOI.
  10. Cohen AS, Matharu MS, Goadsby PJ: Electrocardiographic abnormalities in patients with cluster headache on verapamil therapy. Neurology. (2007); 69(7): 668-75, PMID 17698788, Kommentar in der DMKG Kopfschmerz-News 4/2007, Seite 19, PDF-Datei.
  11. Göbel H, Holzgreve H, Heinze A, Deuschl G, Engel C, Kuhn K.: Retarded verapamil for cluster headache prophylaxis. Cephalalgia. 1999; 19(4): 458-9.
  12. Dodick DW, Rozen TD, Goadsby PJ & Silberstein SD.: Cluster headache. Cephalalgia. 2000; 20(6): 787-803. PMID 11167909.
  13. Goadsby PJ, Cohen AS.: Neues zur Pathophysiologie und Therapie der trigeminoautonomen Kopfschmerzsyndrome. Schmerz. 2008 Feb 7; [Epub ahead of print] PMID 18253766, DOI.
  14. a b Ambrosini A, Vandenheede M, Rossi P, Aloj F, Sauli E, Pierelli F, Schoenen J.: Suboccipital injection with a mixture of rapid- and long-acting steroids in cluster headache: a double-blind placebo-controlled study. Pain. 2005 Nov;118(1-2):92-6. Epub 2005 Oct 3. PMID 16202532, DOI, PAIN abstract + free full text. Comment in: Pain. 2006 Apr; 121(3):281-2; PMID 16513278, DOI, PDF-Datei. Kommentar von Dr. Arne May in der DMKG Kopfschmerz-News 2/2006, Seite 44. PDF-Datei.
  15. Nilsson Remahl AI, Ansjon R, Lind F, Waldenlind E.: Hyperbaric oxygen treatment of active cluster headache: a double-blind placebo-controlled cross-over study. Cephalalgia. 2002; 22(9): 730-9. PMID 12421159.
  16. a b Tfelt Hansen P.: Prophylactic pharmacotherapy of cluster headache. In: Olesen J, Goadsby P, eds. Cluster Headache and Related Conditions. Oxford, New York: Oxford University Press, 1999: 257–263. ISBN 0-1926-3073-3.
  17. S. Schuh-Hofer, H. Israel, L. Neeb, U. Reuter, G. Arnold: The use of gabapentin in chronic cluster headache patients refractory to first-line therapy. European Journal of Neurology 2007 14(6), 694–696, abstract PMID 17539953.
  18. Felisati et al.: Sphenopalatine endoscopic ganglion block: a revision of a traditional technique for cluster headache, Laryngoscope (2006) 116(8): 1447-50, PMID 16885751
  19. Donnet et al.: Trigeminal nerve radiosurgical treatment in intractable chronic cluster headache: unexpected high toxicity. Neurosurgery. (2006) 59(6): 1252-7, PMID 17277687
  20. McClelland et al.: Long-term results of radiosurgery for refractory cluster headache. Neurosurgery. (2006) 59(6): 1258-62; PMID 17277688
  21. McClelland et al.: Repeat trigeminal nerve radiosurgery for refractory cluster headache fails to provide long-term pain relief. Headache. (2007) 47(2): 298-300; PMID 17300376
  22. Burns et al.: Treatment of medically intractable cluster headache by occipital nerve stimulation: long-term follow-up of eight patients. The Lancet. (2007) 369(9567): 1099-106; PMID 17398309
  23. Magis et al.: Occipital nerve stimulation for drug-resistant chronic cluster headache: a prospective pilot study. Lancet Neurology. (2007); 6(4): 314-21; PMID 17362835
  24. Leone et al.: Stimulation of occipital nerve for drug-resistant chronic cluster headache. Lancet Neurology. (2007); 6(4): 289-291; PMID 17362827
  25. Leone M,. et al.: Hypothalamic stimulation for intractable cluster headache: long-term experience. Neurology (2006)‚ 67(1): 150-2, PMID 16832097
  26. Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, Cluster-Kopfschmerz, Informationen für Patientinnen und Patienten, Juli 2005 (PDF)
  27. Sewell RA.: Response of Cluster Headache to Kudzu. Headache. 2009 Jan; 49(1): 98-105. PMID 19125878 DOI.
  28. Sewell RA, Halpern JH, Pope HG Jr: Response of cluster headache to psilocybin and LSD. (PDF-Datei) Neurology. (2006) 66(12):1920-2. PMID 16801660 DOI.



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